„Ich habe einen Auftrag für dich.“ Bislang ist meist ziemlich genau vorgegeben, was danach passiert: Gamer wählen eine von wenigen Antworten, der NPC sagt seinen nächsten Satz. Generative KI könnte solche Gespräche offener machen. Charaktere könnten auf frei formulierte Fragen reagieren, sich an frühere Begegnungen erinnern und ihr Verhalten an die Situation anpassen.
Erste KI-NPCs existieren bereits
Wie das aussehen kann, zeigen erste Projekte. Ubisofts NEO NPCs sind ein Prototyp für Gespräche mit Figuren, deren Persönlichkeit und Hintergrund die Entwickler festlegen. In Ubisofts spielbarem Experiment Teammates reagieren KI-Begleiter auf gesprochene Anweisungen. Auch andere arbeiten mit ACE an Charakteren, die eigenständiger handeln können. Das sind spannende Einblicke in mögliche Spiele der Zukunft, aber noch kein neuer Standard für jedes Game.
Kann der richtige Laptop KI-gestützte Spiele beschleunigen?
Für Gamer könnten dadurch auch Gaminglaptops mit AMD-Prozessoren interessanter werden. Bestimmte Ryzen-AI-Modelle besitzen neben CPU und Grafik eine eigene Recheneinheit für KI-Aufgaben, die NPU. Sie schafft zusätzliche Möglichkeiten, KI-Modelle direkt auf dem Gerät auszuführen. Ob ein konkretes Spiel seine NPCs darüber berechnet, müssen allerdings die Entwickler entscheiden; manche Lösungen nutzen stattdessen die Grafikkarte oder die Cloud.
MediaMarkt bietet gerade eine ganze Reihe an kostengünstigen Gaming-Laptops die Dank AMD-Prozessoren genau diese potenzielle Lücke schließen könnten und auch abseits davon für zukünftige Games und deren Anforderungen bestens ausgestattet sind.
Die große Frage ist nun, ob KI-NPCs mehr bieten als überraschende Dialoge. Richtig interessant wird es, wenn ihre Antworten und Entscheidungen das Spiel tatsächlich verändern – und sich die Figuren trotzdem wie ein glaubwürdiger Teil der Spielwelt anfühlen.
