Irgendwann auf dem Weg dorthin haben einige Filme aufgehört, einfach nur Filme zu sein, und sich stattdessen in eine Art soziales Statussymbol verwandelt. Man nennt den richtigen Titel und erntet sofort zustimmendes Nicken. Gibt man zu, dass man ihn nicht besonders mochte, will der ganze Raum plötzlich eine Grundsatzdiskussion anfangen.
Das ist die Augenroll-Ecke der Filmkultur: die Werke, die so oft zum „Meisterwerk“ gekrönt wurden, dass ihr Ruf inzwischen lauter ist als das eigentliche Filmemachen. Keine Hassparade, sondern einfach ein Versuch, die Hype-Maschine einmal neu zu justieren.