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Berühmte und bekannte Deutsche, die im April 2026 verstorben sind

1-29

Daniel Fersch Daniel Fersch
Galerien - Mai 5th 2026, 07:00 MESZ
Verst Apr26 00

Berühmte und bekannte Deutsche, die im April 2026 verstorben sind

Der April ist ein Monat des Übergangs. Während die Natur sichtbar neu erwacht, werden wir zugleich mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert. Die Nachrichten über das Versterben prägender Persönlichkeiten führen uns vor Augen, wie eng Aufbruch und Abschied beieinanderliegen.

Gerade in diesen Tagen richtet sich der Blick zurück – nicht allein auf Lebensdaten oder Karrierestationen, sondern auf das, was bleibt. Menschen, die in Politik, Kunst, Kirche oder Sport gewirkt haben, hinterlassen Spuren, die über ihren Tod hinausreichen. Ihre Entscheidungen, ihre Werke und ihr Engagement sind Teil einer gemeinsamen Erinnerung, die Gesellschaften prägt und weiterträgt.

Der April bietet dabei einen besonderen Resonanzraum: Zwischen Frühling und Vergänglichkeit entsteht ein Moment der stillen Reflexion. Es ist eine Zeit, in der wir innehalten und uns fragen, was das Leben dieser Menschen für uns bedeutet – und was wir aus ihrem Wirken mitnehmen können.

Das Gedenken ist dabei mehr als ein ritualisierter Rückblick. Es ist auch eine Form der Vergewisserung: darüber, was Bestand hat, was weitergegeben wird und wie sich individuelles Leben in das größere Ganze einfügt. Jede Biografie erzählt nicht nur von einer Person, sondern auch von ihrer Zeit, ihren Konflikten und ihren Hoffnungen.

So wird der April zu einem Monat des Erinnerns – und zugleich zu einem Monat, der uns leise daran erinnert, dass jedes Ende auch den Blick auf das richtet, was weiterlebt: in Gedanken, in Werken und in den Spuren, die Menschen hinterlassen haben.

Verst Apr26 Thomas Zipp Artmagazin CC

Thomas Zipp († 3. April 2026)

Mit Thomas Zipp verlor die deutsche Kunstszene einen ihrer eigenwilligsten und international sichtbarsten Vertreter der Gegenwartskunst. Der 1966 in Heppenheim geborene Künstler lebte und arbeitete über viele Jahre hinweg in Berlin und prägte seit den 1990er-Jahren maßgeblich die Entwicklung einer konzeptuell geprägten, interdisziplinären Kunstpraxis.

Zipp studierte von 1992 bis 1998 an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Thomas Bayrle sowie an der Slade School of Fine Art in London. Früh entwickelte er eine künstlerische Handschrift, die sich bewusst festen Kategorien entzog: In seinen Arbeiten verband er Malerei, Installation, Skulptur und Performance zu komplexen, oft experimentellen Bild- und Denkräumen.

Inhaltlich kreisten seine Werke um Themen wie Wissenschaft, Religion, Psychiatrie und gesellschaftliche Ordnungssysteme. Zipps häufig düster anmutende, zugleich ironisch gebrochene Bildwelten wirkten dabei wie Versuchsanordnungen, in denen sich unterschiedliche Disziplinen und Ideologien überlagerten. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem in London, New York und auf bedeutenden Ausstellungen wie der Biennale von Venedig.

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit war Zipp auch als Musiker aktiv und wirkte zeitweise in Punkbands mit. Ab 2008 hatte er zudem eine Professur für Malerei und Multimedia an der Universität der Künste Berlin inne und prägte dort eine jüngere Generation von Künstlerinnen und Künstlern.

Thomas Zipp verstarb am 3. April 2026 im Alter von 59 Jahren am Karfreitag. Mit ihm verliert die Kunstwelt eine prägende Stimme, deren Werk sich konsequent zwischen den Grenzen von Disziplinen bewegte und dabei stets neue Perspektiven auf das Verhältnis von Individuum, Gesellschaft und Wissen eröffnete. | © Artmagzine.cc

Verst Apr26 Gerhard Maier Wikipedia

Gerhard Maier († 4. April 2026)

Mit Gerhard Maier verstarb eine prägende Persönlichkeit des württembergischen Protestantismus, die über Jahrzehnte hinweg als Theologe, Kirchenleiter und Brückenbauer wirkte. Der am 30. August 1937 in Ulm geborene evangelische Theologe und Jurist gehörte zu den einflussreichen Vertretern einer pietistisch geprägten Theologie in Deutschland.

Nach einem Studium der Rechtswissenschaften und der Evangelischen Theologie in Tübingen begann Maier seine Laufbahn im kirchlichen Dienst als Pfarrer. Es folgten prägende Jahre am Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen, das er von 1980 bis 1995 als Rektor leitete und zu einem wichtigen Ausbildungsort für den theologischen Nachwuchs ausbaute.

1995 wurde Maier Prälat in Ulm, bevor er 2001 zum Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg gewählt wurde. Dieses Amt übte er bis 2005 aus. In dieser Zeit verstand er sich insbesondere als Vermittler zwischen unterschiedlichen theologischen Strömungen und setzte sich für die Einheit der Kirche sowie für eine stärkere Betonung gemeinsamer Glaubensgrundlagen ein.

Auch als Autor und akademischer Lehrer hinterließ Maier Spuren: Seine zahlreichen Veröffentlichungen, insbesondere bibelbezogene Kommentare, fanden sowohl in der Theologie als auch in kirchlichen Gemeinden breite Beachtung.

Gerhard Maier verstarb am 4. April 2026 im Alter von 88 Jahren. Mit ihm verliert die evangelische Kirche eine Stimme, die gleichermaßen für theologische Klarheit, kirchliche Verbundenheit und den Versuch stand, unterschiedliche Positionen innerhalb des Protestantismus zusammenzuführen. | © Wikipedia

Verst Apr26 Eberhard Riedel Wikipedia

Eberhard Riedel († 5. April 2026)

Mit Eberhard Riedel verlor der deutsche Skisport eine seiner prägendsten Figuren der DDR-Zeit. Der am 14. Februar 1938 in Lauter (Erzgebirge) geborene Alpinist galt als der einzige Skirennläufer von internationalem Weltklasseformat, den die DDR hervorbrachte.

Riedel, oft „Ebs“ genannt, startete für den SC Traktor Oberwiesenthal und war in mehreren Disziplinen des alpinen Skisports erfolgreich, darunter Abfahrt, Slalom und Riesenslalom. Seine internationale Karriere führte ihn zu drei Olympischen Winterspielen (1960, 1964 und 1968), bei denen er die Farben der gesamtdeutschen Mannschaft beziehungsweise später der DDR vertrat.

Seinen größten sportlichen Erfolg feierte er 1961 mit einem überraschenden Sieg im Riesenslalom von Adelboden – ein historischer Moment, der ihn schlagartig international bekannt machte und bis heute als Höhepunkt des DDR-Ski-Alpin-Sports gilt.

Neben seiner sportlichen Laufbahn war Riedel auch politisch aktiv und gehörte von 1963 bis 1967 als Abgeordneter der Volkskammer der DDR an. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere 1968 blieb er dem Sport verbunden und arbeitete unter anderem als Trainer, wobei er zeitweise auch mit Nachwuchsathleten im Skispringen zusammenarbeitete.

