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Berühmte und bekannte Deutsche, die im Februar 2026 verstorben sind

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Daniel Fersch Daniel Fersch
Entertainment - März 3rd 2026, 07:00 MEZ
Verst Feb26 00

Berühmte und bekannte Deutsche, die im Februar 2026 verstorben sind

Der Februar 2026 war ein Monat des Abschieds: Mehrere bekannte und prägende Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft sind in diesen Wochen verstorben. Sie standen über Jahrzehnte im Licht der Öffentlichkeit, haben Debatten angestoßen, Institutionen geprägt, Unternehmen aufgebaut oder mit ihrem künstlerischen Schaffen Generationen begleitet.

An dieser Stelle erinnern wir von EarlyGame an deutsche Persönlichkeiten, die das öffentliche Leben auf unterschiedliche Weise mitgestaltet und Spuren hinterlassen haben. Ihre Lebenswege erzählen von Engagement, Verantwortung und Leidenschaft – und davon, wie vielfältig das Gesicht unseres Landes ist.

Verst Feb26 Rita Süssmuth

Rita Süssmuth († 1. Februar 2026)

Rita Süssmuth starb Anfang Februar im Alter von 88 Jahren gestorben. Mit ihr verliert Deutschland eine der prägendsten Politikerinnen der Bundesrepublik – eine Frau, die Politik nicht als Machtausübung, sondern als gesellschaftliche Verantwortung verstand und die über Jahrzehnte hinweg für Demokratie, Gleichberechtigung und Offenheit eintrat.

Geboren wurde Süssmuth am 17. Februar 1937 in Wuppertal. Nach dem Abitur studierte sie Romanistik, Geschichte, Erziehungswissenschaft, Soziologie und Psychologie in Münster, Tübingen und Paris und promovierte 1964. Zunächst schlug sie eine akademische Laufbahn ein und wirkte als Professorin für Erziehungswissenschaften. Erst vergleichsweise spät wandte sie sich der aktiven Politik zu: 1981 trat sie der CDU bei.

Ihr politischer Aufstieg verlief schnell. Bereits 1985 berief sie Bundeskanzler Helmut Kohl zur Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit, später auch mit Zuständigkeit für Frauenpolitik. In dieser Funktion gewann sie über Parteigrenzen hinweg Anerkennung – durch Fachkompetenz, Unabhängigkeit und die Bereitschaft, auch unbequeme Positionen zu vertreten.

Von 1987 bis 2002 gehörte Rita Süssmuth dem Deutschen Bundestag an. Besonders prägend war ihre Zeit als Präsidentin des Deutschen Bundestages von 1988 bis 1998. Zehn Jahre lang stand sie an der Spitze des Parlaments und wurde zu einer der sichtbarsten Repräsentantinnen der deutschen Demokratie – sachlich, verbindlich und mit klarem Wertekompass.

Inhaltlich setzte sie Schwerpunkte, die bis heute nachwirken wie der Gleichberechtigung und Frauenrechte, der Gesundheits- und Sozialpolitik, sowie Migration und Integration.

Auch nach dem Ende ihrer aktiven Parlamentszeit blieb sie öffentlich präsent. Sie übernahm Aufgaben in Stiftungen, Beiräten und internationalen Gremien, engagierte sich für Bildung, Demokratie und gegen Rechtsextremismus und blieb eine gefragte moralische Instanz im politischen Diskurs.

Der Tod von Rita Süssmuth markiert das Ende einer politischen Generation, die die Bundesrepublik über Jahrzehnte geprägt hat. Sie gehörte zu jenen Persönlichkeiten, die Brücken bauten – zwischen Parteien, gesellschaftlichen Gruppen und politischen Lagern. Ihr Wirken zeigte, dass klare Überzeugungen und Dialogfähigkeit kein Widerspruch sein müssen.

Viele sahen in ihr ein Vorbild für eine Politik mit Haltung: konsequent in der Sache, respektvoll im Ton und stets orientiert am Gemeinwohl. Gerade in Zeiten zunehmender Polarisierung wird deutlich, wie sehr eine solche Stimme fehlt. | © Wikipedia

Verst Feb26 Ferdinand Rohde

Ferdinand Rohde († 1. Februar 2026)

Mit Ferdinand Rohde verliert der deutsche Fußball einen Spieler, der in den 1970er- und 1980er-Jahren sowohl national als auch international aktiv war und dessen Karriere beispielhaft für eine Generation von Profis steht, die sich durch Vielseitigkeit, Einsatzbereitschaft und Bodenständigkeit auszeichnete.

Ferdinand Rohde wurde am 7. November 1957 im ostwestfälischen Dringenberg geboren. Seine fußballerische Laufbahn begann er in der Jugend seines Heimatvereins, bevor er früh als talentierter Offensivspieler auffiel. Über den Nachwuchsbereich entwickelte er sich zu einem Spieler, dem der Sprung in den Profifußball gelang – ein Schritt, der seinen weiteren Lebensweg entscheidend prägte.

Sein Debüt im deutschen Profifußball gab Rohde beim 1. FC Köln, wo er in der Saison 1976/77 erstmals in der Bundesliga zum Einsatz kam. Mit dem Gewinn des DFB-Pokals 1977 erlebte er bereits zu Beginn seiner Laufbahn einen der größten sportlichen Erfolge seiner Karriere.

Im weiteren Verlauf spielte Rohde für mehrere Vereine im In- und Ausland. In der 2. Bundesliga lief er unter anderem für Rot-Weiß Lüdenscheid auf, bevor er den Schritt ins Ausland wagte. Besonders prägend war seine Zeit beim niederländischen Erstligisten FC Twente Enschede, wo er über mehrere Spielzeiten hinweg eine feste Größe war und mit konstanten Leistungen überzeugte. Auch in Belgien sammelte er internationale Erfahrung, ehe er später nach Deutschland zurückkehrte.

Seine aktive Karriere ließ Rohde in den 1980er-Jahren im norddeutschen Amateur- und Oberligabereich ausklingen. Dabei blieb er stets ein Spieler, der durch Spielintelligenz und Erfahrung auffiel und innerhalb der Mannschaften geschätzt war.

Nach dem Ende seiner Profizeit schlug Ferdinand Rohde einen bodenständigen Weg ein. Er ließ sich in Bad Zwischenahn nieder und war dort unternehmerisch tätig. Trotz des Abschieds vom aktiven Fußball blieb er dem Sport emotional verbunden und verfolgte insbesondere die Entwicklung seiner früheren Vereine aufmerksam.

Der Tod von Ferdinand Rohde im Februar 2026 markiert das Ende eines Lebens, das eng mit dem Fußball verbunden war – nicht im grellen Rampenlicht, sondern als Teil jener Spielerbiografien, die den Profisport über Jahrzehnte hinweg getragen haben. Er steht stellvertretend für eine Generation, in der internationale Wechsel noch etwas Besonderes waren und Karrierewege weniger gradlinig, dafür umso menschlicher verliefen. | © 1. FC Köln

Verst Feb26 Guenter Richter

Günter Richter († 1. Februar 2026)

Der Leipziger Maler und Grafiker Günter Richter im Alter von 92 Jahren gestorben. Mit ihm verliert die deutsche Kunst einen bedeutenden Vertreter der Leipziger Schule und eine Künstlerpersönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg das kulturelle Leben Leipzigs und darüber hinaus geprägt hat.

Günter Richter wurde am 7. Mai 1933 in Meißen geboren. Nach einer handwerklichen Ausbildung als Porzellangestalter an der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen studierte er von 1953 bis 1958 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Dort erhielt er eine fundierte künstlerische Ausbildung, die sein späteres Werk nachhaltig beeinflusste. Nach dem Studium lebte und arbeitete Richter als freischaffender Künstler in Leipzig – der Stadt, mit der sein Name dauerhaft verbunden blieb.

Richters künstlerisches Schaffen umfasst Malerei und Grafik in großer thematischer und formaler Bandbreite. Immer wieder setzte er sich mit Stadtlandschaften, historischer Architektur und urbanen Räumen auseinander, häufig mit Blick auf Brüche, Überlagerungen und Spuren der Geschichte. Daneben spielten organische Strukturen, insbesondere Holzformen, eine zentrale Rolle in seinem Werk – Sinnbilder für Wachstum, Verfall und Erneuerung.

Stilistisch verband Günter Richter Elemente der Neuen Sachlichkeit mit surrealen und fotorealistischen Anklängen. Seine Bilder zeichnen sich durch eine präzise, oft spannungsvoll verdichtete Bildsprache aus. In späteren Jahren wurde sein Malstil freier und gestischer, ohne die gegenständliche Verankerung ganz aufzugeben. Damit blieb er der Tradition der Leipziger Schule treu und entwickelte sie zugleich eigenständig weiter.

1972 war Richter Mitbegründer der Leipziger Grafikbörse, einer wichtigen Plattform für zeitgenössische Grafik in der DDR, die er mehrere Jahre leitete. Darüber hinaus engagierte er sich intensiv in der künstlerischen Ausbildung und Förderung des Nachwuchses, unter anderem als Lehrer und Dozent. Sein Wirken ging damit über das eigene Atelier hinaus und beeinflusste auch jüngere Generationen von Künstlerinnen und Künstlern.

