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Berühmte und bekannte Deutsche, die im April 2025 verstarben

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Daniel Fersch Daniel Fersch
Entertainment - April 1st 2026, 07:00 MESZ
Beruehmte Deutsche Im April 2025 Verstarben 00

Berühmte und bekannte Deutsche, die im April 2025 verstarben

So traurig es auch sein mag: Der Tod ist ein untrennbarer Teil des Lebens. Mit ihm endet nicht nur ein individuelles Dasein, sondern oft auch ein Wirken, das viele Menschen berührt und geprägt hat. Im April 2025 sind erneut zahlreiche bekannte Persönlichkeiten von uns gegangen, deren Lebensleistungen weit über ihr eigenes Umfeld hinausgewirkt haben.

An dieser Stelle möchten wir innehalten und ihrer gedenken. Wir erinnern uns an Menschen, die mit ihrem Engagement, ihrem Talent und ihrer Leidenschaft Spuren hinterlassen haben – in der Kunst, im Sport, in den Medien, in der Wissenschaft und in vielen weiteren Bereichen des öffentlichen Lebens. Sie haben Geschichten erzählt, Leistungen vollbracht, Debatten angestoßen oder schlicht Freude bereitet.

Ihr Wirken bleibt – in ihren Werken, in Erinnerungen und in dem Einfluss, den sie auf andere ausgeübt haben. Indem wir uns an sie erinnern, halten wir einen Teil dessen lebendig, was sie geschaffen und bewegt haben.

Verst 26 Maerz Hans Wesker

Hans Wesker († 3. April 2025)

Hans Wesker war ein deutscher Maler und Klangkünstler, der vor allem durch seine interdisziplinären Arbeiten im Bereich von Klang und Raum bekannt wurde. Er wurde 1950 im westfälischen Vreden geboren und verstarb am 3. April 2025.

Nach einem Studium der Freien Grafik an der Fachhochschule Bielefeld sowie der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig entwickelte Wesker zunächst ein klassisch malerisches Werk. Seit den frühen 1990er-Jahren verlagerte sich sein künstlerischer Schwerpunkt jedoch zunehmend auf experimentelle Klanginstallationen und Raumkonzepte.

Seine Arbeiten zeichneten sich durch die Verbindung von akustischen und visuellen Elementen aus. In oft komplex angelegten Installationen untersuchte er, wie Klänge Räume verändern und wahrnehmbar machen können. Internationale Studienaufenthalte, unter anderem in Marrakesch, Kamerun und Mumbai, beeinflussten seine künstlerische Praxis nachhaltig und führten zu Projekten, die sich mit der Fremdheit und Vielfalt von Klanglandschaften auseinandersetzen.

Wesker war Mitglied im Deutschen Künstlerbund und wirkte viele Jahre freischaffend in Braunschweig. Dort realisierte er auch mehrere Ausstellungen und Projekte. Zu seinen dauerhaften Arbeiten zählen unter anderem Klanginstallationen im öffentlichen Raum, etwa in Frankfurt (Oder) sowie im Bürgerpark Wernigerode.

Mit seinem Werk wurde er in die Künstlerdatenbank und das Nachlassarchiv Niedersachsen aufgenommen, was seine Bedeutung innerhalb der zeitgenössischen deutschen Kunstszene unterstreicht.

Hans Wesker starb im April 2025 unerwartet im Alter von etwa 74 Jahren. Sein Tod wurde in der regionalen und überregionalen Kunstszene als Verlust eines vielseitigen und experimentierfreudigen Künstlers wahrgenommen. | © Wikipedia

Verst 26 Maerz Prince Andreas

Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha († 3. April 2025)

Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha, mit vollständigem Namen Andreas Michael Friedrich Hans Armin Siegfried Hubertus Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha, wurde am 21. März 1943 auf Schloss Casel geboren und verstarb am 3. April 2025 in Coburg. Er war ab 1998 Oberhaupt des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha und wurde entsprechend der Familientradition auch als Herzog zu Sachsen bezeichnet.

Er entstammte der ehemaligen herzoglichen Familie Sachsen-Coburg und Gotha und war der älteste Sohn von Friedrich Josias Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha. Nach der Scheidung seiner Eltern wuchs er ab 1949 in den USA auf, wo er einen Teil seiner Kindheit in New Orleans verbrachte.

