13. Kiss Kiss Bang Bang (2005)
„Kiss Kiss Bang Bang“ funktioniert, weil der Film genau weiß, wie lächerlich viele Noir-Klischees inzwischen geworden sind – und diese Selbstironie nutzt, um ihnen wieder neuen Spaß einzuhauchen. Shane Black schickt Robert Downey Jr. und Val Kilmer in einen Kriminalfall, der sich immer wieder selbst überholt. Die eigentliche Unterhaltung entsteht dabei durch Figuren, die eigentlich viel zu clever für ihr eigenes Wohl sind und sich durch eine Handlung kämpfen, die vielleicht nicht einmal vollständig Sinn ergibt. Die Dialoge sprühen vor Witz und Schlagfertigkeit – so sehr, dass man am liebsten Szenen zurückspult, um die Pointen zu erwischen, die man beim ersten Mal verpasst hat. Es ist einer der seltenen Filme, die ein Genre auseinandernehmen und gleichzeitig all das liefern, was man sich ursprünglich von genau diesem Genre erhofft hat. | © Warner Bros.