Germany Zero Points! Die historisch schlechtesten Teilnehmer des ESC nach Platzierung
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In dieser Galerie stellen wir von EarlyGame euch die historisch schlechtesten ESC Teilnehmer vor! Wie ihr wisst, hat Deutschland in den vergangenen Jahren nicht die Top-Performances hingelegt, aber könnte es noch schlechter sein?
Das Ranking wird durch die Anzahl der letzten Plätze (Finalwertung) bestimmt, doch geben wir zu jedem Land auch die gesamte Anzahl an Punkten an.
Für die Bilder entschieden wir uns für die Gewinner, denn diese gehören gefeiert!
Welche Länder hatten das nicht verdient, und welche hättet ihr schlechter erwartet? Schreibts in die Kommentare! | © ARD
18. Türkei
Türkei
- Letzte Plätze: 3 (alle im Finale)
- Null-Punkte-Auftritte: 2 (1983, 1987)
- Siege: 1 (2003)
- Teilnahmen: 34
Die Türkei hatte vor allem in ihren frühen ESC-Jahren einen schweren Stand. Schon das Debüt 1975 endete auf dem letzten Platz, 1983 und 1987 folgten sogar zwei komplette Nullrunden. Später gelang allerdings die Wende: Sertab Erener holte 2003 den Sieg, maNga erreichten 2010 Platz zwei. Die Türkei passt deshalb vor allem wegen ihrer frühen Misserfolge in diese Liste – zuletzt nahm sie 2012 teil. | © ARD
17. San Marino
San Marino
- Letzte Plätze: 4 (1 im Finale, 3 im Halbfinale)
- Null-Punkte-Auftritte: 1 (2023, Halbfinale)
- Siege: 0
- Teilnahmen: 16
Für San Marino ist schon die Finalteilnahme ein Erfolg. Seit dem Debüt 2008 gelang der Einzug nur viermal, und selbst das beste Ergebnis war lediglich Platz 19 im Jahr 2019. Nicht einmal US-Rapper Flo Rida konnte 2021 eine Spitzenplatzierung herausholen. Besonders bitter wurde es 2023 mit null Punkten im Halbfinale und 2025 mit dem letzten Platz im Finale | © ARD
16. Georgien
Georgien
- Letzte Plätze: 4 (alle im Halbfinale)
- Null-Punkte-Auftritte: 0
- Siege: 0
- Teilnahmen: 18
Für Georgien ist häufig schon vor dem großen Finale Schluss. Viermal landete das Land auf dem letzten Platz seines Halbfinals: 2014, 2018, 2022 und 2026. Ein Sieg oder eine Podiumsplatzierung blieb bislang aus – die besten Ergebnisse waren zwei neunte Plätze 2010 und 2011. Damit gehört Georgien vor allem bei der Finalqualifikation zu den großen Sorgenkindern des Wettbewerbs. | © ARD
15. Irland
Irland
- Letzte Plätze: 4 (2 im Finale, 2 im Halbfinale)
- Null-Punkte-Auftritte: 0
- Siege: 7 (1970, 1980, 1987, 1992, 1993, 1994, 1996)
- Teilnahmen: 58
Irland ist der überraschende Name in dieser Liste: Mit sieben Siegen gehört das Land zu den erfolgreichsten ESC-Nationen überhaupt. Seit dem letzten Triumph 1996 ist allerdings viel vom alten Glanz verloren gegangen. Letzte Plätze im Finale 2007 und 2013 sowie im Halbfinale 2019 und 2021 zeigen den Absturz. Bambie Thug bewies 2024 mit Platz sechs immerhin, dass Irland noch für Aufsehen sorgen kann. | © ARD
14. Island
Island
- Letzte Plätze: 4 (2 im Finale, 2 im Halbfinale)
- Null-Punkte-Auftritte: 1 (1989)
- Siege: 0
- Teilnahmen: 37
Island wartet seit seinem Debüt 1986 auf den ersten Sieg. Zweimal war das Land mit zweiten Plätzen 1999 und 2009 ganz nah dran, auf der anderen Seite stehen vier letzte Plätze. Besonders schmerzhaft war 1989: Damals gab es keinen einzigen Punkt. Auch die letzten Jahre lieferten Rückschläge – 2024 wurde Island Letzter im Halbfinale, 2025 reichte es im Finale nur für den vorletzten Platz. | © ARD