1965 kehrte er nach Deutschland zurück und leistete anschließend seinen Wehrdienst bei der Bundeswehr. Danach absolvierte er eine Ausbildung zum Holzkaufmann und arbeitete im Bereich der Forst- und Immobilienwirtschaft, die bis heute eine zentrale wirtschaftliche Grundlage des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha bildet.

Mit dem Tod seines Vaters im Jahr 1998 übernahm Andreas die Leitung des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha. In dieser Funktion verwaltete er umfangreiche Besitzungen, darunter Wälder, landwirtschaftliche Flächen sowie bedeutende Kulturgüter. Zu den bekanntesten Besitzungen zählen Schloss Callenberg in Coburg und Schloss Greinburg in Oberösterreich, die auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.

Neben seinen wirtschaftlichen Aufgaben engagierte sich Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha auch politisch und kulturell. So war er von 1996 bis 2002 Mitglied des Coburger Stadtrats für die CSU und unterstützte zahlreiche kulturelle Projekte. Für seine Verdienste wurde er unter anderem Ehrenbürger der Städte Gotha (2002) und Coburg (2023).

1971 heiratete er Carin Dabelstein, mit der er drei Kinder hatte, darunter seinen Nachfolger Hubertus, der nach seinem Tod im Jahr 2025 die Leitung des Hauses übernahm.

Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha galt als eine zentrale Persönlichkeit seines Hauses, die Tradition und moderne Verwaltung verband. Mit seinem Tod im April 2025 endete eine über 25-jährige Phase an der Spitze einer der bekanntesten ehemaligen deutschen Fürstenfamilien. | © Wikipedia

Verst 26 Maerz Roland Mall

Roland Mall († 7. April 2025)

Roland Mall wurde am 17. April 1951 in Stuttgart geboren und verstarb am 7. April 2025 ebenda. Er war ein deutscher Fußballspieler, der vor allem als Mittelfeldspieler für den VfB Stuttgart sowie mehrere Vereine der 2. Bundesliga aktiv war.

Mall begann seine fußballerische Laufbahn in der Jugend des VfB Stuttgart und schaffte Anfang der 1970er-Jahre den Sprung in die Profimannschaft. Sein Bundesliga-Debüt gab er am 6. Mai 1972. In den folgenden Jahren etablierte er sich als zuverlässiger Mittelfeldspieler und absolvierte insgesamt 58 Bundesligaspiele für den VfB Stuttgart zwischen 1971 und 1976.

Ein sportlicher Höhepunkt seiner Karriere war die Saison 1973/74, in der er mit dem VfB Stuttgart bis ins Halbfinale des UEFA-Pokals vordrang. Dort traf die Mannschaft auf Feyenoord Rotterdam und verpasste nur knapp den Einzug ins Finale.

Nach dem Abstieg des VfB Stuttgart in die 2. Bundesliga spielte Mall zeitweise auf Leihbasis für den VfR Heilbronn, bevor er 1976 zu Preußen Münster wechselte. Dort sowie später bei Viktoria Köln war er über mehrere Jahre hinweg eine feste Größe im Kader. Insgesamt bestritt er 186 Spiele in der 2. Bundesliga und erzielte dabei 21 Tore.

Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn im Jahr 1981 blieb Mall dem Fußball verbunden. Er erwarb die Trainer-A-Lizenz und war im Amateurbereich tätig. Zudem engagierte er sich weiterhin für den VfB Stuttgart, unter anderem als Spieler der Traditionsmannschaft.

Roland Mall starb Anfang April 2025 im Alter von 73 Jahren. Sein Tod kam für viele Weggefährten überraschend und wurde insbesondere beim VfB Stuttgart als Verlust einer prägenden Persönlichkeit und eines „Kindes des Fußballs“ wahrgenommen. | © Wikipedia

Verst 26 Maerz Bernd A Laska

Bernd A. Laska († 8. April 2025)

Bernd A. Laska wurde am 4. August 1943 in Berlin geboren und verstarb am 8. April 2025 in Nürnberg. Er war ein deutscher philosophischer Schriftsteller, Herausgeber, Übersetzer und Verleger.

Laska studierte an der Technischen Hochschule München und schloss sein Studium 1969 als Diplom-Ingenieur ab. Nach verschiedenen beruflichen Tätigkeiten und Auslandsaufenthalten wandte er sich zunehmend der philosophischen und publizistischen Arbeit zu.

