NikLugi über FIFAe Personality of the Year & Esports

Wir haben uns mal wieder mit EarlyGame-Partner NikLugi zusammengesetzt und über seine Auszeichnung zur FIFAe Personality of the Year und Esports gequatscht.

Niki e Personality
| © FIFAe via Twitter / VBL / EarlyGame

NikLugi ist nicht nur Streamer, Content Creator und offizieller EarlyGame-Partner, sondern seit kurzem auch FIFAe Personality of the Year. Über das bevorstehende Team of the Year in FIFA 22 und über die aus dem Ruder laufenden FUT-Leaks haben wir mit ihm bereits gequatscht. Heute geht es dagegen um die Auszeichnung der FIFA und um die deutsche Esports-Szene in der Virtual Bundesliga (VBL).

FIFAe Personality Wahl – verrückt, spontan, erfolgreich

Wer es noch nicht mitbekommen hat (shame on you, jk hdgdl): NikLugi wurde erst kürzlich auf Twitter zur FIFAe Personality des Jahres gewählt. Eigentlich war es nicht nur ein Sieg, sondern mit über 70 % der Stimmen ein – Achtung Phrasenschwein – Erdrutschsieg. Wie kam das zustande? Na ja, die deutsche FIFA-Community hat zusammengehalten und Niki den Rücken gestärkt.

„Ich fand es echt extrem krass, dass ich so viel Unterstützung von der gesamten FIFA-Szene erhalten habe. Auch viele Freunde und andere Streamer haben zum Voting aufgerufen. Für mich zeigt das auch, dass viele Menschen es cool finden, wie ich meinen Weg gehe.“

Dem können wir nur zustimmen. Nachdem der FIFA-Profi bereits unter anderem den Eligella-Cup gewinnen konnte, stellte dieser Erfolg auf Twitter seine erste internationale Auszeichnung dar… und dann auch noch von der Esports-Abteilung der FIFA höchstpersönlich.

Das wurde hinter den Kulissen doch bestimmt auch alles gut organisiert, oder?

„Wenn ich ehrlich bin, wusste ich lange Zeit noch gar nicht einmal, dass ich da nominiert bin. Es war natürlich sehr cool gemacht von ihnen, aber ich weiß immer noch gar nicht, ob ich etwas dafür bekomme.“

Also wenn dir mal wieder jemand sagt, dass du extrem unorganisiert bist, denk einfach dran: Der Weltfußballverband bekommt es auch nicht besser hin.

Aber jetzt mal ehrlich… hat Niki noch etwas von seinem Voting-Sieg oder handelt es sich dabei „nur“ um eine coole Auszeichnung und einen noch cooleren Titel? Niki hat zumindest eine Änderung im direkten Zusammenhang mit der Auszeichnung feststellen können:

„Ich habe kurz nach der Auszeichnung meinen blauen Haken bei TikTok bekommen. Sowas hilft halt sehr, weil Leute dann auch sehen, dass wirklich eine echte Personality streamt.“

Ja, und auch der Titel "Personality" sitzt wie angegossen. Bei NikLugi steht schließlich nicht nur das Gameplay in FIFA 22 im Vordergrund, sondern auch der Content allgemein. In den Streams wird sich auch in Zukunft weiterhin alles rund um Ultimate Team drehen, weil da Niki und auch seine Zuschauer extrem Bock drauf haben. Für seinen YouTube-Kanal könnte aber auch irgendwann die Reallife-Schiene interessanter werden. Wir sind gespannt was da vielleicht noch kommt.

  • Niki ist übrigens auch bei den EarlyGame Awards aufgestellt. Hyped euch hier mit diesem geilen Trailer rein!

Lust auf mehr Offline-Events in FIFA

Als FIFA-Pro ist NikLugi mittlerweile natürlich auch schon ziemlich gut in der Esports-Szene vernetzt. Er nimmt nicht nur regelmäßig an verschiedenen FIFA-Cups teil, sondern geht auch als Teil des Kaders vom 1. FC Heidenheim 1846 an den Start.

Aktuell steht er mit seinem Team auf Rang 6 in der Süd-Ost-Division, was nach einem großen Umbruch in der Mannschaft vor der Saison keine schlechte Ausgangsposition ist. Auch der Auftakt nach der Winterpause ist geglückt.

"Wir waren mit den Spielen richtig zufrieden. Die Hinrunde haben wir auf dem fünften Platz beendet und jetzt konnten wir uns bereits für die Hauptrunde des DFB ePokals qualifizieren."

Die Top 2 in seiner Division erreichen, wird unrealistisch - dafür haben sowohl Leipzig als auch Ingolstadt zu stark und konstant gespielt. Es geht aber langsam in die richtige Richtung, jetzt muss der Tabellenplatz nur noch gehalten werden. Selbst wenn es sportlich sowie im Stream aktuell bei ihm läuft, fehlt NikLugi eine Sache aber ganz besonders:

"Ein Offline-Event wäre für die gesamte FIFA-Szene mal wieder wichtig. Das wäre auch super für mich, da kann man immer guten Content daraus machen. Für die Zuschauer ist es meistens auch cooler, wenn sich die einzelnen Streamer untereinander sehen."

Wenn man an den krassen Xmas-Cup von Eli vor einigen Wochen zurückdenkt, kann man dieser Aussage eigentlich nur zustimmen. Hoffen wir auf das Beste für 2022.