Für seine Verdienste wurde er vielfach geehrt, unter anderem mit der Aufnahme in den „Place of Fame“ in Adelboden sowie als Ehrenbürger von Oberwiesenthal und Lauter-Bernsbach.

Eberhard Riedel verstarb am 5. April 2026 im Alter von 88 Jahren. Mit ihm geht eine stille, aber herausragende Persönlichkeit des deutschen Wintersports, deren Leistungen weit über die Grenzen ihres politischen Systems hinaus Anerkennung fanden. | © Wikipedia

Verst Apr26 Christian Schwarz Schilling Wikipedia

Christian Schwarz-Schilling († 6. April 2026)

Mit Christian Schwarz-Schilling verlor Deutschland einen prägenden Politiker der Bonner Republik, der die Entwicklung der modernen Telekommunikation ebenso beeinflusste wie die internationale Friedenspolitik. Der am 19. November 1930 in Innsbruck geborene CDU-Politiker und Unternehmer gehörte über Jahrzehnte hinweg zu den markanten Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegspolitik.

Nach einem Studium der Geschichte sowie ostasiatischer Kultur- und Sprachwissenschaften, das er 1956 mit einer Promotion abschloss, war Schwarz-Schilling zunächst als Unternehmer tätig. Von 1957 bis 1982 leitete er die Accumulatorenfabrik Sonnenschein in Büdingen und verband wirtschaftliche Erfahrung früh mit politischem Engagement.

Seine größte politische Bedeutung erlangte er als Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen in den Regierungen von Bundeskanzler Helmut Kohl (1982–1992). In dieser Zeit leitete er tiefgreifende Reformen ein: Der Ausbau des Kabelfernsehens, die Zulassung des Privatfernsehens, die Einführung moderner Mobilfunkstandards sowie die Weichenstellung für die spätere Privatisierung der Bundespost fallen in seine Amtszeit.

1992 trat Schwarz-Schilling aus Protest gegen die Haltung der Bundesregierung im Bosnienkrieg zurück – ein politisch ungewöhnlicher Schritt, der seine Haltung zu Menschenrechten und internationaler Verantwortung unterstrich. In der Folge engagierte er sich intensiv auf dem Balkan und wurde 2006/07 Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina, wo er die Umsetzung des Dayton-Friedensabkommens überwachte.

Auch nach seiner aktiven politischen Laufbahn blieb er als Vermittler, Stiftungsgründer und engagierter Europäer präsent. Sein Einsatz für Verständigung und Frieden, insbesondere in Südosteuropa, wurde vielfach gewürdigt und machte ihn über Deutschland hinaus zu einer anerkannten Stimme der Diplomatie.

Christian Schwarz-Schilling verstarb am 6. April 2026 im Alter von 95 Jahren in Büdingen. Mit ihm geht ein Politiker, der technische Modernisierung mit politischer Verantwortung verband und dessen Wirken weit über nationale Grenzen hinausreichte | © Wikipedia

Verst Apr26 Konrad Karl W Ikipedia

Konrad Carl († 6. April 2026)

Mit dem Tod von Konrad Carl ist eine prägende Persönlichkeit der deutschen Gewerkschaftsbewegung im Alter von 96 Jahren verstorben. Der langjährige Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bau-Steine-Erden starb am 6. April 2026 in München

Geboren am 20. Januar 1930 im fränkischen Fürth, begann Carl nach einer Ausbildung zum Zimmermann früh sein Engagement in der Gewerkschaftsarbeit. Bereits 1946 trat er der IG BSE bei und entwickelte sich über verschiedene Stationen hinweg zu einer zentralen Figur innerhalb der Organisation.

Seine Karriere führte ihn vom Geschäftsführer auf regionaler Ebene bis in den Bundesvorstand, dem er ab 1968 angehörte. 1982 wurde Carl schließlich zum Bundesvorsitzenden gewählt – ein Amt, das er bis 1991 innehatte. In dieser Zeit prägte er die Gewerkschaft maßgeblich und setzte wichtige tarifpolitische Impulse, etwa bei der Einführung von Vorruhestandsregelungen für Bauarbeiter und der Vereinheitlichung von Löhnen in ganz Deutschland.

Carl galt als durchsetzungsstarker, zugleich aber stets fairer Verhandlungspartner. Unter seiner Führung öffnete sich die Gewerkschaft stärker für gesellschaftliche Themen, indem wirtschaftliche Fragen zunehmend mit ökologischen Aspekten verknüpft wurden. Auch international engagierte er sich, unter anderem als Vorsitzender des Internationalen Bundes der Bau- und Holzarbeiter von 1985 bis 1993.

Neben seiner gewerkschaftlichen Tätigkeit war Konrad Carl Mitglied der SPD und übernahm zahlreiche Ehrenämter, etwa als ehrenamtlicher Richter am Bundesarbeitsgericht. Für seine Verdienste wurde er unter anderem mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Mit Konrad Carl verliert Deutschland einen engagierten Vertreter der Arbeitnehmerinteressen, der über Jahrzehnte hinweg die Entwicklung der Gewerkschaften entscheidend mitgestaltet hat. Sein Wirken bleibt untrennbar mit der Geschichte der deutschen Baugewerkschaft verbunden. | © Wikipedia

Verst Apr26 Mario Adorf COIN Film

Mario Adorf († 8. April 2026)

Mit Mario Adorf verlor die deutsche Film- und Fernsehlandschaft im April 2026 einen ihrer prägendsten Charakterdarsteller. Der am 8. September 1930 in Zürich geborene Schauspieler starb am 8. April 2026 im Alter von 95 Jahren in Paris nach kurzer Krankheit.

Adorf galt über Jahrzehnte hinweg als einer der bedeutendsten Schauspieler des europäischen Kinos. Seine Karriere, die von den 1950er Jahren bis in die 2020er reichte, umfasste mehr als 200 Film- und Fernsehproduktionen. Besonders bekannt wurde er für seine eindringlichen Darstellungen ambivalenter Figuren – oft verkörperte er Schurken, Patriarchen oder moralisch zwiespältige Charaktere, denen er eine ungewöhnliche Tiefe verlieh.

Seinen Durchbruch feierte Adorf 1957 mit Nachts, wenn der Teufel kam. In den folgenden Jahrzehnten spielte er in internationalen Produktionen ebenso wie im Neuen Deutschen Film, unter anderem in Die Blechtrommel sowie in Filmen von Regisseuren wie Rainer Werner Fassbinder oder Volker Schlöndorff. Auch einem breiten Fernsehpublikum blieb er durch Rollen wie in Kir Royal oder Der große Bellheim in Erinnerung.

Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit war Adorf auch als Autor erfolgreich und veröffentlichte mehrere autobiografisch geprägte Bücher. Trotz seines internationalen Ruhms wurde er als bodenständig und reflektiert beschrieben – ein Künstler, der seine Figuren mit großer Ernsthaftigkeit und Menschlichkeit ausstattete.