Seine Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt und sind in öffentlichen Sammlungen vertreten. Über viele Jahre hinweg war er eine feste Größe der Leipziger Kunstszene und zugleich Teil des gesamtdeutschen Kunstdiskurses.

Der Tod von Günter Richter markiert das Ende eines langen und kontinuierlichen künstlerischen Lebens, das eng mit der Geschichte der DDR, der Umbruchszeit nach 1989 und der Entwicklung Leipzigs zu einem international anerkannten Kunststandort verbunden ist. Er gehörte zu jener Generation, die unter politischen und gesellschaftlichen Einschränkungen eine eigenständige Bildsprache entwickelte und diese auch nach der Wiedervereinigung weiterführte. | © mdr

Verst Feb26 Uwe Martin Haiberg

Uwe-Martin Haiberg († 2. Februar 2026)

Der deutsche Violinist und Hochschullehrer Uwe-Martin Haiberg ist am 2. Februar 2026 im Alter von 81 Jahren verstorben. Geboren am 10. Juni 1944 als Uwe Hoelscher, entstammte er einer bekannten Musikerfamilie und wurde früh von seinem Elternhaus musikalisch geprägt. Sein Vater war Violinist und Musikpädagoge, seine Mutter Sängerin; auch seine Geschwister schlugen eine künstlerische Laufbahn ein.

Haiberg studierte zunächst Schulmusik und widmete sich anschließend intensiv der Violine als künstlerischem Hauptfach. Seine Karriere führte ihn unter anderem als Konzertmeister zum Göttinger Symphonieorchester sowie ab 1972 zum NDR-Sinfonieorchester in Hamburg. Dort prägte er über viele Jahre das Orchestergeschehen. Zudem war er Gründer und Primarius des Brahms Quartetts Hamburg, mit dem er sich besonders der Kammermusik widmete.

Neben seiner Tätigkeit als Musiker gewann Haiberg vor allem als Pädagoge große Bedeutung. Er lehrte zunächst in Hamburg, wurde 1985 Professor an der Musikhochschule Lübeck und folgte 1991 einem Ruf an die damalige Hochschule der Künste Berlin. Dort wirkte er weit über seine Pensionierung hinaus und galt als prägende Persönlichkeit der Violinausbildung. Generationen von Studierenden profitierten von seinem Anspruch an Technik, musikalische Ausdruckskraft und stilistische Genauigkeit. Zu seinen Schülern zählen zahlreiche international erfolgreiche Geigerinnen und Geiger.

Mit Uwe-Martin Haiberg verliert die deutsche Musikszene einen hochgeschätzten Künstler und engagierten Lehrer, der das musikalische Leben als Orchestermusiker, Kammermusiker und Professor über Jahrzehnte nachhaltig geprägt hat. | © Universität der Künste Berlin / privat

Verst Feb26 Andrej Bockelmann

Andrej Bockelmann († 2. Februar 2026)

Der deutsche Journalist, Dokumentarfilmer und Autor Andrej Bockelmann ist am 2. Februar 2026 im Alter von 84 Jahren verstorben. Geboren am 30. April 1941, wuchs er in einer Familie auf, die das kulturelle und politische Leben Deutschlands mitprägte. Sein Vater Werner Bockelmann war Oberbürgermeister von Frankfurt am Main, wodurch er schon früh mit gesellschaftlichen und politischen Themen in Berührung kam.

Nach seinem Studium, das er mit einer Promotion in Soziologie abschloss, wandte sich Bockelmann dem Journalismus und der filmischen Dokumentation zu. Über viele Jahre arbeitete er als freier Autor und Regisseur, unter anderem für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten. In seinen Arbeiten setzte er sich immer wieder mit historischen, kulturellen und gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander. Dabei galt sein besonderes Interesse der biografischen Erzählform, mit der er Persönlichkeiten und Zeitgeschichte miteinander verband.

Ein Schwerpunkt seines Schaffens lag in der Produktion von Dokumentarfilmen. Zu seinen bekanntesten Projekten gehörte eine aufwendig gestaltete Dokumentation über Martin Luther, die sich mit der historischen Figur ebenso wie mit deren Wirkungsgeschichte auseinandersetzte. Darüber hinaus war er an zahlreichen weiteren Fernsehproduktionen beteiligt, in denen er komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich aufbereitete.

Auch familiäre Verbindungen rückten ihn gelegentlich ins Licht der Öffentlichkeit: Andrej Bockelmann war ein Cousin des Sängers Udo Jürgens. Die beiden verbrachten Teile ihrer Kindheit während der Kriegsjahre gemeinsam, und später widmete sich Bockelmann in filmischen Arbeiten auch dem Leben und der Karriere des berühmten Musikers. Zudem begleitete er Jürgens bei der Entstehung von dessen autobiografisch geprägtem Roman Der Mann mit dem Fagott.

Mit seiner ruhigen, sorgfältigen Art und seinem ausgeprägten Interesse an Menschen und ihren Geschichten prägte Andrej Bockelmann über Jahrzehnte die deutsche Dokumentarfilm- und Medienlandschaft. Sein Werk steht für eine Generation von Journalisten, die sich der fundierten, hintergründigen Aufarbeitung von Zeitgeschichte verpflichtet fühlten. Sein Tod bedeutet den Verlust einer vielseitigen Stimme des deutschen Fernsehens und der publizistischen Kultur. | © Andrej Bockelmann / YouTube

Verst Feb26 Werner Zohlnhoefer

Werner Zohlnhöfer († 3. Februar 2026)

Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Werner Zohlnhöfer ist am 3. Februar 2026 im Alter von 91 Jahren in Mainz verstorben. Er wurde am 19. November 1934 im mittelfränkischen Lichtenau geboren und wuchs unter prägenden Umständen der Kriegs- und Nachkriegszeit auf. Nach dem frühen Tod seines Vaters führte seine Mutter über Jahre hinweg das elterliche Geschäft allein, während Zohlnhöfer seine schulische Laufbahn am Gymnasium Carolinum in Ansbach fortsetzte.

Sein Studium der Wirtschaftswissenschaften absolvierte er in München, Erlangen und Freiburg und schloss es 1958 als Diplom-Volkswirt ab. Ergänzend studierte er Politikwissenschaft in Freiburg sowie an internationalen Einrichtungen, unter anderem in Bologna und in den USA. In Freiburg promovierte er zum Dr. rer. pol. und war dort bis Anfang der 1970er Jahre wissenschaftlich tätig, ehe er sich mit der Habilitation für eine Professur qualifizierte.

Es folgten Professuren in Dortmund und schließlich ab 1981 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, wo er den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftspolitik übernahm und über viele Jahre prägte. Seine Forschung konzentrierte sich vor allem auf Fragen der Ordnungspolitik, der Wettbewerbspolitik und der wirtschaftspolitischen Entscheidungsprozesse in demokratischen Systemen. Auch internationale Wirtschaftsbeziehungen und die europäische Integration gehörten zu seinen zentralen Themenfeldern.

Zohlnhöfer veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten, darunter Studien zur Antitrustpolitik, zur Weltwirtschaftsordnung sowie zur wirtschaftspolitischen Willensbildung in der Demokratie. Mit seinen Analysen leistete er wichtige Beiträge zur Diskussion über die Grundlagen und Entwicklungen der Sozialen Marktwirtschaft. Über die akademische Arbeit hinaus beteiligte er sich auch an wirtschaftspolitischen Debatten und gehörte 1992 zu den Unterzeichnern eines kritischen Manifests zu den währungspolitischen Beschlüssen von Maastricht.

Werner Zohlnhöfer war verheiratet und Vater von drei Kindern. Mit seinem Tod verliert die deutsche Volkswirtschaftslehre einen engagierten Hochschullehrer und Forscher, der über Jahrzehnte hinweg Studierende ausbildete und die wirtschaftspolitische Diskussion mitprägte. | © Allgemeine Zeitung Mainz

Verst Feb26 Herbert Sukopp

Herbert Sukopp († 3. Februar 2026)

Der deutsche Botaniker und Ökologe Herbert Sukopp ist am 3. Februar 2026 im Alter von 95 Jahren in Berlin verstorben. Geboren am 6. November 1930 in Berlin, gilt er als einer der bedeutendsten Wegbereiter der Stadtökologie in Deutschland und als prägende Persönlichkeit der modernen Naturschutzforschung.

Sukopp studierte Botanik, Geologie und Soziologie in Berlin und promovierte 1960 an der Freien Universität. Nach seiner Habilitation an der Technischen Universität Berlin wurde er 1969 zum Professor berufen. Von 1974 bis 1996 leitete er dort als ordentlicher Professor das Fachgebiet Ökosystemforschung und Vegetationskunde am Institut für Ökologie. In dieser Funktion prägte er die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Wechselwirkungen zwischen Natur und urbanem Raum maßgeblich.

Als Mitbegründer der Stadtökologie entwickelte Sukopp grundlegende Ansätze zur Erforschung von Pflanzen- und Tierwelt in Großstädten und machte Berlin zu einem wichtigen internationalen Zentrum dieses Forschungsfeldes. Seine Arbeiten zur Vegetationskunde sowie zu den Auswirkungen menschlicher Eingriffe auf Flora und Landschaft fanden weit über Deutschland hinaus Beachtung. Zudem war er maßgeblich an der Entwicklung und Etablierung der „Roten Listen“ gefährdeter Pflanzenarten beteiligt, die zu einem zentralen Instrument des Naturschutzes wurden.

Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit engagierte sich Sukopp auch in der praktischen Naturschutzarbeit. Er wirkte unter anderem als Landesbeauftragter für Naturschutz und Landschaftspflege in Berlin sowie als Vorsitzender eines Sachverständigenbeirats in diesem Bereich. Für seine Verdienste wurde er vielfach geehrt, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz. Später wurde er zudem Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Mit Herbert Sukopp verliert die deutsche Umweltforschung einen Pionier, der das Verständnis städtischer Natur nachhaltig verändert und Generationen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern geprägt hat. | © bbaw

Verst Feb26 Mechthild Bernart

Mechthild Bernart († 3. Februar 2026)

Die deutsche Ordensfrau, Pädagogin und langjährige Äbtissin der Zisterzienserinnenabtei Thyrnau, Mechthild Bernart, ist am 3. Februar 2026 im Alter von 77 Jahren gestorben. Mit ihrem Wirken als geistliche Leiterin, Bildungswissenschaftlerin und engagierte Vertreterin klösterlicher Kultur gehörte sie über Jahrzehnte zu den prägenden Persönlichkeiten des Ordenslebens in Bayern.

Geboren 1948 in Helmstedt, studierte Bernart zunächst Sonderpädagogik und widmete sich früh der Förderung und Bildung von Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf. Sie promovierte 1977 und trat im darauffolgenden Jahr in das Kloster Thyrnau bei Passau ein. Mit diesem Schritt verband sie ihre wissenschaftliche Ausbildung mit einer geistlichen Berufung, die fortan ihr Leben bestimmte. Im Kloster übernahm sie verschiedene Aufgaben in der Gemeinschaft, im Bildungsbereich und in der Verwaltung.

Im Jahr 2002 wurde sie zur Äbtissin gewählt. In dieser Funktion prägte sie die Abtei über viele Jahre hinweg in geistlicher, organisatorischer und kultureller Hinsicht. Sie setzte sich für den Erhalt des Klosters als religiösen und kulturellen Ort ein und stärkte dessen Bedeutung als Ort der Einkehr, Bildung und Begegnung. Neben der inneren Leitung des Konvents engagierte sie sich auch in kirchlichen und gesellschaftlichen Gremien. Für ihre Verdienste um Kirche, Bildung und Denkmalpflege wurde sie 2024 mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. Mit ihrem Tod verliert die Ordensgemeinschaft eine prägende Persönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg für Stabilität, Besonnenheit und geistliche Orientierung stand. | © Kloster Thyrnau

Verst Feb26 Roland Prinzinger

Roland Prinzinger († 4. Februar 2026)

Der deutsche Biologe, Hochschullehrer und Ornithologe Roland Prinzinger ist am 4. Februar 2026 im Alter von 77 Jahren gestorben. Als international anerkannter Wissenschaftler auf dem Gebiet der Tierphysiologie und Vogelkunde hat er über Jahrzehnte hinweg die Forschung zum Stoffwechsel und zur energetischen Anpassungsfähigkeit von Vögeln maßgeblich geprägt.

Prinzinger wurde 1948 in Kirchheim unter Teck geboren. Er studierte Biologie und spezialisierte sich früh auf physiologische Fragestellungen, insbesondere auf den Energiehaushalt von Tieren. Nach seiner Promotion widmete er sich der akademischen Laufbahn und übernahm später eine Professur für Stoffwechselphysiologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Dort forschte und lehrte er über viele Jahre und bildete zahlreiche Studierende und Nachwuchswissenschaftler aus.

Seine wissenschaftlichen Arbeiten konzentrierten sich vor allem auf die Thermoregulation, den Energieverbrauch und die Anpassungsstrategien von Vögeln in unterschiedlichen Lebensräumen. Durch seine Studien trug er wesentlich zum Verständnis der biologischen Grundlagen von Migration, Brutverhalten und Umweltanpassung bei. Neben seiner Forschung engagierte sich Prinzinger auch in Fachgesellschaften und war Präsident der Deutschen Ornithologischen Gesellschaft. Seine Arbeit verband Grundlagenforschung mit einer großen Leidenschaft für Naturbeobachtung und Wissensvermittlung. Er galt als engagierter Hochschullehrer, der seine Begeisterung für die Biologie an Generationen von Studierenden weitergab. | © prinzinger-roland.de

Verst Feb26 Ulrich Gähde

Ulrich Gähde († 4. Februar 2026)

Der deutsche Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Ulrich Gähde ist am 4. Februar 2026 im Alter von 74 Jahren gestorben. Als Professor für Theoretische Philosophie zählte er zu den wichtigen Stimmen der deutschsprachigen Wissenschaftsphilosophie, insbesondere auf dem Gebiet der Theorieentwicklung und der Struktur wissenschaftlicher Erklärungen.

Ulrich Gähde wurde 1951 in Hamburg geboren. Er studierte Physik, Mathematik und Philosophie und verband damit früh naturwissenschaftliche und geisteswissenschaftliche Perspektiven. 1982 wurde er promoviert und widmete sich fortan intensiv der Forschung in der Wissenschaftstheorie. Nach akademischen Stationen unter anderem in Bielefeld und Berlin erhielt er 1993 eine Professur an der Universität Bayreuth. 1999 wechselte er an die Universität Hamburg, wo er bis zu seiner Emeritierung als Professor für Theoretische Philosophie tätig war.

In seiner Forschung beschäftigte sich Gähde insbesondere mit der Struktur wissenschaftlicher Theorien, mit Fragen der Erklärung und Modellbildung sowie mit den methodischen Grundlagen naturwissenschaftlicher Erkenntnis. Seine Arbeiten verbanden präzise analytische Argumentation mit einem tiefen Verständnis für die Praxis der Naturwissenschaften. Er war Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina sowie der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und wurde für seine Beiträge zur Wissenschaftstheorie hoch geschätzt. Kolleginnen und Kollegen würdigten ihn als ruhigen, klar argumentierenden Denker und als engagierten akademischen Lehrer, der Studierende zu eigenständigem philosophischem Arbeiten ermutigte. | © Akademie der Wissenschaften Hamburg

Verst Feb26 Hermine Birnbeck

Hermine Birnbeck († 4. Februar 2026)

Unter dem Namen Hedwig Maria Stuber, der zu einem festen Begriff in deutschen Küchen wurde, verbarg sich ein Autorinnen-Pseudonym, hinter dem vor allem die Hauswirtschaftslehrerin Hermine Birnbeck stand. Sie starb am 4. Februar 2026 wenige Tage vor ihrem 102. Geburtstag im Alter von 101 Jahren. Mit dem von ihr mitentwickelten Kochbuch „Ich helf dir kochen“ prägte sie über Jahrzehnte hinweg Generationen von Hobbyköchinnen und -köchen in Deutschland.

Das Pseudonym entstand aus den Mädchennamen der beiden ursprünglichen Autorinnen Maria Pauli (geb. Huber) und Hermine Birnbeck (geb. Stumpf). Ihr erstmals 1955 erschienenes Grundkochbuch entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Ratgeber seiner Art. Es verband klassische deutsche Küche mit grundlegenden Kochtechniken und lebenspraktischen Hinweisen und wurde in zahlreichen Auflagen immer wieder überarbeitet. Bis in die jüngste Zeit blieb das Werk präsent und wurde von Birnbeck gemeinsam mit ihrer Tochter fortgeführt. Insgesamt erreichte es eine Auflage von mehreren Millionen Exemplaren und galt als Standardwerk der Hauswirtschaft.

Hermine Birnbeck überarbeitete das Buch über Jahrzehnte hinweg kontinuierlich und trug maßgeblich dazu bei, dass es sich an veränderte Essgewohnheiten und moderne Küchentechnik anpasste. Ihr Werk prägte den Alltag vieler Familien und machte sie, auch unter ihrem Pseudonym, zu einer der bekanntesten Kochbuchautorinnen im deutschsprachigen Raum. | © Stache

Verst Feb26 Brigitte Groneberg

Brigitte Groneberg († 5. Februar 2026)

Die deutsche Altorientalistin Brigitte Groneberg ist am 5. Februar 2026 im Alter von 80 Jahren nach längerer Krankheit gestorben. Sie zählte zu den bedeutenden Vertreterinnen der Assyriologie und leistete wichtige Beiträge zur Erforschung der Sprachen, Religionen und Literatur des Alten Orients.

Geboren am 9. April 1945 in Regensburg, studierte sie Klassische Archäologie, Assyriologie, Vorderasiatische Archäologie, Islamkunde und Semitistik in Münster und Tübingen. Dabei erwarb sie umfassende Kenntnisse in mehreren altorientalischen Keilschriftsprachen wie Assyrisch, Babylonisch, Sumerisch und Hethitisch sowie in Arabisch, Hebräisch und weiteren Sprachen. 1971 wurde sie mit einer Arbeit über den literarischen Dialekt altbabylonischer Texte promoviert.

