Rewinside über Selbstreflexion: Warum du dein Leben regelmäßig hinterfragen solltest

Wann hast du dein Leben zuletzt ehrlich hinterfragt? Warum Selbstreflexion so wichtig ist und dich weiterbringt.

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Und wie oft machst du das? © Rewinside

Muster aufbrechen, raus aus der Komfortzone? Manchmal leichter gesagt, als getan. YouTuber Rewi hat dazu einen ganz eigenen Take, den er jetzt mit seiner Community teilte.

Realtalk mit Rewi

Rewinside gehört seit Jahren zu den bekanntesten Gesichtern der deutschen Streaming- und YouTube-Szene. Neben Unterhaltung, Gaming und Entertainment-Content spricht er immer wieder auch über Themen, die über die Plattformwelt hinausgehen und das kommt sehr gut bei seinen Zuschauern an. Ein Thema, zu dem viele releaten können: Das Feststecken in Mustern und die bewusste Reflexion über das eigene Leben.

Im Kern geht es um eine einfache, aber oft verdrängte Frage: Lebe ich eigentlich so, wie ich wirklich leben will?

Das rät Rewi jedem!

Der Content-Creator beschreibt dabei ein Prinzip, das er selbst offenbar regelmäßig anwendet: sich in größeren Abständen bewusst Zeit zu nehmen, um das eigene Leben „auf den Prüfstand“ zu stellen. Nicht im Sinne eines schnellen Nachdenkens nebenbei, sondern als ehrlicher System-Check – einmal raus aus dem Autopilot-Modus, rein in eine bewusste Bestandsaufnahme.

Rewi formuliert es dabei sehr direkt:

"Man soll sich überlegen, was will ich wirklich machen im Leben. Worauf hab ich wirklich Bock? Mit wem will ich mich umgeben und auf was hab ich keine Lust? Und wenn du das nicht so System-checkig-mäßig machst, weil du, so sehe ich das zumindest, nicht alle paar Jahre, dein System, in dem du gerade steckst, also Wohnort, Job, Beziehung, Freunde, alles mal so auf den Prüfstand stellst, hab ich so das Gefühl, dass man so auf der Stelle steht, man ist dann einfach zu sehr in seiner Komfortzone drin und kommt da nicht mehr raus, entwickelt sich nicht mehr weiter."

Der Gedanke dahinter ist klar: Viele Menschen bewegen sich im Alltag in festen Strukturen, die sich über Jahre hinweg kaum hinterfragen. Wohnort, Job, Freundeskreis oder Gewohnheiten entstehen oft Schritt für Schritt und irgendwann bleiben sie einfach so bestehen, nicht unbedingt, weil sie noch glücklich machen, sondern weil sie vertraut sind.

Passt das wirklich (noch) zu mir?

Genau hier setzt seine Kritik beziehungsweise Beobachtung an: Wenn man dieses „System“ nie bewusst überprüft, besteht die Gefahr, in einer Komfortzone festzustecken. Und Komfortzone bedeutet in diesem Kontext nicht unbedingt etwas Positives, sondern eher ein Zustand, in dem wenig Veränderung stattfindet und persönliche Entwicklung ausgebremst wird.

Die Idee ist dabei nicht, ständig alles radikal umzuschmeißen oder sein Leben permanent neu zu erfinden. Vielmehr geht es um bewusste Entscheidungsräume: Was passt noch zu mir? Was nicht mehr? Und was habe ich vielleicht nur übernommen, ohne es je wirklich zu hinterfragen?



Und ehrlich gesagt: Rewi hat einen Punkt. Wie oft nehmen wir uns wirklich bewusst die Zeit, uns hinzusetzen und unser Leben ehrlich, ruhig und gründlich zu reflektieren? Nicht nur oberflächlich, sondern so, dass wir am Ende auch zu klaren Entscheidungen kommen – und dann den Mut aufbringen, diese Entscheidungen umzusetzen und den inneren „Schweinehund“ zu überwinden.

Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment dafür. Ein kleiner Impuls, einmal innezuhalten und das eigene Leben ganz bewusst auf den Prüfstand zu stellen.

Was sagst du zu dem Ganzen? Schreib es uns gerne in die Kommentare.

Michelle Baier

Michelle lebt für Gaming, Streamer, digitale Trends und alles, was die moderne Popkultur und Kreativwelt bewegt....