Mit seinem Tod verliert Deutschland nicht nur einen herausragenden Schauspieler, sondern auch eine prägende Persönlichkeit der Nachkriegskultur, deren Werk Generationen von Zuschauerinnen und Zuschauern begleitet hat. | © COIN Film

Verst Apr26 Reinhold Wittig Wikipedia

Reinhold Wittig († 11. April 2026)

Mit Reinhold Wittig verlor Deutschland im April 2026 eine außergewöhnlich vielseitige Persönlichkeit, die Wissenschaft, Kunst und Spielekultur auf einzigartige Weise miteinander verband. Der am 2. Januar 1937 in Göttingen geborene Geologe, Künstler und Spieleautor verstarb am 11. April 2026 im Alter von 89 Jahren.

Wittig war nicht nur als Planeten-Geologe und langjähriger Akademischer Oberrat an der Universität Göttingen tätig, sondern prägte vor allem die Entwicklung moderner Brettspielkultur in Deutschland. Bereits seit den 1950er Jahren beschäftigte er sich mit der Gestaltung von Spielen und entwickelte im Laufe seines Lebens über hundert Spielideen und -objekte. Besonders einflussreich war sein Engagement für die Anerkennung von Spieleautorinnen und -autoren: Der von ihm geprägte Begriff „Spieleautor“ trug maßgeblich dazu bei, dass deren Namen seit den späten 1980er Jahren sichtbar auf Spielverpackungen erscheinen.

1976 gründete Wittig den Kleinverlag „Edition Perlhuhn“, mit dem er ungewöhnliche, oft künstlerisch geprägte Spiele veröffentlichte. Darüber hinaus initiierte er 1983 das Göttinger Spieleautorentreffen, aus dem später die Spiele-Autoren-Zunft hervorging – bis heute eine zentrale Institution der Branche.

Neben seiner Tätigkeit als Spieleautor war Wittig auch bildender Künstler und Initiator zahlreicher kultureller Projekte im öffentlichen Raum. So gestaltete er unter anderem Installationen wie die „Spiellokomotive“ in Göttingen und rief den Göttinger Planetenweg ins Leben. Auch als Marionettenbauer und Gründer des Puppentheaters „Collegium magicum“ hinterließ er bleibende Spuren.

Reinhold Wittig war ein Grenzgänger zwischen Disziplinen – ein kreativer Geist, der wissenschaftliche Neugier, künstlerischen Ausdruck und spielerische Fantasie miteinander verband. Mit seinem Tod verliert die deutsche Kultur- und Spielelandschaft einen ihrer originellsten und einflussreichsten Wegbereiter. | © Wikipedia

Verst Apr26 Reiner Wirsching FCN

Reiner Wirsching († 11. April 2026)

Mit Reiner Wirsching verlor der fränkische Fußball im April 2026 eine prägende Persönlichkeit, die Sport und Medizin auf bemerkenswerte Weise miteinander verband. Der am 18. Januar 1963 in Stammheim am Main geborene ehemalige Fußballspieler und spätere Arzt verstarb am 11. April 2026 im Alter von 63 Jahren infolge eines tragischen Radunfalls.

Wirsching begann seine fußballerische Laufbahn vergleichsweise spät im leistungsorientierten Bereich. Bis 1988 spielte er für seinen Heimatverein SV Stammheim, ehe er als Medizinstudent zum 1. FC Schweinfurt 05 wechselte und dort mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machte. Dies führte ihn noch während der Saison 1988/89 zum 1. FC Nürnberg, wo er sich unmittelbar im Profibereich behaupten konnte.

In den folgenden Jahren war Wirsching unter anderem für den TSV Vestenbergsgreuth aktiv und erlebte dort einen der größten Momente der Vereinsgeschichte: den überraschenden 1:0-Erfolg gegen den FC Bayern München im DFB-Pokal der Saison 1994/95.

Parallel zu seiner sportlichen Karriere verfolgte Wirsching konsequent seine medizinische Ausbildung. 1996 promovierte er an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zum Doktor der Medizin und arbeitete anschließend als Chirurg, Orthopäde und Sportmediziner mit eigener Praxis. Neben seiner Tätigkeit als Arzt blieb er dem Sport eng verbunden und betreute über viele Jahre hinweg verschiedene Mannschaften als Mediziner, darunter erneut den 1. FC Schweinfurt 05.

Reiner Wirsching war damit weit mehr als ein ehemaliger Profifußballer: Er war ein engagierter Mediziner und ein wichtiger Bestandteil der regionalen Sportkultur in Unterfranken. Sein plötzlicher Tod hinterlässt nicht nur im Fußball, sondern auch im medizinischen Umfeld eine spürbare Lücke. | © FCN

Verst Apr26 Leo Nowak Wikipedia

Leo Nowak († 12. April 2026)

Mit Leo Nowak verlor die katholische Kirche in Deutschland im April 2026 eine ihrer prägenden Persönlichkeiten der Nachwendezeit. Der am 17. März 1929 in Magdeburg geborene Geistliche verstarb am 12. April 2026 im Alter von 97 Jahren in seiner Heimatstadt.

Nowak war eine Schlüsselfigur beim Neuaufbau kirchlicher Strukturen in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung. Nachdem er bereits 1990 zum Apostolischen Administrator in Magdeburg ernannt und zum Bischof geweiht worden war, wurde er 1994 erster Bischof des neu errichteten Bistums Magdeburg. Dieses Amt übte er bis zu seinem altersbedingten Rücktritt im Jahr 2004 aus.

Sein Wirken war geprägt von dem Versuch, die katholische Kirche in einer stark säkularisierten Region neu zu verankern. Dabei setzte er auf Dialog, Seelsorge und den Aufbau kirchlicher Bildungs- und Sozialstrukturen. Zugleich verstand er sich als Brückenbauer zwischen Kirche und Gesellschaft, insbesondere in den Jahren des Umbruchs nach dem Ende der DDR.

Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1956 war Nowak über Jahrzehnte in verschiedenen seelsorgerischen Funktionen tätig, bevor er Führungsverantwortung innerhalb der Kirche übernahm. Sein bischöflicher Wahlspruch „Instaurare omnia in Christo“ („Alles in Christus erneuern“) spiegelte seinen Anspruch wider, kirchliches Leben stets aus dem Glauben heraus zu erneuern.

Auch im Ruhestand blieb Leo Nowak eine moralische Stimme innerhalb der Kirche. Für sein Engagement wurde er unter anderem mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland sowie dem Verdienstorden des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet.

Mit seinem Tod verliert die Kirche einen Zeitzeugen der deutschen Teilung und Wiedervereinigung sowie einen Bischof, der den Neuaufbau katholischen Lebens in Ostdeutschland maßgeblich geprägt hat. | © Wikipedia

Verst Apr26 Roger Prinzen FCN

Roger Prinzen († 13. April 2026)

Mit Roger Prinzen verlor der deutsche Fußball im April 2026 eine prägende Persönlichkeit, die sowohl als Spieler als auch als Trainer und Nachwuchsförderer bleibende Spuren hinterließ. Der am 4. März 1969 in Darmstadt geborene Prinzen starb am 13. April 2026 im Alter von 57 Jahren unerwartet.

Seine aktive Laufbahn begann Prinzen im deutschen Profifußball bei Darmstadt 98, bevor er in der Bundesliga für die SG Wattenscheid 09 auflief und dort insgesamt 60 Erstligaspiele absolvierte. Weitere Stationen seiner Spielerkarriere waren unter anderem Hannover 96 sowie Vereine in Österreich wie Austria Lustenau. Nach über einem Jahrzehnt im Profifußball beendete er 2003 seine aktive Karriere.