Ein zentraler Schwerpunkt seines Wirkens war die Beschäftigung mit dem Psychoanalytiker Wilhelm Reich. Laska übersetzte mehrere Werke Reichs ins Deutsche und gründete 1975 die Zeitschrift Wilhelm-Reich-Blätter, die als Forum für eine unabhängige Auseinandersetzung mit dessen Denken diente.

Neben Reich beschäftigte sich Laska intensiv mit dem Philosophen Max Stirner. Eine für den Rowohlt Verlag geplante Monographie über Stirner blieb unveröffentlicht, was ihn zu weitergehenden Untersuchungen über die Rezeption Stirners anregte. Die Ergebnisse veröffentlichte er seit den 1980er-Jahren unter anderem in der Reihe Stirner-Studien.

1985 initiierte Laska das sogenannte LSR-Projekt, ein ideengeschichtliches Vorhaben, das sich mit den Denkern Julien Offray de La Mettrie, Max Stirner und Wilhelm Reich beschäftigte. Ziel war es, diese aus seiner Sicht unterschätzten oder marginalisierten Autoren neu zu interpretieren und ihre Bedeutung für die Aufklärung herauszuarbeiten.

Zu diesem Zweck gründete er auch den LSR-Verlag, in dem er unter anderem Werke und Übersetzungen dieser Autoren herausgab. Sein Ansatz verstand sich als „paraphilosophisch“, da er bewusst außerhalb etablierter philosophischer Traditionen argumentierte.

Bernd A. Laska gilt als eigenständiger Denker, der sich insbesondere der Wiederentdeckung und Neubewertung weniger beachteter Strömungen der Ideengeschichte widmete. Mit seinem Tod im April 2025 verlor die philosophische Publizistik in Deutschland eine ungewöhnliche und unabhängige Stimme. | © lsr-projekt.de

Verst 26 Maerz Ingrid Kriegelstein

Ingrid Kriegelstein († 8. April 2025)

Ingrid Kriegelstein war eine deutsche Tischtennisspielerin, die insbesondere in den 1960er Jahren zu den führenden Spielerinnen in Deutschland gehörte.

Ihre sportliche Laufbahn begann sie im Verein Kirchbarkau, später spielte sie unter anderem für den TSV Gaarden und den Kieler TTK Grün-Weiß. Bereits früh zeigte sich ihr Talent: 1956 gewann sie die deutsche Jugendmeisterschaft im Mixed.

Zu ihren größten Erfolgen zählt der Gewinn der deutschen Meisterschaft im Einzel im Jahr 1964. Darüber hinaus wurde sie 1966 deutsche Meisterin im Doppel. Auch auf internationaler Ebene war Kriegelstein aktiv: Sie nahm an Weltmeisterschaften und Europameisterschaften teil und bestritt zwischen 1963 und 1966 mehrere Länderspiele für Deutschland.

Neben Einzelerfolgen war sie auch im Mannschaftswettbewerb erfolgreich. Mit ihrem Verein gewann sie mehrfach deutsche Mannschaftstitel sowie den Mannschaftspokal. Zudem errang sie mit dem Team Schleswig-Holstein Siege im Deutschlandpokal.

Nach ihrer Heirat mit dem Tischtennisspieler Hans-Jürgen Bahnert im Jahr 1966 trat sie unter dem Namen Ingrid Bahnert an. Auch in den 1970er Jahren blieb sie sportlich aktiv und konnte weitere Erfolge im Doppel erzielen.

Ingrid Kriegelstein verstarb am 8. April 2025 im Alter von 86 Jahren. | © Wikipedia

Verst 26 Maerz Peter Rühring

Peter Rühring († 9. April 2025)

Peter Rühring war ein deutscher Schauspieler, der sowohl auf der Theaterbühne als auch in Film und Fernsehen tätig war.

Nach seiner Schauspielausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum (1966–1969) begann Rühring eine langjährige Theaterkarriere. Er war unter anderem am Nationaltheater Mannheim (1972–1988), am Staatstheater Stuttgart (1988–1996) sowie am Residenztheater München (1996–2001) engagiert. Dort arbeitete er mit bedeutenden Regisseuren zusammen und entwickelte sich vom jugendlichen Helden zum vielseitigen Charakterdarsteller.

Sein Repertoire umfasste ein breites Spektrum von klassischen bis zu modernen Stücken. Zu seinen wichtigen Bühnenrollen zählten unter anderem Figuren in Werken von William Shakespeare, Friedrich Schiller und zeitgenössischen Autoren.