13. Malta
Malta
- Letzte Plätze: 5 (3 im Finale, 2 im Halbfinale)
- Null-Punkte-Auftritte: 0
- Siege: 0
- Teilnahmen: 38
Malta erwischte einen denkbar schlechten Start: Die ersten beiden Teilnahmen 1971 und 1972 endeten direkt auf dem letzten Platz. Später kam das Land dem Sieg mit zweiten Plätzen 2002 und 2005 ziemlich nahe, doch der große Triumph fehlt weiterhin. Zuletzt wurde es wieder bitter: Sowohl 2023 als auch 2024 war bereits im Halbfinale als Schlusslicht Feierabend. | © ARD
12. Lettland
Lettland
- Letzte Plätze: 5 (alle im Halbfinale)
- Null-Punkte-Auftritte: 0
- Siege: 1 (2002)
- Teilnahmen: 26
Lettland hat mit Marie N im Jahr 2002 zwar den ESC gewonnen, danach aber reichlich Frust gesammelt. Gleich fünfmal landete das Land auf dem letzten Platz seines Halbfinals. Besonders bitter: Von 2009 bis 2014 scheiterte Lettland sechs Wettbewerbe hintereinander an der Finalqualifikation. Aminata sorgte 2015 mit Platz sechs endlich wieder für einen Lichtblick. | © ARD
11. Portugal
Portugal
- Letzte Plätze: 4
- Punkte: 1256
- Siege: 1 (2017)
- Teilnahmen: 48
Portugal war für viele Jahre der ewige ESC-Verlierer – und obwohl man so häufig teilgenommen hat, hat irgendwie der Durchbruch gefehlt. Erst 2017 gewann Salvador Sobral – und das auch noch mit einem emotionalen, ruhigen Lied. Der Sieg war wie ein nötiger Befreiungsschlag für ein Land, das den Contest zuvor oft mit wenigen Punkten verlassen musste. | © ARD
10. Spanien
Spanien
- Letzte Plätze: 5
- Punkte: 2
- Siege: 2 (1968, 1969)
- Teilnahmen: 55
Spanien hat seit den 60ern keinen Sieg mehr feiern können, obwohl es als eines der "Big Five"-Länder immer dabei ist. 5 letzte Plätze, einige Nullrunden und eine lange Durststrecke prägen das etwas traurige Bild. Erst in den letzten Jahren konnten wir mit Künstlerinnen wie Chanel in 2022 neues Potenzial im Land erkennen. | © ARD
9. Luxemburg
Luxemburg
- Letzte Plätze: 5
- Punkte: 1423
- Siege: 5 (1961, 1965, 1972, 1973, 1983)
- Teilnahmen: 38
Luxemburg holte zwischen 1961 und 1983 fünf Siege und galt als ESC-Elite. Nach 1993 zog sich das Großherzogtum allerdings zurück – zu hohe Kosten, zu wenige Erfolge zuletzt. 2024 feierte Luxemburg ein überraschendes Comeback nach über 30 Jahren Pause. Ob das Land an seine Glanzzeiten anknüpfen kann, bleibt spannend, doch der Kultstatus ist ungebrochen. | © ARD
8. Großbritannien
Großbritannien
- Letzte Plätze: 5
- Punkte: 3849
- Siege: 5 (1967, 1969, 1976, 1981, 1997)
- Teilnahmen: 58
Früher ESC-Schwergewicht mit fünf Siegen und zahllosen Top-Platzierungen, stürzte Großbritannien in den 2000er-Jahren in eine Durststrecke, die ewig schien. Mehrfach Letzter, "nul points" 2021 – die Auftritte wirkten oft uninspiriert. Erst Sam Ryder gelang 2022 mit Platz 2 das Comeback. Großbritannien bleibt eine royale Aufgabe, die wir gerne gemeistert sehen würden. | © ARD
7. Schweiz
Schweiz
- Letzte Plätze: 6
- Punkte: 2192
- Siege: 2 (1956, 1988)
- Teilnahmen: 57
1956 gewann die Schweiz als erstes ESC-Siegerland, später nochmal 1988 mit Céline Dion. Dazwischen: Irgendwie mittelmäßig. 6 letzte Plätze, zwei Null-Punkte-Wertungen, uff.. besonders in den 2000er-Jahren war die Schweiz kaum erfolgreich. Erst seit den 2020ern zeigt sich ein Aufwärtstrend in Jury- und Fanwertung. | © ARD
6. Niederlande
Niederlande
- Letzte Plätze: 6
- Punkte: 2160