Im Anschluss widmete sich Prinzen mit großem Engagement der Trainerlaufbahn. Erste Erfahrungen sammelte er als Spielertrainer beim FC Balzers in Liechtenstein, bevor er weitere Stationen in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein durchlief. Besonders prägend wurde seine Zeit beim 1. FC Nürnberg: Dort betreute er ab 2013 die zweite Mannschaft und sprang in der Bundesliga-Saison 2013/14 gleich zweimal als Interimstrainer der Profimannschaft ein.

Ab 2018 war Prinzen als sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums beim 1. FC Heidenheim tätig. In dieser Funktion galt er als wichtiger Förderer junger Talente und als geschätzter Fußballfachmann, der den Nachwuchsbereich nachhaltig mitprägte.

Neben seiner beruflichen Laufbahn war Prinzen Familienmensch: Er hinterlässt seine Ehefrau und drei Kinder. Sein plötzlicher Tod löste große Bestürzung im deutschen Fußball aus und wurde von Vereinen und Weggefährten gleichermaßen betrauert.

Roger Prinzen wird vor allem als leidenschaftlicher Fußballlehrer und engagierter Förderer des Nachwuchses in Erinnerung bleiben. | © 1.FCN

Verst Apr26 Hartmut Schmidt Privat

Hartmut Schmidt († 15. April 2026)

Hartmut Schmidt war ein deutscher Journalist und Historiker, der sich insbesondere durch sein langjähriges Engagement für die Erinnerungskultur in Deutschland einen Namen machte.

Nach seinem Studium der Germanistik und Publizistik in Berlin begann Schmidt seine berufliche Laufbahn im journalistischen Bereich. Ab 1981 war er als Redakteur beim Evangelischen Pressedienst in Frankfurt am Main tätig und prägte dort über viele Jahre hinweg die Berichterstattung mit.

Neben seiner journalistischen Arbeit engagierte sich Schmidt auch politisch und gesellschaftlich. In den 1970er-Jahren war er in der Kommunistischen Partei Deutschlands aktiv. Später verlagerte sich sein Schwerpunkt zunehmend auf zivilgesellschaftliches Engagement, insbesondere im Bereich der Flüchtlingshilfe sowie der internationalen Solidaritätsbewegungen.

Besondere Bedeutung erlangte Schmidt durch seine Arbeit für die Frankfurter Initiative der „Stolpersteine“. Seit 2004 war er Teil des Projekts, ab 2007 Koordinator und schließlich Vorsitzender. Unter seiner Mitwirkung entwickelte sich die Initiative zu einer wichtigen Institution der lokalen Erinnerungskultur. Schmidt recherchierte intensiv die Lebensgeschichten von Opfern des Nationalsozialismus, pflegte Kontakte zu deren Angehörigen und trug dazu bei, das Gedenken an die Verfolgten im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.

Für dieses Engagement wurde er 2021 mit der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet. Auch kirchliche Projekte zur Aufarbeitung der NS-Zeit unterstützte er maßgeblich, wofür er unter anderem die Spener-Medaille erhielt.

Hartmut Schmidt veröffentlichte mehrere Bücher, die sich mit Einzelschicksalen von NS-Opfern sowie mit der Rolle der Kirchen im Nationalsozialismus befassen. Seine Arbeiten verbinden historische Forschung mit einem klaren Anliegen: das Erinnern lebendig zu halten und individuelle Geschichten sichtbar zu machen.

Er starb am 15. April 2026 im Alter von 83 Jahren. Mit ihm verlor Frankfurt eine prägende Persönlichkeit der Erinnerungsarbeit, die sich über Jahrzehnte hinweg für Verständigung, Aufklärung und Mitgefühl eingesetzt hatte. | © privat

Verst Apr26 Günter Hallas Instagram Berlinmarathon

Günter Hallas († 17. April 2026)

Günter Hallas war ein deutscher Marathonläufer, der vor allem als Sieger des ersten Berlin-Marathons in die Sportgeschichte einging.

Hallas lebte im Berliner Bezirk Spandau und arbeitete beruflich lange Zeit als Postbote. Trotz seiner Tätigkeit als Amateurathlet entwickelte er sich zu einer prägenden Figur im deutschen Langstreckenlauf, insbesondere in der Anfangszeit des Breitensports im Marathonbereich.

Seinen größten sportlichen Erfolg feierte er am 13. Oktober 1974, als er den ersten Berlin-Marathon gewann. Die Strecke führte damals noch durch den Grunewald, und Hallas erreichte das Ziel in einer Zeit von 2:44:53 Stunden. Dieser Sieg machte ihn zum ersten Gewinner eines Wettbewerbs, der sich später zu einem der bedeutendsten Marathonläufe der Welt entwickeln sollte.

Auch nach diesem historischen Erfolg blieb Hallas dem Laufsport eng verbunden. Insgesamt nahm er 43-mal am Berlin-Marathon teil und stand noch im Jahr 2024 im Alter von 82 Jahren an der Startlinie – bemerkenswerterweise bereits mit einem künstlichen Hüftgelenk. Darüber hinaus absolvierte er zahlreiche internationale Marathonläufe, unter anderem in New York, Lissabon, Toronto und auf Hawaii.

Neben seinen sportlichen Leistungen war Hallas vor allem ein Symbol für Ausdauer und Leidenschaft im Breitensport. Seine jahrzehntelange Teilnahme am Berlin-Marathon machte ihn zu einer bekannten Persönlichkeit der Laufgemeinschaft.

Günter Hallas war verheiratet, hatte zwei Kinder und eine Enkelin. Er starb am 17. April 2026 im Alter von 84 Jahren in seiner Heimatstadt Berlin.

Mit ihm verliert der Laufsport eine prägende Figur der frühen Marathonbewegung in Deutschland, deren Name untrennbar mit den Anfängen des Berlin-Marathons verbunden bleibt. | © Instagram / berlinmarathon

Verst Apr26 Gerhard Schmidt Gaden Wikipedia

Gerhard Schmidt-Gaden († 19. April 2026)

Gerhard Schmidt-Gaden war ein deutscher Dirigent, Chorleiter und Stimmpädagoge. Internationale Bekanntheit erlangte er vor allem als Gründer und langjähriger Leiter des Tölzer Knabenchors, den er zu einem der renommiertesten Knabenchöre der Welt formte.

Bereits als Gymnasiast gründete Schmidt-Gaden im Jahr 1956 den Tölzer Knabenchor aus einer Pfadfindergruppe heraus. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich das Ensemble unter seiner Leitung zu einem international gefragten Klangkörper, der Konzertreisen in zahlreiche Länder unternahm und mit bedeutenden Künstlern zusammenarbeitete. Besonders prägend war die enge Zusammenarbeit mit dem Komponisten Carl Orff, der den Chor häufig einsetzte.

Seine musikalische Ausbildung erhielt Schmidt-Gaden unter anderem in München und Leipzig, wo er Dirigieren und Chorleitung studierte. Darüber hinaus war er auch als Pädagoge tätig: Von 1980 bis 1988 hatte er eine Professur für Chorleitung am Mozarteum in Salzburg inne, zudem wirkte er als Chordirektor an der Mailänder Scala.