Nach Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistentin habilitierte sie sich 1985 mit einer grundlegenden Studie zur jungbabylonischen Literatur. Forschungsaufenthalte führten sie unter anderem an das Chicago Assyrian Dictionary sowie an das CNRS in Paris. 1990 wurde sie Professorin für Altorientalistik an der Universität Hamburg, später wechselte sie an die Universität Göttingen, wo sie bis zu ihrer Pensionierung 2010 lehrte.

Gronebergs Forschungsschwerpunkte lagen in der Grammatik babylonisch-assyrischer Texte, in der mesopotamischen Literatur- und Religionsgeschichte sowie in der Wissenschaftsgeschichte der Assyriologie. Sie war international vernetzt und hielt zahlreiche Vorträge im In- und Ausland. Für ihre wissenschaftlichen Leistungen erhielt sie unter anderem 1996 die Medaille des Collège de France. | © Uni Goettingen

Verst Feb26 Friedrich G Beckhaus

Friedrich G. Beckhaus († 5. Februar 2026)

Der deutsche Schauspieler, Synchron- und Hörspielsprecher Friedrich G. Beckhaus ist am 5. Februar 2026 im Alter von 98 Jahren gestorben. Mit seiner markanten Stimme und einer jahrzehntelangen Bühnen- und Sprechertätigkeit gehörte er zu den prägenden Figuren der deutschen Theater-, Film- und Hörspielszene.

Beckhaus wurde am 11. Dezember 1927 geboren und wirkte im Laufe seiner langen Karriere in zahlreichen Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen mit. Besondere Bekanntheit erlangte er als Synchronsprecher, dessen Stimme in vielen Produktionen zu hören war. Darüber hinaus war er in Hörspielen aktiv und blieb auch im hohen Alter ein geschätzter Darsteller und Sprecher.

Sein Schaffen erstreckte sich über viele Jahrzehnte und spiegelte die Entwicklung der deutschen Medienlandschaft seit der Nachkriegszeit wider. Durch seine Vielseitigkeit – auf der Bühne, vor der Kamera und hinter dem Mikrofon – wurde er zu einer vertrauten Stimme für mehrere Generationen von Zuschauerinnen und Zuhörern. Mit seinem Tod verliert die deutsche Schauspiel- und Synchronlandschaft eine Persönlichkeit, die über lange Zeit hinweg zum kulturellen Gedächtnis beigetragen hat. | © Media-Paten

Verst Feb26 Gerd Appenzeller

Gerd Appenzeller († 5. Februar 2026)

Der deutsche Journalist Gerd Appenzeller ist tot. Er starb am 5. Februar 2026 im Alter von 82 Jahren in Berlin-Reinickendorf. Über Jahrzehnte prägte er den deutschen Lokal- und Hauptstadtjournalismus – insbesondere beim „Tagesspiegel“, dessen Entwicklung er als Chefredakteur, Redaktionsdirektor, Herausgeber und später Berater maßgeblich mitgestaltete

Geboren wurde Appenzeller am 8. Juli 1943 in Berlin-Hermsdorf. Nach dem Abitur studierte er zunächst Architektur, bevor er sich für den Journalismus entschied und ein Volontariat absolvierte. Seine Laufbahn begann Mitte der 1960er-Jahre beim „Südkurier“ in Konstanz, wo er vom Lokal- und Politikredakteur bis zum Chefredakteur aufstieg – ein Amt, das er von 1988 bis 1994 innehatte.

1994 wechselte er nach Berlin zum „Tagesspiegel“. Dort wurde er Sprecher der Chefredaktion, später Redaktionsdirektor und schließlich Herausgeber. Auch nach dem Ausscheiden aus der Redaktionsleitung blieb er der Zeitung eng verbunden und wirkte als Berater weiter. Zudem engagierte er sich im Lokaljournalismus, etwa mit einem von ihm gegründeten Bezirksnewsletter für Reinickendorf.

Parallel arbeitete Appenzeller über viele Jahre für den Rundfunk – unter anderem für den SWR und die Deutsche Welle – und trat als Moderator sowie regelmäßiger Medienmitarbeiter in Erscheinung. Sein Stil galt als präzise, zugewandt und unaufgeregt; Kollegen beschrieben ihn als jemanden, der eher zuhörte als laut aufzutreten.

Bis ins hohe Alter blieb er publizistisch aktiv und kehrte verstärkt zu lokalen Themen zurück. Damit wurde er in seinem Berliner Heimatbezirk zu einer festen journalistischen Stimme. Mit seinem Tod verliert der deutsche Journalismus einen prägenden Redakteur, der über Jahrzehnte hinweg sowohl regionale als auch überregionale Medienlandschaften mitgestaltet hat. | © YouTube / S3

Verst Feb26 Wolfgang Mahnke

Wolfgang Mahnke († 6. Februar 2026)

Der niederdeutsche Autor Wolfgang Mahnke ist am 6. Februar 2026 im Alter von 88 Jahren gestorben. Der in Malchin geborene Schriftsteller wurde vor allem durch seine plattdeutschen Geschichten, Gedichte und Lesungen in Norddeutschland bekannt und zählte über Jahrzehnte zu den prägenden Stimmen der niederdeutschen Literaturszene.

Mahnke wurde am 22. Februar 1937 in Malchin geboren. Nach dem Abitur studierte er Meeresbiologie in Rostock und arbeitete ab 1962 am Institut für Hochseefischerei und Fischverarbeitung in Rostock-Marienehe, wo er später eine Abteilung leitete. In dieser Zeit nahm er an zahlreichen Forschungsreisen teil und sammelte Eindrücke, die später in seine literarische Arbeit einflossen.

Schon seit den 1960er-Jahren schrieb Mahnke Gedichte und Geschichten auf Plattdeutsch. Nach seiner Pensionierung 1993 widmete er sich ganz der Schriftstellerei. Sein erstes Buch erschien 2001; zahlreiche weitere Titel folgten. Darüber hinaus war er als Kolumnist tätig und trat mit Lesungen in ganz Norddeutschland auf. Von 2000 bis 2012 stand er dem Bund Niederdeutscher Autoren vor und wurde anschließend Ehrenvorsitzender.

Für sein Werk erhielt Mahnke mehrere Auszeichnungen, darunter den Fritz-Reuter-Literaturpreis sowie den Johannes-Gillhoff-Preis. Mit seinem Tod verliert die plattdeutsche Literatur einen engagierten Erzähler, der Sprache und Alltagsgeschichten seiner Heimat über Jahrzehnte lebendig hielt. | © privat / Hinstroff Verlag

Verst Feb26 Heinrich von Loesch

Heinrich von Loesch († 6. Februar 2026)

Der deutsche Wirtschaftsjournalist Heinrich von Loesch ist am 6. Februar 2026 im Alter von 91 Jahren gestorben. Er galt als profunder Kenner wirtschaftlicher Zusammenhänge und prägte über viele Jahre die Berichterstattung zu Wirtschafts- und Finanzthemen.

Heinrich von Loesch wurde am 19. Februar 1934 geboren. Im Laufe seiner beruflichen Karriere arbeitete er als Journalist, Autor und Wirtschaftswissenschaftler. Seine Beiträge befassten sich vor allem mit wirtschaftspolitischen Entwicklungen und deren gesellschaftlichen Auswirkungen.

Mit seiner publizistischen Arbeit gehörte von Loesch über Jahrzehnte zu den wichtigen Stimmen des deutschen Wirtschaftsjournalismus. Sein Tod markiert das Ende einer langen Laufbahn, in der er ökonomische Themen verständlich und fundiert einem breiten Publikum vermittelte. | © Süddeutsche Zeitung

Verst Feb26 Volker Ronge

Volker Ronge († 7. Februar 2026)

Der deutsche Soziologe und Rechtswissenschaftler Volker Ronge ist am 7. Februar 2026 im Alter von 83 Jahren gestorben. Als Hochschullehrer und Wissenschaftler beschäftigte er sich insbesondere mit politischen und gesellschaftlichen Strukturen der Bundesrepublik.

Ronge wurde am 2. Februar 1943 geboren. In seiner wissenschaftlichen Arbeit verband er Soziologie, Politik- und Rechtswissenschaft und lehrte über viele Jahre an deutschen Hochschulen. Seine Veröffentlichungen widmeten sich Fragen von Staat, Recht und gesellschaftlicher Entwicklung.

Mit seinem Tod verliert die deutsche Sozialwissenschaft eine prägende akademische Persönlichkeit, deren Arbeiten zur Analyse politischer Prozesse und Institutionen beigetragen haben. | © Wikipedia

Verst Feb26 Horst Jürgen Helle

Horst Jürgen Helle († 7. Februar 2026)

Der deutsche Soziologe Horst Jürgen Helle ist am 7. Februar 2026 im Alter von 91 Jahren gestorben. Als Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München zählte er zu den prägenden Vertretern der interpretativen Soziologie in Deutschland.

Helle wurde am 19. Juli 1934 in Hamburg geboren. Nach einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium erwarb er mit einem Fulbright-Stipendium einen MBA in den USA und promovierte anschließend in Soziologie an der Universität Hamburg. Im Laufe seiner akademischen Karriere lehrte er unter anderem an der RWTH Aachen, der Universität Wien sowie ab 1973 an der LMU München, wo er bis 2002 Professor für Soziologie und Co-Direktor des Instituts war.

