2026 drohen massive Preiserhöhungen bei AMD- und Nvidia-GPUs – High-End-Karten könnten Luxus werden.
Das Jahr 2026 droht für PC-Enthusiasten teuer zu werden: Schon in den ersten beiden Monaten sollen die Preise für Grafikkarten von Nvidia und AMD deutlich steigen. Branchenberichte, unter anderem vom koreanischen Portal Newsis, deuten darauf hin, dass vor allem das Nvidia-Flaggschiff RTX 5090 ein Preissprung in bisher ungeahnte Höhen droht. Demnach könnte die Karte statt der bisherigen 1.720 Euro bis zu 4.300 Euro kosten – ein Anstieg von rund 250 Prozent!
Der Grund für die drastischen Preissteigerungen liegt vor allem in der anhaltenden Speicherkrise. Die Nachfrage nach DRAM explodiert, nicht zuletzt durch die boomende KI-Branche, und die Hersteller kommen mit der Produktion nicht hinterher. Die Folge: PC-Komponenten, Notebooks und Handys verteuern sich seit Monaten kontinuierlich. Besonders speicherintensive GPUs sind davon betroffen, da die Fertigungskosten allein für den Speicherteil teils um 80 Prozent gestiegen sind.
Grafikkarten werden teurer: Mittelklasse betroffen
AMD-Karten sollen bereits im Januar 2026 die ersten Preiserhöhungen erfahren. Die Radeon RX 9000-Serie wird voraussichtlich teurer, wenn auch nicht ganz so extrem wie die Nvidia-Flaggschiffe. Nvidia plant anschließend, im Februar die Preise der gesamten RTX-50-Serie anzuheben. Die RTX 5090 gilt dabei als besonders anfällig für Preisexplosionen, da sie 16 Speichermodule zu jeweils 2 GByte verbaut.
Auch die Mittelklasse bleibt nicht verschont: Zwar soll die Produktion von Modellen wie der RTX 5060 Ti oder der RTX 5070 stabil bleiben, doch ein Großteil der Chips wird in China für KI-Anwendungen aufgekauft. Für den normalen Gamer bedeutet das: Auch Karten der mittleren Preisklasse dürften schwer oder nur zu deutlich höheren Preisen verfügbar sein.
Luxuspreise für Gamer
Neben den Preisanpassungen plant Nvidia offenbar neue „Super“-Varianten der RTX-5000-Serie, wie die RTX 5070 Ti Super und RTX 5080 Ti Super. Ursprünglich sollten diese Modelle mehr Videospeicher – bis zu 24 GB GDDR7 – erhalten. Durch die Speicherknappheit könnte es aber bei den bisherigen 16 GB bleiben, während die GPU-Leistung leicht steigt. AMD bleibt bei den Grafikkarten eher zurückhaltend, setzt jedoch auf attraktive Mittelklasse-Modelle wie die Radeon RX 9070, die mehr Speicher zu einem günstigeren Preis bietet als vergleichbare Nvidia-Karten.
Interessant wird zudem AMDs CPU-Segment: Anfang 2026 soll der Ryzen 7 9850X3D erscheinen, der mit leicht höherem Takt die Gaming-Leistung steigert und die bisherigen Modelle übertrifft. Für den Mainstream-Bereich wird außerdem über die kommende Ryzen-10000-Serie für den Sockel AM5 spekuliert.
Für Gamer bedeutet das alles eines: Wer 2026 eine High-End-GPU sucht, muss tief in die Tasche greifen. Die Kombination aus Speicherkrise, KI-getriebener Nachfrage und neuen Hardware-Releases könnte die Preise deutlich über die bisherigen Niveaus hinaus treiben – und die RTX 5090 tatsächlich zum Luxusgut machen.
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