Neben seiner praktischen Arbeit entwickelte er eine eigene Methode der Stimmbildung, die er in seinem Buch Wege der Stimmbildung veröffentlichte. Sein Wirken trug maßgeblich zur historisch informierten Aufführungspraxis bei, insbesondere durch die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt.

Unter seiner Leitung trat der Tölzer Knabenchor bei bedeutenden Ereignissen auf, etwa bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 1972 in München sowie bei internationalen Konzerten und Produktionen. Für seine künstlerischen Leistungen erhielt Schmidt-Gaden zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz und den Bayerischen Verdienstorden.

Im Jahr 2016 übergab er die Leitung des Chores an seinen Schüler Christian Fliegner, blieb dem Ensemble jedoch weiterhin verbunden.

Gerhard Schmidt-Gaden starb am 19. April 2026 im Alter von 88 Jahren nach längerer Krankheit. Mit ihm verlor die deutsche Musiklandschaft eine prägende Persönlichkeit, deren Lebenswerk untrennbar mit dem weltweiten Erfolg des Tölzer Knabenchors verbunden ist. | © Wikipedia

Verst Apr26 Rolf Sauer Atzelsberger Kreis

Rolf Sauer († 20. April 2026)

Mit Rolf Sauer verlor die deutsche Medizin einen der prägenden Wegbereiter der modernen Radioonkologie. Der in Hamburg geborene Mediziner widmete sein berufliches Leben dem Fortschritt in der Krebsbehandlung und galt als einer der bedeutendsten deutschen Strahlentherapeuten seiner Generation. Nach seinem Medizinstudium in Hamburg und Wien führte ihn sein wissenschaftlicher Weg über Basel nach Erlangen, wo er 1977 den ersten Lehrstuhl für Strahlentherapie in Bayern übernahm.

Besonders eng verbunden blieb sein Name mit dem Universitätsklinikum Erlangen, das er über Jahrzehnte entscheidend mitprägte – als Forscher, Klinikdirektor und akademischer Lehrer. Sauer setzte wichtige Impulse in der Behandlung verschiedener Tumorerkrankungen, insbesondere durch Fortschritte bei organerhaltenden Therapien und in der Radiochemotherapie. Seine wissenschaftliche Arbeit beeinflusste die Krebsmedizin weit über Deutschland hinaus.

Neben seinen medizinischen Leistungen engagierte sich Sauer intensiv für den Aufbau und die Weiterentwicklung der Radioonkologie als eigenständiges Fachgebiet. Er initiierte Weiterbildungsprogramme, gründete wissenschaftliche Arbeitsgruppen und prägte nationale wie internationale Fachgesellschaften nachhaltig. Für sein Wirken wurde er vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und dem Deutschen Krebspreis.

Mit Rolf Sauer verliert die Wissenschaft einen visionären Arzt, dessen Name mit medizinischem Fortschritt, akademischer Exzellenz und menschlicher Verantwortung verbunden bleibt. Sein Lebenswerk wirkt in Forschung, Lehre und Patientenversorgung fort. | © Atzelsberger Kreis

Verst Apr26 Helmut Luft Wikipedia

Helmut Luft († 20. April 2026)

Mit Helmut Luft verlor Deutschland einen der profilierten Vertreter der Psychoanalyse und Altersforschung. Der 1924 in Babenhausen geborene Arzt, Psychologe und Autor prägte über Jahrzehnte hinweg die Entwicklung der psychotherapeutischen Versorgung sowie das Verständnis seelischer Prozesse im Alter.

Nach seinem Medizinstudium, das er während und nach dem Zweiten Weltkrieg unter anderem in Berlin und Frankfurt am Main absolvierte, begann Luft seine klinische Laufbahn in der Inneren Medizin und spezialisierte sich anschließend auf Neurologie und Psychiatrie. An der Universitätsnervenklinik Frankfurt durchlief er eine umfassende Facharztausbildung und übernahm später leitende Aufgaben, bevor er 1965 die Leitung einer Klinik in Hofheim am Taunus übernahm. Dort wirkte er bis zum Jahr 2000 und entwickelte die Einrichtung zu einer anerkannten Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychoanalyse.

Parallel dazu vertiefte Luft seine psychoanalytische Ausbildung innerhalb der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung und wurde später Lehr- und Kontrollanalytiker. Er engagierte sich stark in der Ausbildung nachfolgender Generationen, leitete Fachgremien und war maßgeblich an der Organisation wissenschaftlicher Tagungen beteiligt. Auch institutionell hinterließ er Spuren: So war er Mitgründer und erster Präsident des Mainzer Psychoanalytischen Instituts.

Ein besonderer Schwerpunkt seines späteren Wirkens lag auf der Erforschung des Alterns. Luft beschäftigte sich intensiv mit den psychischen Besonderheiten älterer Menschen und entwickelte neue Ansätze für deren therapeutische Begleitung. Seine Beobachtungen zu generationenspezifischen Unterschieden lieferten wichtige Impulse für die Alterspsychotherapie und machten ihn zu einem gefragten Referenten und Fachautor.

Helmut Luft, der ein Jahrhundert umspannte, verband klinische Erfahrung, wissenschaftliche Neugier und pädagogisches Engagement. Mit seinem Tod endet ein langes Leben im Dienst der seelischen Gesundheit – sein Einfluss auf Psychoanalyse und Altersforschung wirkt jedoch weit darüber hinaus fort. | © Wikipedia

Verst Apr26 Hans Hatt Wikipedia

Hanns Hatt († 20. April 2026)

Mit Hanns Hatt verlor Deutschland einen herausragenden Wissenschaftler, der die Erforschung des Geruchssinns revolutionierte und weit über sein Fachgebiet hinaus wirkte. Der in Illertissen geborene Biologe, Mediziner und Physiologe galt als einer der international führenden Geruchsforscher und machte mit seinen Arbeiten sichtbar, wie grundlegend Düfte biologische Prozesse beeinflussen.

Nach Studien in Biologie, Chemie und Humanmedizin in München führte ihn sein wissenschaftlicher Weg über die Technische Universität München schließlich 1992 an die Ruhr-Universität Bochum, wo er als Professor für Zellphysiologie über Jahrzehnte forschte und lehrte. Internationale Beachtung fand er insbesondere durch bahnbrechende Arbeiten zu Riechrezeptoren – darunter die Erkenntnis, dass diese nicht nur in der Nase, sondern auch in zahlreichen Organen des menschlichen Körpers vorkommen und dort wichtige Funktionen erfüllen. Diese Entdeckungen eröffneten neue Perspektiven für Medizin und Therapie.

Hatt verband exzellente Grundlagenforschung mit außergewöhnlicher Wissenschaftskommunikation. Mit Büchern, Vorträgen und Medienauftritten machte er komplexe Zusammenhänge rund um Duft, Wahrnehmung und Biologie einem breiten Publikum zugänglich. Auch institutionell hinterließ er deutliche Spuren: Als Präsident der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste sowie später als Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften setzte er sich engagiert für die Sichtbarkeit und Bedeutung der Forschung in der Gesellschaft ein.

Für seine wissenschaftlichen Leistungen und seine Vermittlungsarbeit wurde Hanns Hatt vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Kollegen und Weggefährten würdigten ihn als neugierigen Forscher, inspirierenden Lehrer und Brückenbauer zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.