Seine Forschung konzentrierte sich auf Kulturwandel, Religion, Familie und Gesellschaft sowie zuletzt verstärkt auf Entwicklungen in China. Helle veröffentlichte zahlreiche Bücher und Aufsätze und lehrte auch international, unter anderem in den USA und in Asien. | © in-der-helle.de

Verst Feb26 Joachim Molthagen

Joachim Molthagen († 8. Februar 2026)

Der deutsche Althistoriker Joachim Molthagen ist am 8. Februar 2026 im Alter von 84 Jahren gestorben. Er gehörte zu den profilierten Forschern zur Geschichte der Römischen Republik und des frühen Christentums.

Molthagen wurde am 8. Oktober 1941 in Oldenburg geboren. Er studierte Geschichte, Evangelische Theologie und Latein in Hamburg und Heidelberg. 1967 legte er das Erste Staatsexamen ab, 1969 promovierte er in Alter Geschichte an der Universität Hamburg. Noch im selben Jahr wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Seminar für Alte Geschichte, später wissenschaftlicher Oberrat.

1982 erhielt er eine Professur für Alte Geschichte an der Universität Hamburg, die er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2005 innehatte. Seine Forschungsschwerpunkte lagen unter anderem auf der römischen Expansion, den inneren Konflikten der späten Republik sowie dem Verhältnis von Staat und frühem Christentum in der Kaiserzeit. | © YouTube / Oncken Kirche

Verst Feb26 Jochen Abraham Frowein

Jochen Abraham Frowein († 8. Februar 2026)

Der deutsche Rechtswissenschaftler und Völkerrechtler Jochen Abraham Frowein ist am 8. Februar 2026 im Alter von 91 Jahren in Heidelberg gestorben. Er zählte zu den bedeutenden deutschen Staats- und Völkerrechtlern der Nachkriegszeit.

Frowein wurde am 8. Juni 1934 in Berlin geboren. Nach seiner juristischen Ausbildung widmete er sich der Wissenschaft und wurde 1981 Professor für Öffentliches Recht, Völker- und Staatsrecht an der Universität Heidelberg. Gleichzeitig leitete er bis 2002 als Direktor das Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht.

Seine Arbeiten befassten sich unter anderem mit Menschenrechten, der Europäischen Menschenrechtskonvention und verfassungsrechtlichen Fragen Deutschlands und Europas. Für seine wissenschaftlichen Leistungen erhielt er zahlreiche Ehrendoktorwürden, etwa aus Sevilla, Leuven, Szeged, Bielefeld und Paris.

Mit seinem Tod verliert die Rechtswissenschaft einen international hoch angesehenen Vertreter, dessen Werk das deutsche und europäische Völkerrecht über Jahrzehnte mitgeprägt hat. | © Max-Planck-Institut

Verst Feb26 Helmuth Rilling

Helmuth Rilling († 9. Februar 2026)

Der deutsche Dirigent Helmuth Rilling ist am 9. Februar 2026 im Alter von 92 Jahren gestorben. Er zählte zu den bedeutendsten Interpreten der geistlichen Musik Johann Sebastian Bachs und prägte über Jahrzehnte das internationale Musikleben als Chorleiter, Dirigent und Pädagoge.

Rilling wurde am 29. Mai 1933 in Stuttgart geboren. Er studierte Schulmusik, Kirchenmusik und Dirigieren in Stuttgart sowie in Rom. Bereits früh widmete er sich intensiv der Bach-Pflege und gründete 1954 die Gächinger Kantorei, mit der er sich rasch einen Namen machte. Später rief er auch das Bach-Collegium Stuttgart ins Leben.

International bekannt wurde Rilling durch seine Einspielungen der Werke Johann Sebastian Bachs, darunter eine der ersten vollständigen Gesamtaufnahmen der Kantaten. Als Professor für Chor- und Orchesterleitung in Frankfurt am Main bildete er zahlreiche junge Musikerinnen und Musiker aus. Zudem gründete er die Internationale Bachakademie Stuttgart, die bis heute ein Zentrum der Bach-Interpretation ist. Mit seinem Tod verliert die Musikwelt einen prägenden Dirigenten und leidenschaftlichen Vermittler geistlicher Musik. | © Wikipedia

Verst Feb26 Christoph Luitpold Frommel

Christoph Luitpold Frommel († 9. Februar 2026)

Der deutsche Kunsthistoriker Christoph Luitpold Frommel ist am 9. Februar 2026 im Alter von 89 Jahren gestorben. Er galt als einer der bedeutendsten Forscher zur Architektur und Kunst der italienischen Renaissance.

Frommel wurde am 23. September 1936 in Heidelberg geboren. Er studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte in München und Rom. Seine wissenschaftliche Laufbahn führte ihn unter anderem an das Bibliotheca-Hertziana-Institut in Rom, dessen Direktor er später wurde. Darüber hinaus lehrte er als Professor für Kunstgeschichte, unter anderem an der Universität Bonn.

Seine Forschungsschwerpunkte lagen auf der Architektur der Renaissance, insbesondere auf dem Werk von Donato Bramante sowie der römischen Baukunst des 15. und 16. Jahrhunderts. Frommel veröffentlichte zahlreiche grundlegende Studien und prägte Generationen von Kunsthistorikerinnen und Kunsthistorikern. Für seine Verdienste wurde er vielfach ausgezeichnet und war Mitglied bedeutender wissenschaftlicher Akademien. | © Archiv Max-Planck-Gesellschaft

Verst Feb26 Manfred Bomke

Manfred Bomke († 10. Februar 2026)

Der deutsche Fußballspieler Manfred Bomke ist am 10. Februar 2026 im Alter von 81 Jahren gestorben. Als Offensivspieler war er in den 1960er- und 1970er-Jahren im deutschen Vereinsfußball aktiv.

Bomke wurde am 28. Juli 1944 geboren. Bekannt wurde er vor allem durch seine Zeit im höherklassigen Fußball, in der er sich als technisch versierter Spieler profilierte. In den Jahren seiner aktiven Laufbahn stand er bei mehreren Vereinen unter Vertrag und gehörte zu den prägenden Akteuren seiner Mannschaften.

Nach dem Ende seiner aktiven Karriere blieb er dem Fußball verbunden. Sein Name ist eng mit der Geschichte des deutschen Vereinsfußballs jener Zeit verbunden, in der er als engagierter Spieler auf dem Platz stand. | © Instagram / Vfb Lübeck

Verst Feb26 Henrike Naumann

Henrike Naumann († 10. Februar 2026)

Die deutsche Künstlerin Henrike Naumann ist am 10. Februar 2026 im Alter von 41 Jahren gestorben. Sie zählte zu den markanten Stimmen der zeitgenössischen Kunstszene und setzte sich in ihren Arbeiten intensiv mit gesellschaftlichen und politischen Themen auseinander.

Naumann wurde am 22. Mai 1984 in Zwickau geboren. Sie studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. In ihren Installationen verband sie Möbel- und Alltagskultur mit politischer Geschichte und Fragen nach Erinnerung, Identität und gesellschaftlichem Wandel – häufig mit Blick auf die Nachwendezeit in Ostdeutschland.

Ihre Werke wurden international ausgestellt, unter anderem in renommierten Museen und auf großen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Mit ihrer unverwechselbaren künstlerischen Sprache machte sie politische Entwicklungen und kulturelle Prägungen sichtbar. Ihr früher Tod bedeutet einen großen Verlust für die deutsche Gegenwartskunst. | © Henrike Naumann / Instagram

Verst Feb26 Reinhold Wosab

Reinhold Wosab († 18. Februar 2026)

Der frühere deutsche Fußballspieler Reinhold Wosab ist am 18. Februar 2026 im Alter von 87 Jahren in Bad Kreuznach gestorben. Über viele Jahre gehörte er zu den prägenden Akteuren von Borussia Dortmund in der frühen Bundesliga-Zeit und feierte mit dem Verein nationale wie internationale Erfolge.

Wosab wurde am 25. Februar 1938 in Marl geboren. Seine Laufbahn begann 1958 bei der SpVg Marl, ehe er 1962 zu Borussia Dortmund wechselte. Dort entwickelte er sich schnell zu einem wichtigen Spieler: In der Oberliga-Saison 1962/63 erzielte er 14 Tore in 29 Spielen und traf auch im Endspiel um die deutsche Meisterschaft, das der BVB mit 3:1 gewann.

In der ersten Bundesliga-Saison 1963/64 war Wosab an einem historischen Moment beteiligt: Er leitete die Angriffsszene ein, die zum ersten Tor der Bundesliga führte. In den folgenden Jahren gehörte er zu den Leistungsträgern der Dortmunder Mannschaft, wurde 1965 DFB-Pokalsieger und war Teil des Teams, das 1966 den Europapokal der Pokalsieger gewann. Insgesamt absolvierte er bis 1971 fast 200 Spiele für den BVB und erzielte 60 Tore.

Anschließend spielte er noch zwei Jahre beim VfL Bochum, wo er in 59 Bundesligaspielen neun Treffer erzielte. Seine aktive Karriere ließ er bei Rot-Weiss Lüdenscheid und schließlich wieder bei seinem Heimatverein in Marl ausklingen.

