Piker hat in letzter Zeit viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, doch ein jüngster Vergleich hat selbst außerhalb von Asmongolds Zuschauerschaft für Verärgerung gesorgt.
Hasan Piker ist mit Kontroversen durchaus vertraut, doch sein jüngster Vergleich eines Stream-Sniping-Vorfalls mit einem sexuellen Übergriff hat eine breite Gegenreaktion ausgelöst.
Hasans Stream-Sniping-Vergleich erntet reichlich Widerspruch
Derzeit kursiert in den sozialen Medien ein Clip, in dem der bekannte politische Streamer Hasan Piker das Stream-Sniping – also den öffentlichen Ort, an dem ein Streamer gerade live geht ausfindig zu machen und dann dort aufzutauchen – mit dem sexuellen Übergriff auf Emiru während der TwitchCon vergleicht. In dem Clip kritisiert er, dass manche Menschen den Übergriff auf Emiru scharf verurteilen, gleichzeitig aber schweigen, wenn er selbst streamgesnipet wird. Dieser doppelte Standard komme seiner Ansicht nach dem gleich, was er als "Heuchelei" bezeichnet.
Hasan bezieht sich dabei auf eine Situation, in der er von einem Mann streamgesnipet wurde, der ein Meme von Hasans Hund Kaya – die er laut Vorwürfen anderer kürzlich noch mit einem Schockhalsband quälte – hochhielt und sagte:
Free Kaya.
Allerdings war es damit auch schon getan. Man konnte sehen, dass Hasan davon genervt war, doch es gab keinerlei unangemessenen körperlichen Kontakt, keine Gewalt, keine Beleidigungen – lediglich einen Typen, der den Stream trollte. Auch wenn das für Streamer zweifellos nervig sein kann, ist es in keiner Weise mit sexueller Gewalt vergleichbar.
“Ein Berg und ein Maulwurfshügel”: Asmongold kritisiert Pikers Vergleich
Natürlich reagierte auch Asmongold, den eine langjährige Hassliebe mit Piker verbindet, auf den Clip und äußerte dazu eine klare Meinung. Als Antwort auf den Vorwurf der Heuchelei sagte er:
Nein, ist es nicht. Glaubst du wirklich, dass das, was dir passiert ist, auf derselben Ebene steht wie das? Wovon redest du überhaupt? […] Das ist ein Berg und ein Maulwurfshügel.
Damit bringt Asmongold zum Ausdruck, was viele Menschen denken. Stream-Sniping ist für Streamer verständlicherweise sehr nervig und kann Grenzen überschreiten. Sexuell belästigt zu werden, während jemand versucht, dich zu einem Kuss zu zwingen, ist jedoch eine grundlegend andere und weitaus schwerwiegendere Verletzung, die sich nicht sinnvoll mit einem Trolling-Vorfall während eines Livestreams vergleichen lässt.
Die Gegenreaktionen zeigen, dass viele Zuschauer eine klare Grenze zwischen Online-Belästigung und realem Schaden ziehen – eine Unterscheidung, die sie von öffentlichen Personen erwarten
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