Mit Hanns Hatt verliert die deutsche Wissenschaft eine prägende Persönlichkeit, deren Entdeckungen unser Verständnis des Menschen erweitert haben. Sein Lebenswerk wirkt in Forschung, Medizin und Wissenschaftskommunikation fort. | © Wikipedia

Verst Apr26 Manfred Böckl TVA

Manfred Böckl († 20. April 2026)

Mit Manfred Böckl verlor Bayern und die deutsche Literaturlandschaft einen eigenwilligen und produktiven Erzähler, der historische Stoffe, regionale Mythen und spirituelle Themen auf unverwechselbare Weise miteinander verband. Der in Landau an der Isar geborene Schriftsteller zählte über Jahrzehnte zu den bekanntesten Autoren Ostbayerns und erreichte mit seinen Romanen und Sachbüchern ein breites Publikum weit über die Region hinaus.

Nach einem breit angelegten Studium in Regensburg wandte sich Böckl zunächst dem Journalismus zu, bevor er sich ab 1976 ganz dem freien Schreiben widmete. Bekannt wurde er vor allem mit historischen Romanen über bayerische Geschichte, Volksüberlieferungen und legendäre Gestalten wie den Mühlhiasl, Mathias Kneißl oder Georg Jennerwein. Seine Werke verbanden historische Recherche mit erzählerischer Kraft und einem ausgeprägten Gespür für regionale Identität. Besonders seine Bücher über den Bayerischen Wald und die Geschichte Altbayerns machten ihn zu einem literarischen Chronisten seiner Heimat.

Ein zentrales Thema seines späteren Schaffens war die keltische Kultur, deren Mythologie und geistige Tradition ihn tief prägten. Böckl verstand sich nicht nur als Autor, sondern auch als Vermittler eines kulturellen Erbes, das er in zahlreichen Romanen und Sachbüchern neu deutete. Diese Verbindung von Geschichtsbewusstsein, Mystik und Heimatverbundenheit verlieh seinem Werk ein besonderes Profil. Mit über einer Million verkaufter Bücher hinterließ er ein umfangreiches literarisches Lebenswerk.

Manfred Böckl schrieb unbeirrt seinen eigenen Weg – als Historienerzähler, Grenzgänger zwischen Fakten und Legende und als leidenschaftlicher Bewahrer alter Überlieferungen. Mit seinem Tod verliert die deutsche Literatur eine markante Stimme, deren Geschichten und Gedanken weit über sein Leben hinaus nachwirken. | © TVA

Verst Apr26 Dietmar Junker scdhfk

Dietmar Junker († 21. April 2026)

Mit Dietmar Junker verlor der deutsche Radsport eine prägende Persönlichkeit, die Wissenschaft und Leistungssport in außergewöhnlicher Weise miteinander verband. Als Sportwissenschaftler, Hochschullehrer und Trainer gehörte er über Jahrzehnte zu den wichtigsten Impulsgebern des deutschen Radsports und beeinflusste Generationen von Athleten und Trainern.

Nach seinem Studium an der Deutschen Hochschule für Körperkultur in Leipzig widmete sich Junker früh der Trainingswissenschaft und insbesondere der Erforschung leistungsbestimmender Faktoren im Radsport. Seine wissenschaftlichen Arbeiten zu Trainingsmethodik, Biomechanik und Belastungssteuerung galten als wegweisend und fanden weit über den Leistungssport der DDR hinaus Beachtung. Als Professor für Theorie und Methodik des Trainings im Radsport prägte er die Ausbildung zahlreicher Sportwissenschaftler und Trainer nachhaltig.

Auch als Trainer hinterließ Junker deutliche Spuren. Unter seiner Anleitung entwickelten sich erfolgreiche Radsportler wie Uwe Ampler, Olaf Ludwig oder später Jens Lehmann und Felix Groß. Seine Verbindung von wissenschaftlicher Präzision und praktischer Erfahrung machte ihn zu einem geschätzten Mentor im Spitzen- wie im Nachwuchssport. Nach der Wiedervereinigung engagierte er sich zudem beim Wiederaufbau des organisierten Radsports in Sachsen sowie in der Trainerausbildung des Bundes Deutscher Radfahrer.

Neben seiner Tätigkeit als Wissenschaftler und Trainer war Dietmar Junker auch ein produktiver Fachautor. Mit zahlreichen Veröffentlichungen zur Trainingslehre und zum Radsport vermittelte er sein Wissen weit über den akademischen Raum hinaus. Kollegen und Weggefährten würdigten ihn als leidenschaftlichen Forscher, engagierten Lehrer und unermüdlichen Förderer des Radsports.

Mit Dietmar Junker verliert der deutsche Sport eine Persönlichkeit, deren Wirken weit über Erfolge auf der Straße und Bahn hinausreichte. Sein Lebenswerk bleibt verbunden mit Innovationskraft, sportlicher Exzellenz und tiefer Hingabe an den Radsport. | © SC DHfK

Verst Apr26 Manfred Kreuz Schalke04

Manfred Kreuz († 22. April 2026)

Mit Manfred Kreuz verlor der deutsche Fußball eine echte Vereinsikone und der FC Schalke 04 einen der letzten lebenden Helden seiner großen Meistergeneration. Der in Gelsenkirchen geborene Fußballspieler war untrennbar mit den „Königsblauen“ verbunden und galt als Symbol für Treue, Bodenständigkeit und Leidenschaft. Mit seinem Tod endete auch ein lebendiges Kapitel der Schalker Vereinsgeschichte: Kreuz war der letzte noch lebende Spieler der Meistermannschaft von 1958.

1956 wechselte der Offensivspieler zu Schalke und entwickelte sich rasch zu einer prägenden Figur der Mannschaft. Unvergessen bleibt sein Beitrag zur Deutschen Meisterschaft 1958, als er im Finale gegen den Hamburger SV den Treffer zum 3:0-Endstand erzielte – bis heute Schalkes letzte deutsche Meisterschaft. Später führte er den Verein als Kapitän in den ersten Jahren der Bundesliga aufs Feld und absolvierte insgesamt weit über zweihundert Pflichtspiele für Schalke.

Auch nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn blieb Kreuz seinem Verein eng verbunden. Als Trainer im Nachwuchsbereich, Ehrenspielführer und Mitglied des Ehrenpräsidiums stand er über Jahrzehnte für jene Werte, die den Verein prägten. Weggefährten beschrieben ihn als bescheiden, loyal und zugleich als Führungspersönlichkeit mit natürlicher Autorität. Seine besondere Bedeutung lag nicht nur in sportlichen Erfolgen, sondern auch in seiner Rolle als lebendige Verbindung zwischen Tradition und Gegenwart.

Manfred Kreuz verkörperte einen Fußball, der von Vereinstreue und Persönlichkeit geprägt war. Mit ihm verliert Schalke eine Legende und der deutsche Fußball einen Vertreter jener Generation, deren Geschichte weit über das Spielfeld hinaus nachwirkt. Sein Name bleibt verbunden mit dem letzten großen Meistertitel der Knappen – und mit einem Lebenswerk in Königsblau. | Schalke 04

Verst Apr26 Peter Gulke Wikipedia

Peter Gülke († 26. April 2026)

Mit Peter Gülke verlor Deutschland einen der bedeutendsten Dirigenten, Musikwissenschaftler und Musikschriftsteller seiner Zeit. Er verband interpretatorische Meisterschaft, intellektuelle Tiefe und sprachliche Brillanz auf seltene Weise und galt als eine der herausragenden Musikerpersönlichkeiten des deutschsprachigen Raums.