Nach dem Ende seiner Laufbahn blieb Wosab dem Fußball verbunden, unter anderem als Funktionär bei Borussia Dortmund. Beruflich führte er mit seiner Frau jahrzehntelang ein Unternehmen zur Herstellung von Pokalen und Auszeichnungen; aus seiner Werkstatt stammen unter anderem bekannte Fußballtrophäen.

Mit Reinhold Wosab verliert der deutsche Fußball einen Spieler der Aufbaujahre der Bundesliga, der als vielseitiger Außenstürmer und späterer Verteidiger an großen Erfolgen seines Vereins beteiligt war. | © bvb.de

Verst Feb26 Gunther Schwerdtfeger

Gunther Schwerdtfeger († 19. Februar 2026)

Der deutsche Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer Gunther Schwerdtfeger gehörte über Jahrzehnte zu den prägenden Vertretern des Öffentlichen Rechts und des Sozialrechts in der Bundesrepublik Deutschland. Mit seinem wissenschaftlichen Wirken beeinflusste er Forschung und Lehre insbesondere im Bereich des Sozial- und Verwaltungsrechts nachhaltig.

Geboren wurde Gunther Schwerdtfeger am 7. November 1934 in Oldenburg. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Göttingen und München promovierte er bereits 1960 mit einer zivilrechtlichen Arbeit. Nach dem Zweiten Juristischen Staatsexamen im Jahr 1964 war er zunächst wissenschaftlich tätig, unter anderem an den Universitäten Lausanne und Göttingen sowie als Assistent des renommierten Staatsrechtlers Hans Peter Ipsen an der Universität Hamburg. Dort habilitierte er sich 1971 und erhielt die Lehrbefugnis für Staatsrecht, Verwaltungsrecht, Sozialrecht und Gesundheitsrecht.

Seine akademische Laufbahn führte Schwerdtfeger über mehrere Lehrstuhlvertretungen schließlich 1975 an die Universität Münster, wo er seine erste Professur übernahm. Bereits ein Jahr später wechselte er an die Freie Universität Berlin auf einen Lehrstuhl für Öffentliches Recht. Nach elf Jahren in Berlin folgte er 1987 einem Ruf an die Universität Hannover. Dort lehrte und forschte er bis zu seiner Emeritierung im März 2000 als Professor für Öffentliches Recht und das Recht der Sozialen Sicherung.

Inhaltlich widmete sich Schwerdtfeger insbesondere Fragen des Öffentlichen Rechts, des Sozialrechts, des öffentlichen Arbeitsrechts sowie des Ausländer-, Arzneimittel- und Arztrechts. Seine wissenschaftlichen Veröffentlichungen und seine Tätigkeit als Hochschullehrer machten ihn zu einer wichtigen Stimme in der rechtswissenschaftlichen Diskussion um den Sozialstaat und dessen rechtliche Ausgestaltung. Zudem war er korrespondierendes Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft.

Gunther Schwerdtfeger verstarb am 19. Februar 2026 im Alter von 91 Jahren. Mit ihm verlor die deutsche Rechtswissenschaft einen Gelehrten, der Generationen von Studierenden prägte und die Entwicklung des Sozialrechts in Forschung und Lehre entscheidend mitgestaltete. | © Osiander Verlag

Verst Feb26 Hans Georg Reimann

Hans-Georg Reimann († 20. Februar 2026)

Der deutsche Leichtathlet Hans-Georg Reimann gehörte in den 1960er- und 1970er-Jahren zu den erfolgreichsten Gehern der DDR und zählte international über viele Jahre zur Weltspitze im 20-Kilometer-Gehen. Mit zwei olympischen Medaillen prägte er eine besonders erfolgreiche Phase der ostdeutschen Leichtathletik.

Hans-Georg Reimann wurde am 24. August 1941 in Starrischken in Ostpreußen geboren. Seine sportliche Laufbahn begann er im Leistungssport der DDR beim SC Dynamo Berlin, wo er unter Trainer Max Weber zu einem der führenden Geher seines Landes aufgebaut wurde. Neben seiner sportlichen Karriere arbeitete er zunächst als Ingenieur für Mess- und Regeltechnik.

Seinen internationalen Durchbruch erreichte Reimann bereits früh mit der Silbermedaille bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1962 in Belgrad. Nach mehreren Jahren ohne große Medaillenerfolge gelang ihm 1972 der endgültige Aufstieg in die Weltelite: Bei den Olympischen Spielen in München gewann er über 20 Kilometer Gehen die Bronzemedaille. Im selben Jahr stellte er gemeinsam mit seinem Landsmann Peter Frenkel einen Weltrekord auf.

Den größten Erfolg seiner Karriere feierte Reimann vier Jahre später bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal, wo er in persönlicher Bestzeit von 1:25:14 Stunden die Silbermedaille gewann. Bei der Eröffnungsfeier dieser Spiele wurde ihm zudem eine besondere Ehre zuteil: Er fungierte als Fahnenträger der DDR-Olympiamannschaft.

Bereits zuvor hatte Reimann an mehreren Olympischen Spielen teilgenommen, darunter 1964 im erstmals gemeinsam antretenden deutschen Team sowie 1968 in Mexiko-Stadt. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn blieb er dem Sport zunächst als Gehertrainer verbunden. Nach der deutschen Wiedervereinigung arbeitete er als Apothekenvertreter und lebte zeitweise in Neufahrn bei Freising. Für seine sportlichen Leistungen wurde er 1976 mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Silber ausgezeichnet.

Hans-Georg Reimann verstarb am 20. Februar 2026 in Döbeln im Alter von 84 Jahren. Mit ihm verlor die deutsche Leichtathletik einen Olympiamedaillengewinner und einen Athleten, der das Gehen über Jahrzehnte hinweg international mitprägte. | © Wikipedia

Verst Feb26 Donatus Haus

Donatus Haus († 21. Februar 2026)

Der deutsche Kirchenmusiker Donatus Haus zählte zu den prägenden Persönlichkeiten der katholischen Kirchenmusik im Rheinland und darüber hinaus. Besonders durch innovative Konzertformate, internationale Auftritte sowie die Verbindung von Orgelmusik mit modernen Lichtinstallationen machte er sich einen Namen weit über seine kirchlichen Wirkungsstätten hinaus.

Donatus Haus wurde 1964 im Saarland geboren. Seine musikalische Ausbildung absolvierte er an der Hochschule für Musik Saar sowie an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Dort legte er sowohl das B- als auch das A-Examen für Kirchenmusik ab und schloss zusätzlich als Diplom-Musiklehrer sowie mit der Kapellmeisterprüfung ab.

Seine berufliche Laufbahn begann Haus 1994 als Seelsorgebereichs-Kirchenmusiker im Raum Erftstadt-Börde. Über viele Jahre hinweg prägte er dort das kirchenmusikalische Leben maßgeblich. Im Jahr 2023 wechselte er auf die Kantorenstelle an St. Pankratius in Gütersloh. Neben seiner liturgischen Arbeit war er international als Konzertorganist tätig und gastierte unter anderem in Deutschland, Japan, Frankreich, Italien und Schottland.

Besondere Aufmerksamkeit erlangte Haus durch außergewöhnliche Konzertkonzepte. Seine sogenannten Lichtinstallationen bei Orgelkonzerten verbanden Musik, Raum und visuelle Kunst zu einem Gesamterlebnis. Ebenso bekannt wurden seine „Orgelradtouren“, mit denen er Kirchenmusik einem breiteren Publikum zugänglich machte.

Für sein künstlerisches Wirken erhielt Donatus Haus mehrere Auszeichnungen, darunter 1993 den Förderpreis des Internationalen Orgelwettbewerbs „Orgelland Thüringen“, 2019 den Kulturpreis der Stadt Erftstadt sowie 2024 den Gütersloher Innovationspreis für das Projekt „Lichtorgel feat. X“. Zudem veröffentlichte er mehrere Tonträger mit Orgel- und Kammermusik.

Donatus Haus verstarb am 21. Februar 2026 in Gütersloh im Alter von 61 Jahren. Mit ihm verlor die deutsche Kirchenmusik einen Künstler, der Tradition und Innovation miteinander verband und neue Wege der musikalischen Vermittlung im kirchlichen Raum eröffnete. | © donatushaus.de

Verst Feb26 Edgar Hofmann

Edgar Hofmann († 22. Februar 2026)

Der deutsche Musiker Edgar Hofmann war ein prägender Vertreter der experimentellen Jazz- und Krautrock-Szene und insbesondere als langjähriges Mitglied des international renommierten Musikerkollektivs Embryo bekannt. Als Saxophonist und Geiger verband er Jazz, Weltmusik und improvisatorische Klangformen zu einem eigenständigen musikalischen Stil.

Edgar Hofmann wurde 1948 geboren und entwickelte früh eine enge Verbindung zum Jazz. Gemeinsam mit dem Schlagzeuger und Bandleader Christian Burchard arbeitete er bereits in den 1960er-Jahren in verschiedenen Formationen zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit entstand 1969 die Band Embryo, die zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Krautrocks und der Weltmusikbewegung zählt.