- Siege: 5 (1957, 1959, 1969, 1975, 2019)
- Teilnahmen: 57
Obwohl die Niederlande ganze 5 Mal den ESC gewonnen haben, landeten sie auch 6 Mal auf dem letzten Platz. Nach Jahrzehnten der scheinbaren Bedeutungslosigkeit ist das Land 2019 mit Duncan Laurence auf den ESC-Thron zurückgekehrt. Zuvor galt das Land als Beispiel für kreative, aber oft unterbewertete Beiträge. | © ARD
5. Österreich
Österreich
- Letzte Plätze: 7
- Punkte: 1660
- Siege: 2 (1966, 2014)
- Teilnahmen: 48
Österreichs ESC-Geschichte ist geprägt von Höhen und Tiefen, doch Österreich beweist, dass auch Länder mit schwankender Performance auch mal groß gewinnen können. Der Klassiker Merci Chérie brachte 1966 den ersten Sieg, Conchita Wurst 2014 den zweiten. Dazwischen gab es für das Land leider 7 letzte Plätze und 4 Mal Null Punkte. | © ARD
4. Finnland
Finnland
- Letzte Plätze: 9
- Punkte: 1480
- Siege: 1 (2006)
- Teilnahmen: 49
Jahrzehntelang hatte Finnland etwas Pech beim ESC - bis zum Sieg von Lordi im Jahr 2006, welcher das Land musikalisch heilen lassen konnte. Trotzdem sammelte Finnland einige letzte Plätze und Nullwertungen. In letzter Zeit hat es sich mit moderneren Acts wie Käärijä (2023) neu positioniert und sorgt jetzt für frischen Wind im Wettbewerb. | © ARD
3. Belgien
Belgien
- Letzte Plätze: 10
- Punkte: 1959
- Siege: 1 (1986)
- Teilnahmen: 58
Belgien ist bekannt für seine wechselhafte ESC-Leistung: Von einem Sieg vor fast 40 Jahren, 1986, bis zu zahlreichen letzten Plätzen. Oft experimentell, und vielleicht auch ein bisschen unterschätzt – belgische Beiträge stechen hervor, kommen aber nicht immer beim breiten Publikum an. Das Land ist von vielen Sprachgemeinschaften geprägt, was sich auch im Eurovision Song Contest musikalisch beobachten lässt. | © ARD
2. Norwegen
Norwegen
- Letzte Plätze: 11
- Punkte: 2816
- Siege: 3 (1985, 1995, 2009)
- Teilnahmen: 54
Trotz 3 Siegen hält Norwegen den unrühmlichen Rekord für die meisten letzten Plätze und teilt ihn sich mit unserem nächsten Land. Norwegen ist damit das Paradebeispiel für extreme Ausschläge – entweder himmelhoch oder sehr tief gefallen. Dennoch bleibt glücklicherweise Norwegen ein fester Bestandteil des ESC, den wir nicht vermissen wollen! | © ARD
1. Deutschland
Deutschland
- Letzte Plätze: 11
- Punkte: 3064
- Siege: 2 (1982, 2010)
- Teilnahmen: 60
Auch Deutschland ist ein "Big-Five"-Land und deshalb immer im Finale – was die 7 letzten Plätze in den letzten Jahren umso bitterer macht. 2010 konnte Lena mit Satellite gewinnen, doch seither gab es oft Jury- und Zuschauerfrust. Trotz Ressourcen und Plattform scheinen wir in Deutschland irgendwie den Anschluss zu verlieren. Werden wir dieses Jahr die Kurve kriegen? | © ARD
Wie steht es um Deutschland im ESC?
Natürlich irgendwie ernüchternd, dass ausgerechnet Deutschland auf dem ersten Platz der Allerletzten landet – dennoch heißt das ja nicht unbedingt, dass wir beim ESC stets auf ganzer Linie versagt haben. Tatsächlich hat Deutschland sich auch einige Male auf das Treppchen gespielt! Wann und wie das passierte, haben wir von EarlyGame auch in einer Gallery zusammengefasst: Hier sind die besten Beiträge Deutschlands beim ESC!
Und wenn euch eher nach noch mehr Fingern in der Wunde ist, haben wir natürlich auch die schlechtesten Beiträge Deutschlands beim ESC für euch! | © ARD
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