Geboren in Weimar, blieb Gülke seiner Heimatstadt zeitlebens eng verbunden. Nach Studien in Violoncello, Musikwissenschaft, Romanistik und Germanistik begann eine außergewöhnliche Laufbahn zwischen Praxis und Reflexion. Als Dirigent wirkte er unter anderem in Dresden, Weimar und Wuppertal, später auch als Professor in Freiburg und Basel. Besonders geschätzt wurde er für seine tief durchdrungenen Interpretationen von Mozart, Beethoven, Schubert und der Musik des 20. Jahrhunderts sowie für sein Engagement für weniger bekanntes Repertoire.

Gülke war jedoch weit mehr als ein Dirigent. Als Musikwissenschaftler und Essayist machte er Musik als geistige und historische Erfahrung erfahrbar. Seine Bücher über Beethoven, Schubert, Schumann oder Mendelssohn sowie seine Essays zur Musikgeschichte gelten als bedeutende Beiträge musikalischen Denkens. Für diese einzigartige Verbindung von Wissenschaft und Kunst wurde er vielfach geehrt, darunter mit dem Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung-Sigmund-Freud-Preis, dem Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste und dem Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern.

Auch als Lehrer und Vermittler prägte Peter Gülke Generationen von Musikerinnen und Musikern. Seine Arbeit war getragen von der Überzeugung, dass Musik nicht nur Klang, sondern Erkenntnis sei. Diese Haltung machte ihn zu einem Grenzgänger zwischen Interpretation, Philosophie und Literatur – und zu einer singulären Stimme im Musikleben.

Mit Peter Gülke verliert die europäische Musikkultur einen großen Humanisten, dessen Wirken weit über Konzertsaal und Hörsaal hinausreicht. Sein Lebenswerk bleibt verbunden mit der Idee, Musik nicht nur aufzuführen, sondern zu verstehen. | © Wikipedia

Verst Apr26 Jürgen Gremmelmaier Min De Jus Un Migr

Jürgen Gremmelmaier († 26. April 2026)

Jürgen Gremmelmaier war ein deutscher Jurist und zuletzt Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe. Er galt als eine prägende Persönlichkeit der Strafverfolgung in Baden-Württemberg und blickte auf eine mehr als drei Jahrzehnte umfassende Karriere im Justizdienst zurück.

Nach dem Abschluss seiner beiden juristischen Staatsexamina trat Gremmelmaier 1991 in den Dienst der baden-württembergischen Justiz ein. Erste Stationen führten ihn zur Staatsanwaltschaft Mosbach sowie als Richter an das Amtsgericht Pforzheim. Bereits früh spezialisierte er sich auf komplexe Strafverfahren, insbesondere im Bereich der organisierten Kriminalität, und wechselte 1992 zur Staatsanwaltschaft Karlsruhe.

Im Laufe seiner Karriere übernahm er zahlreiche Führungspositionen: Er wurde unter anderem Gruppenleiter, Oberstaatsanwalt und schließlich Leitender Oberstaatsanwalt. Zudem war er stellvertretender Behördenleiter in Heidelberg und später bei der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe tätig. Seit 2017 leitete er die Staatsanwaltschaft Karlsruhe, bevor er Anfang 2025 zum Generalstaatsanwalt und damit zum Leiter der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe ernannt wurde.

Neben seiner Tätigkeit in der Justiz engagierte sich Gremmelmaier auch kommunalpolitisch: Von 2014 bis Anfang 2025 gehörte er dem Gemeinderat seiner Heimatgemeinde Niefern-Öschelbronn an und war dort für die Freien Wähler aktiv.

Gremmelmaier verstarb am 26. April 2026 im Alter von 64 Jahren unerwartet. Sein Tod wurde von zahlreichen Weggefährten als großer Verlust für die Justiz gewürdigt; er galt als integrer, ruhiger und zugleich äußerst kompetenter Strafverfolger, der die Arbeit der Behörden nachhaltig geprägt hat. | © Ministerium der Justiz und für Migration Baden-Württemberg

Verst Apr26 Eberhard Irlinger Bayrischer Landtag

Eberhard Irlinger († 27. April 2026)

Eberhard Irlinger war ein deutscher Politiker (SPD, später parteilos) und von 2002 bis 2014 Landrat des Landkreises Erlangen-Höchstadt. Über Jahrzehnte hinweg prägte er die Kommunalpolitik in Mittelfranken und galt als einflussreiche Persönlichkeit auf regionaler Ebene.

Nach einem Studium für das Lehramt in München arbeitete Irlinger zunächst als Volksschullehrer, zuletzt in Höchstadt an der Aisch. Seine politische Laufbahn begann er früh: 1970 trat er in die SPD ein und übernahm bereits 1973 den Vorsitz des SPD-Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt, den er bis 2003 innehatte. Parallel engagierte er sich kommunalpolitisch als Stadtrat sowie als Mitglied des Kreistags.

1990 wurde Irlinger in den Bayerischen Landtag gewählt, wo er sich insbesondere mit Bildungs- und Kinderpolitik beschäftigte. Nach mehreren Anläufen gelang ihm 2002 der Wechsel in die kommunale Spitzenpolitik: Im zweiten Wahlgang wurde er zum Landrat des Landkreises Erlangen-Höchstadt gewählt. Dieses Amt übte er bis 2014 aus und wurde 2008 mit deutlicher Mehrheit im Amt bestätigt.

Während seiner Amtszeit setzte Irlinger zahlreiche Impulse für die Entwicklung des Landkreises. Zugleich war seine politische Laufbahn nicht frei von Kontroversen: Insbesondere im Zusammenhang mit dem Umgang der Behörden mit sogenannten „Sektenkindern von Lonnerstadt“ geriet er 2012 in die Kritik.

Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt zog sich Irlinger schrittweise aus der Parteipolitik zurück und verließ schließlich die SPD. Für seine Verdienste erhielt er unter anderem den Bayerischen Verdienstorden sowie das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Eberhard Irlinger verstarb am 27. April 2026 im Alter von 80 Jahren. Sein Tod löste insbesondere in seiner Heimatregion große Anteilnahme aus; er wurde als prägende Gestalt der Kommunalpolitik gewürdigt, die den Landkreis Erlangen-Höchstadt über Jahrzehnte hinweg entscheidend mitgestaltet hat. | © Bayrischer Landtag

Verst Apr26 Hilbert von Löhneysen KIT Physikalisches Institut

Hilbert von Löhneysen († 28. April 2026)

Hilbert von Löhneysen war ein deutscher Festkörperphysiker und Hochschullehrer. Er wurde am 25. Oktober 1946 in Göttingen geboren und starb am 28. April 2026.

Nach seinem Physikstudium an der Universität Göttingen wurde er 1976 an der Universität zu Köln promoviert. Anschließend arbeitete er als Postdoktorand am Labor für Tieftemperaturphysik des CNRS in Grenoble. 1981 habilitierte er sich in Aachen; ab 1986 war er Professor an der Universität Karlsruhe, dem heutigen Karlsruher Institut für Technologie. Von 2000 bis 2016 leitete er dort das Institut für Festkörperphysik. Seine Forschung galt vor allem stark korrelierten Elektronensystemen, neuartigen magnetischen Quantenphasenübergängen, metallischen Nanostrukturen und Systemen schwerer Fermionen.