Innerhalb von Embryo übernahm Hofmann eine zentrale musikalische Rolle. Mit Saxophon und Violine prägte er den offenen, improvisationsbetonten Klang der Gruppe entscheidend mit. Die Band verstand sich weniger als klassische Rockformation denn als internationales Musikerkollektiv, das Einflüsse aus Jazz, orientalischer Musik, indischer Tradition sowie freier Improvisation miteinander verband. Hofmann wirkte an zahlreichen Tourneen und Projekten mit und gehörte zu jener frühen Generation von Musikern, die den musikalischen Austausch zwischen Europa, Afrika und Asien aktiv suchten.

Neben seiner Tätigkeit bei Embryo arbeitete Hofmann auch in kleineren Jazz- und Improvisationsprojekten und blieb der alternativen Musikszene über Jahrzehnte hinweg verbunden. Sein Spiel galt als stilistisch offen, experimentierfreudig und stark von interkulturellen Einflüssen geprägt.

Edgar Hofmann verstarb am 22. Februar 2026 im Alter von 77 Jahren. Mit ihm verlor die deutsche Musiklandschaft einen Musiker, der die Entwicklung von Jazz-Rock und Weltmusik in Deutschland seit den späten 1960er-Jahren maßgeblich mitgestaltet hatte. | © discogs.com

Verst Feb26 Michael Sagurna

Michael Sagurna († 23. Februar 2026)

Der deutsche Politiker, Journalist und Medienmanager Michael Sagurna gehörte zu den prägenden Persönlichkeiten der sächsischen Politik in den Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung. Als langjähriger Regierungssprecher und enger Vertrauter von Ministerpräsident Kurt Biedenkopf beeinflusste er maßgeblich die öffentliche Kommunikation und politische Außendarstellung des Freistaates Sachsen in dessen Aufbauphase.

Michael Josef Sagurna wurde am 27. September 1955 in Paderborn geboren. Er studierte von 1975 bis 1985 Publizistik und Kommunikationswissenschaften in Göttingen sowie Rechtswissenschaften in Bonn. Bereits während und nach dem Studium arbeitete er als Journalist, unter anderem als Hörfunk- und Zeitungskorrespondent sowie als Auslandreporter aus Krisengebieten wie Afghanistan und Angola. Später war er Redakteur und Moderator beim Sender RIAS 2 sowie Hauptstadtkorrespondent und stellvertretender Studioleiter von RIAS-TV in Bonn.

Politisch engagierte sich Sagurna früh im Umfeld der CDU und wirkte in den Bundestagswahlkämpfen 1980 und 1983 mit. Nach der Wiedergründung des Freistaates Sachsen holte ihn Ministerpräsident Kurt Biedenkopf 1991 nach Dresden und berief ihn zum Regierungssprecher. In dieser Funktion prägte Sagurna über mehr als ein Jahrzehnt hinweg entscheidend das öffentliche Erscheinungsbild der sächsischen Staatsregierung während der politischen und wirtschaftlichen Neuordnung nach der Wiedervereinigung. Zusätzlich übernahm er Aufgaben als Medienbeauftragter des Landes sowie als stellvertretender Chef der Staatskanzlei und wurde 1998 beamteter Staatssekretär.

Nach dem Ausscheiden Biedenkopfs aus dem Amt im Jahr 2002 wechselte Sagurna zunächst in die freie Kommunikationsberatung und gründete in Dresden eigene Unternehmen. 2007 kehrte er noch einmal in die Landespolitik zurück: Ministerpräsident Georg Milbradt berief ihn zum Staatsminister und Chef der Sächsischen Staatskanzlei. Dieses Amt übte er bis 2008 aus. Anschließend widmete er sich erneut der Beratungs- und Medienarbeit.

Auch im Bereich der Medienaufsicht blieb Sagurna über viele Jahre einflussreich. Von 1994 bis 2019 war er Mitglied des Rundfunkrates der Deutschen Welle. Dem Medienrat der Sächsischen Landesmedienanstalt gehörte er von 2010 bis 2023 an, dessen Präsident er zwischen 2013 und 2019 war. Sein Engagement zielte insbesondere auf die Stärkung des Medienstandorts Sachsen und einer vielfältigen Rundfunklandschaft.

Michael Sagurna lebte zuletzt in Dresden. Er verstarb dort am 23. Februar 2026 im Alter von 70 Jahren nach schwerer Krankheit. Mit ihm verlor Sachsen eine zentrale Stimme der Nachwendezeit, die Politik, Medien und Öffentlichkeit über Jahrzehnte hinweg miteinander verband. | © Wikipedia

Verst Feb26 Horst Schnoor

Horst Schnoor († 25. Februar 2026)

Der deutsche Fußballtorwart Horst Schnoor gehörte zu den bedeutendsten Spielern in der Geschichte des Hamburger SV und war über anderthalb Jahrzehnte hinweg das prägende Gesicht im Tor der Hanseaten. Als Mitglied der legendären Meistermannschaft von 1960 zählt er zu den großen Persönlichkeiten des norddeutschen Fußballs der Nachkriegszeit.

Horst Schnoor wurde am 11. April 1934 in Hamburg geboren und blieb seiner Heimatstadt während seiner gesamten Profikarriere eng verbunden. Seine Laufbahn begann er beim Langenhorner TSV, bevor er 1952 im Alter von nur 18 Jahren zum Hamburger SV wechselte. Dort entwickelte er sich rasch zum Stammtorhüter und hütete bis 1967 ununterbrochen das Tor der „Rothosen“. Insgesamt absolvierte Schnoor 507 Pflichtspiele für den HSV – mehr als jeder andere Torwart in der Vereinsgeschichte.

Seinen größten sportlichen Erfolg feierte er mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft im Jahr 1960. Drei Jahre später folgte mit dem DFB-Pokalsieg 1963 ein weiterer nationaler Titel. Zudem gewann Schnoor mit dem HSV mehrfach die Oberliga Nord und stand 1961 im Halbfinale des Europapokals der Landesmeister, wo die Hamburger erst am FC Barcelona scheiterten. Seine konstant starken Leistungen brachten ihm den Beinamen „Mann der tausend Hände“ ein.

Auch in der Anfangszeit der 1963 gegründeten Fußball-Bundesliga gehörte Schnoor weiterhin zur Stammformation des HSV. Ein Einsatz in der deutschen A-Nationalmannschaft blieb ihm zwar verwehrt, dennoch zählte er über viele Jahre zu den herausragenden Torhütern im deutschen Vereinsfußball. Mit 139 Spielen ohne Gegentor hält er bis heute einen Vereinsrekord beim Hamburger SV.

Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn arbeitete Schnoor als Kraftfahrzeugkaufmann und betrieb später eine chemische Reinigung in Norderstedt. Dem HSV blieb er lebenslang verbunden und verfolgte die Spiele seines Vereins bis ins hohe Alter regelmäßig im Volksparkstadion.

Horst Schnoor verstarb am 25. Februar 2026 im Alter von 91 Jahren in Norderstedt. Mit ihm verlor der Hamburger SV eine seiner größten Torwartlegenden und der deutsche Fußball einen Repräsentanten seiner erfolgreichen Oberliga- und frühen Bundesliga-Ära. | © HSV

Verst Feb26 Klaus Lippold

Klaus Lippold († 25. Februar 2026)

Der frühere CDU-Politiker Klaus W. Lippold ist am 25. Februar 2026 im Alter von 83 Jahren verstorben.

Lippold wurde am 14. Februar 1943 in Bochum geboren und war ein langjähriger Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Nach dem Abitur studierte er Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln und promovierte dort später zum Dr. rer. pol.

Seine politische Laufbahn begann 1969 mit dem Eintritt in die CDU und die Junge Union. Lippold war von 1983 bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. In dieser Zeit übernahm er mehrere zentrale Funktionen: Von 2000 bis 2005 war er stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, danach bis 2009 Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Während seiner Parlamentszeit engagierte er sich unter anderem in umwelt- und verkehrspolitischen Fragen sowie in der parlamentarischen Arbeit zur Vorsorge im Klimaschutz. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er im Wahlkreis Offenbach 43,7 % der Erststimmen. 2009 trat Lippold altersbedingt nicht erneut an und schied aus dem Bundestag aus.

Mit seinem Tod verliert die CDU einen Politiker, der über mehr als zwei Jahrzehnte die deutsche Politik mitgestaltet hat. Sein Wirken im Bundestag und seine Führungsrollen in Fraktion und Ausschuss spiegeln sein Engagement für politische Debatte und parlamentarische Arbeit wider. Die Anteilnahme gilt seiner Familie und Weggefährten. | © Bilddatenbank Deutscher Bundestag

Verst Feb26 Hans Schalk

Hans Schalk († 26. Februar 2026)

Der katholische Ordenspriester, Theologe und geistliche Begleiter Pater Dr. Hans Schalk ist am 26. Februar 2026 im Alter von 93 Jahren in München verstorben. Dies geht aus Traueranzeigen sowie aus seinem aktualisierten biografischen Eintrag hervor.

Hans Schalk wurde am 6. Mai 1932 in München geboren und trat bereits 1951 in den Orden der Redemptoristen ein. Nach dem Theologiestudium an der ordenseigenen Hochschule im oberbayerischen Gars am Inn empfing er am 29. Juli 1956 die Priesterweihe. Anschließend widmete er sich wissenschaftlichen Studien in Pädagogik, Psychologie und Religionspädagogik, die er 1962 mit einer Dissertation abschloss.