Besondere Aufmerksamkeit erregte die Messung des Stromflusses durch einzelne Moleküle, die ihm mit seiner Forschungsgruppe gelang. Für seine Arbeit erhielt von Löhneysen unter anderem 1983 den Heinz-Maier-Leibnitz-Preis und 2012 den Hector Wissenschaftspreis. Zudem war er Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften. | © KIT – Physikalisches Institut

Verst Apr26 Timm Ulrichs Wikipedia

Timm Ulrichs († 29. April 2026)

Timm Ulrichs war ein deutscher Künstler und Professor für Bildhauerei und Totalkunst. Er wurde am 31. März 1940 in Berlin geboren und starb dort am 29. April 2026.

Nach seiner Kindheit in Bremen und im Oldenburger Land legte er 1959 in Bremen das Abitur ab und begann ein Architekturstudium an der Technischen Hochschule Hannover, das er 1966 nach dem Vordiplom abbrach. Bereits seit 1959 verstand er sich als „Totalkünstler“; 1961 gründete er seine Werbezentrale für Totalkunst, Banalismus und Extemporismus und erklärte sich selbst zum „ersten lebenden Kunstwerk“.

Von 1969 bis 1970 war Ulrichs Gastprofessor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, von 1972 bis 2005 Professor für Bildhauerei und Totalkunst an der Kunstakademie Münster. Sein Werk umfasst Konzeptkunst, Neodadaismus, Body Art, Performance, Druckgrafik, Künstlerbücher und Kunst im öffentlichen Raum; eine zentrale Rolle spielten dabei Sprache, Paradoxien, Tautologien und die künstlerische Inszenierung der eigenen Person.

1977 nahm er an der documenta 6 in Kassel teil, später wurden ihm zahlreiche Einzelausstellungen gewidmet, darunter 2010/2011 die große Retrospektive „Betreten der Ausstellung verboten!“ im Sprengel Museum und im Kunstverein Hannover. 2020 erhielt Ulrichs für sein Lebenswerk den Käthe-Kollwitz-Preis. | © Wikipedia

Verst Apr26 Sebastian Kuboth Instagram

Sebastian Kuboth († 29. April 2026)

Sebastian Kuboth war ein deutscher Autor und Journalist. Er wurde am 5. Juni 1984 in Schweinfurt geboren und starb am 29. April 2026 in München.

Bereits als Schüler veröffentlichte er selbst gezeichnete Comics, bevor er 1999 seine erste eigene Webseite ins Netz stellte. Zwei Jahre später gründete er das Online-Magazin tv-kult.com und war außerdem Mitgründer des Musik-Magazins oivision.de, das er bis 2008 mitgestaltete. Im selben Jahr startete er sein eigenes Musikmagazin punkrocknews.de. Nach ersten beruflichen Erfahrungen zog Kuboth zunächst für ein halbes Jahr nach Berlin und anschließend 2006 nach München. Dort inszenierte er bereits 2005 sein Debüt-Hörspiel „Kleine Fische“; später folgten weitere Produktionen, darunter das als erstes Punkrock-Hörspiel bezeichnete „Kein Halt in Freimann“. Seit 2009 bot er Drehort-Führungen in München an und führte Interessierte an Schauplätze bekannter Filme und Fernsehserien.

Ab 2011 sammelte, archivierte und veröffentlichte er alte Briefe, Tagebücher und Dokumente und behandelte historische Schriften auch in seinem Livestream „Geschriebene_Geschichte“ auf Twitch. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen „Fritz Brandt, König Ludwig II. und der Pfauenwagen“ sowie „Ein Jahr im Leben des Felix von Müller – Homosexualität im jungen Kaiserreich 1877“. Er starb nach kurzer Krankheit. | © Instagram / Sebastian Kuboth

Verst Apr26 Volker Hage Wikipedia

Volker Hage († 29. April 2026)

Volker Hage war ein deutscher Journalist, Literaturkritiker und Schriftsteller. Er wurde am 9. September 1949 in Hamburg geboren und starb dort am 29. April 2026.

Hage studierte Germanistik, Philosophie und Soziologie in Hamburg und München und promovierte 1983 an der Universität Siegen mit einer Arbeit über Collagen in der deutschen Literatur. Seine journalistische Laufbahn begann er als freier Rezensent; 1975 wurde er Redakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Von 1986 bis 1992 war er leitender Literaturredakteur der Zeit, anschließend arbeitete er bis 2014 als Literaturkritiker und Kulturredakteur beim Spiegel. Er begründete das Periodikum „Deutsche Literatur“ bei Reclam, gab zahlreiche Anthologien heraus und gehörte unter anderem den Jurys des Ingeborg-Bachmann-Preises und des Deutschen Buchpreises an. Bekannt wurde Hage durch Bücher zur deutschen Gegenwartsliteratur, biografische Arbeiten über Autoren wie Max Frisch, Walter Kempowski, John Updike und Philip Roth sowie durch seine Beiträge zur Debatte um „Luftkrieg und Literatur“.

Nach seiner Zeit als Redakteur veröffentlichte er außerdem die Romane „Die freie Liebe“ und „Des Lebens fünfter Akt“. | © Wikipedia

Verst Apr26 Georg Baselitz Wikipedia

Georg Baselitz († 30. April 2026)

Georg Baselitz war ein deutscher Maler, Bildhauer und Grafiker. Er wurde am 23. Januar 1938 in Deutschbaselitz als Hans-Georg Bruno Kern geboren und starb am 30. April 2026.

International bekannt wurde er in den 1970er-Jahren mit figurativen, expressiven Gemälden. Nach einem Studium an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee wurde er dort nach zwei Semestern wegen „gesellschaftspolitischer Unreife“ verwiesen und setzte sein Studium ab 1957 an der West-Berliner Hochschule der bildenden Künste fort.

1961 nahm er den Künstlernamen Baselitz an, angelehnt an seinen Geburtsort. In den 1960er-Jahren provozierte er mit Werken wie „Die große Nacht im Eimer“ und entwickelte später seine sogenannten „Heldenbilder“ sowie „Frakturbilder“. Seinen künstlerischen Durchbruch erreichte Baselitz ab 1969 mit Bildern, deren Motive auf dem Kopf stehen; diese Motivumkehr wurde zu seinem Markenzeichen. Neben Malerei und Druckgrafik schuf er auch Skulpturen und Bühnenbilder.

Von 1977 bis 1983 lehrte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, später an der Hochschule der Künste Berlin. Für sein Werk erhielt Baselitz zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Villa-Romana-Preis, den Goslarer Kaiserring und den Praemium Imperiale. | © Wikipedia

Verst 26 Maerz00

Berühmte und bekannte Deutsche, die 2026 bisher verstorben sind

Um auch einigen bekannten und berühmten deutschen Persönlichkeiten zu Gedenken, die 2026 bereits zuvor verstorben sind, findet ihr hier bei EarlyGame auch Listen zu Prominenten, die im Januar, Februar und März verstorben sind.

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