In den folgenden Jahrzehnten wirkte Schalk als Erzieher, Religionslehrer und Professor an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Redemptoristen in Gars. Später war er Dozent in der Lehrerfortbildung und übernahm innerhalb seines Ordens zahlreiche Leitungsaufgaben, darunter die Tätigkeit als Novizenmeister, Hausoberer und Spiritual. Von 1999 bis 2005 stand er als Provinzial an der Spitze der bayerischen Ordensprovinz der Redemptoristen.

Weit über kirchliche Kreise hinaus bekannt wurde Schalk vor allem als einfühlsamer Beichtvater und geistlicher Begleiter. Sein seelsorglicher Ansatz der „Lebensbegleitung als Lebensaufgabe“ prägte Generationen von Gläubigen. Seit den 1960er-Jahren engagierte er sich zudem in der internationalen Fokolarbewegung. Parallel veröffentlichte er zahlreiche spirituelle Bücher und praktische Glaubenshilfen, insbesondere zu Beichte, Meditation und christlicher Lebensführung.

Bis ins hohe Alter blieb Pater Schalk seelsorglich aktiv und leitete zuletzt als Rektor die Münchner Kommunität seines Ordens. Mit seinem Tod verliert die katholische Kirche in Deutschland einen Seelsorger, der über Jahrzehnte hinweg als Gesprächspartner, Autor und geistlicher Lehrer wirkte.

Die Anteilnahme gilt seinen Mitbrüdern im Orden sowie allen Menschen, die er als Priester und Begleiter geprägt hat. | © redemptoristen.com

Verst Feb26 Gerhard Meinl

Gerhard A. Meinl († 26. Februar 2026)

Der deutsche Unternehmer, Metallblasinstrumentenmacher und Kommunalpolitiker Gerhard Anton Meinl (* 5. September 1957 in Kempfenhausen; † 26. Februar 2026 in Geretsried) ist im Alter von 68 Jahren verstorben.

Meinl war eine prägende Persönlichkeit in der deutschen Musikinstrumentenbau-Szene und in der Kommunalpolitik. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften und Philosophie in München, Fribourg (Schweiz) und München absolvierte er sowohl beide juristischen Staatsexamina als auch eine Handwerkslehre als Metallblasinstrumentenmacher und eine Ausbildung zum Trompeter. 1984 trat er in das traditionsreiche Familienunternehmen Wenzel Meinl GmbH ein, das in siebter Generation Metallblasinstrumente fertigte und dessen Wurzeln bis ins Jahr 1810 im Musikwinkel zurückreichen.

Unter seiner Leitung entwickelte sich der Betrieb zu einem international bedeutenden Akteur im Instrumentenbau. Er gründete 1991 die TA Musik-Gruppe, übernahm die Vogtländische Musikinstrumentenfabrik (VMI) und baute daraus zusammen mit Marken wie Meinl Weston, Melton, Hans Hoyer, B&S und Scherzer eine starke Unternehmensgruppe auf, die später in die Buffet Crampon Group eingegliedert wurde.

Parallel zu seiner unternehmerischen Tätigkeit engagierte sich Meinl seit 1986 in der CSU und in der Kommunalpolitik seiner Heimatstadt Geretsried. Er war langjähriger Stadtrat, leitete von 1986 bis 2011 den örtlichen CSU-Ortsverband, war zwölf Jahre Zweiter Bürgermeister und von 1990 bis 2008 Mitglied des Kreistags des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen. Für sein Engagement erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz am Bande und später das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Sein Tod wurde in der Szene mit großer Bestürzung aufgenommen: Branchenvertreter würdigen Meinl als „Visionär“ und „wichtigen Förderer des modernen Instrumentenbaus“, dessen unternehmerische und politische Arbeit weit über die Region hinaus wirkte.

Gerhard A. Meinl hinterlässt ein bedeutendes Lebenswerk in Wirtschaft, Kultur und politischem Engagement; die Anteilnahme gilt seiner Familie, seinen Weggefährten und der Musikinstrumentenbauer-Gemeinschaft. | © gerhard-meinl.de

Verst Feb26 Matthias Koeppel

Matthias Koeppel († 26. Februar 2026)

Der Berliner Maler, Dichter und Hochschullehrer Matthias Koeppel ist am 26. Februar 2026 im Alter von 88 Jahren in Berlin verstorben. Mit ihm verliert die deutsche Kunstszene einen der markantesten Vertreter der gegenständlichen Malerei der Nachkriegszeit sowie einen eigenwilligen Sprachkünstler.

Matthias Koeppel wurde am 22. August 1937 in Hamburg geboren und studierte von 1955 bis 1961 Malerei an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Bereits früh entwickelte er eine unverwechselbare künstlerische Handschrift zwischen Realismus, historischer Reflexion und ironischer Brechung zeitgenössischer Themen.

1973 gehörte Koeppel zu den Mitbegründern der Künstlergruppe „Schule der neuen Prächtigkeit“, die sich bewusst gegen abstrakte Strömungen stellte und eine erzählerische, detailreiche Malerei propagierte. Ein breiteres Publikum erreichte er zudem als literarischer Experimentator: Mit seinen Gedichten in der von ihm entwickelten Kunstsprache „Starckdeutsch“ verstand er sich selbst als „Sprachkünstler“.

Von 1981 bis 2003 lehrte Koeppel als Professor für Freies Malen und Zeichnen an der Technischen Universität Berlin und prägte dort Generationen von Studierenden. Als ordentliches Mitglied des Deutschen Künstlerbundes sowie Mitgründer des Künstlersonderbundes engagierte er sich nachhaltig für die Stellung der figurativen Kunst in Deutschland.

Zentraler Bezugspunkt seines Werkes blieb stets Berlin. Besonders bekannt wurden seine großformatigen Historienbilder zur deutschen Zeitgeschichte, darunter zahlreiche Darstellungen der Berliner Mauer und des Mauerfalls, die ihn zu einem künstlerischen Chronisten der Umbruchsjahre machten. Später wandte er sich stilistisch auch einem eigenständigen Neokubismus zu.

Neben der Malerei schrieb Koeppel Texte und Liedtexte, unter anderem für das Männer-Vokalensemble Berliner Hymnentafel, und beteiligte sich an kulturellen Projekten wie der Berliner Buddy-Bär-Initiative zugunsten sozialer Zwecke.

Mit Matthias Koeppel verliert Berlin einen Künstler, dessen Werk Kunst, Literatur und Zeitgeschichte eng miteinander verband. Seine Bilder und Texte bleiben als vielschichtige Reflexion deutscher Geschichte und urbaner Identität erhalten. Die Anteilnahme gilt seiner Familie sowie seinen Schülerinnen, Schülern und Weggefährten aus Kunst und Kultur. | © Wikipedia

Verst Feb26 Ronald Seeger

Ronald Seeger († 27. Februar 2026)

Der deutsche CDU-Kommunalpolitiker Ronald Seeger ist am 27. Februar 2026 im Alter von 69 Jahren in Rathenowverstorben. Er war besonders bekannt als langjähriger Bürgermeister der brandenburgischen Stadt Rathenow.

Seeger wurde am 23. Dezember 1956 in Göttlin geboren und erlernte nach der Schulzeit den Beruf des Baufacharbeiters, bevor er sich zum Meister qualifizierte. In den 1970er-Jahren trat er der Ost-CDU bei und begann damit seinen politischen Weg.

Nach der deutschen Wiedervereinigung übernahm Seeger 1990 das Amt des Ersten Beigeordneten und stellvertretenden Bürgermeisters von Rathenow. Im Jahr 2002 wurde er in einer Stichwahl zum Bürgermeister der Stadt gewählt, ein Amt, das er über zwanzig Jahre bis 2022 innehatte und in dem er mehrfach wiedergewählt wurde.

In seiner langen Amtszeit prägte Seeger maßgeblich die Entwicklung von Rathenow. Unter seiner Führung gewannen wichtige städtische Projekte wie die Landes- und Bundesgartenschauen Bedeutung für die regionale Entwicklung und das Bürgerleben. Weggefährten und Mitbürger würdigten ihn als *„Politiker mit Herz“ und Menschenfreund, der stets den direkten Kontakt zu den Rathenowern suchte und ihnen nahe war.

Seeger war darüber hinaus Kreis- und Landesfunktionär innerhalb der CDU und lange Jahre Vorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der Partei in Brandenburg. Sein Rücktritt vom Bürgermeisteramt im Jahr 2022 erfolgte aus gesundheitlichen Gründen.

Mit seinem Tod verliert Rathenow einen kommunalpolitischen Gestalter und eine weithin geschätzte Persönlichkeit, deren Engagement weit über die Stadtgrenzen hinaus Anerkennung fand. Die Anteilnahme gilt seiner Familie, seinen politischen Weggefährten und den Menschen in der Region. | © rathenow-kirchen.de

Verst Jan26 00

Berühmte und bekannte Deutsche, die im Januar 2026 verstorben sind

Um auch einigen bekannten und berühmten deutschen Persönlichkeiten zu Gedenken, die 2026 bereits zuvor verstorben sind, findet ihr hier bei EarlyGame auch Listen zu Prominenten, die im Januar verstorben sind.

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