Neben seiner Theaterarbeit war Rühring auch ein gefragter Film- und Fernsehschauspieler. Internationale Bekanntheit erlangte er durch seine Mitwirkung im mehrfach oscarprämierten Film Der englische Patient (1996). Darüber hinaus spielte er in Kinofilmen wie Bandits und Baader sowie in zahlreichen Fernsehproduktionen.

Im Fernsehen trat er häufig in bekannten Serien und Reihen auf, darunter Tatort, Polizeiruf 110, Großstadtrevier und SOKO 5113. Eine größere Serienrolle hatte er zudem in der ARD-Telenovela Rote Rosen (2011–2012).

Auch im höheren Alter blieb Rühring künstlerisch aktiv und war weiterhin auf der Bühne sowie in Fernsehproduktionen zu sehen. Zuletzt stand er 2021 vor der Kamera.

Peter Rühring verstarb am 9. April 2025 im Alter von 82 Jahren in Berlin. | © Rote Rosen Wiki

Verst 26 Maerz Hilde Thoms

Hilde Thoms († 10. April 2025)

Hilde Thoms war eine deutsche Schriftstellerin, Kulturförderin und Diplomingenieurin für Pharmazie.

Nach dem Abitur absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur Apothekenfacharbeiterin und studierte anschließend an der Pharmazieschule in Leipzig. In den folgenden Jahren arbeitete sie unter anderem in Grevesmühlen und Graal-Müritz als Apothekenassistentin. Ab 1968 war sie als Referentin an der Kreisapotheke in Rostock tätig und veröffentlichte Fachbeiträge zur Pharmazie. Parallel dazu qualifizierte sie sich extern zur Diplomingenieurin für Pharmazie.

1988 zog Thoms nach Blankenburg (Harz) und orientierte sich beruflich neu. Ab 1989/90 legte sie im Kloster Michaelstein einen mittelalterlichen Kräutergarten an und war anschließend im Bereich Museumspädagogik am dortigen Musikinstitut tätig.

Nach ihrem Eintritt in den Ruhestand engagierte sie sich intensiv in der Erwachsenenbildung, unter anderem an Volkshochschulen in Wernigerode und Halberstadt. Zudem veröffentlichte sie zahlreiche kulturgeschichtliche Beiträge und Sachbücher, die sich vor allem mit der Geschichte und Kultur des Harzes, mit Heilpflanzen sowie regionaler Esskultur beschäftigten.

Ein weiterer Schwerpunkt ihres Engagements lag im kulturellen Leben der Region. Thoms war im Verein zur Rettung von Schloss Blankenburg aktiv, wirkte als Chronistin und Schlossführerin und gründete Lesezirkel. Darüber hinaus initiierte sie ab 2017 die Friederike-Caroline-Neuber-Stiftung in Blankenburg, die sich der Förderung von Kunst und Kultur widmet.

Hilde Thoms verstarb am 10. April 2025 im Alter von 87 Jahren in Wernigerode. | © harzwelten.online

Verst 26 Maerz Lieselotte Finke Poser

Lieselotte Finke-Poser († 10. April 2025)

Lieselotte Finke-Poser war eine deutsche Malerin und Grafikerin, die vor allem durch ihr vielseitiges künstlerisches Werk sowie ihre Tätigkeit als Illustratorin bekannt wurde.

Nach dem Schulbesuch in Meuselwitz und Leipzig legte sie 1945 ihr Abitur an der Max-Klinger-Schule in Leipzig ab. Anschließend studierte sie als Gasthörerin Kunstgeschichte an der Universität Leipzig und erhielt zusätzlich privaten Kunstunterricht. Ihre künstlerische Ausbildung setzte sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig fort, wo sie 1950 ihr Studium abschloss. Bereits 1946 wurde sie als freischaffende Malerin und Grafikerin anerkannt.

Ab 1950 arbeitete Finke-Poser als Illustratorin für verschiedene Verlage in der DDR, unter anderem in Leipzig, Berlin und Dresden. Sie fertigte wissenschaftliche Illustrationen, Lehrtafeln für das Fernsehen, Plakate sowie Buchillustrationen an. Zudem war sie Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR.

In ihrem künstlerischen Schaffen beschäftigte sie sich mit unterschiedlichen Themenfeldern. Neben naturwissenschaftlichen Illustrationen widmete sie sich ab den 1960er Jahren verstärkt religiösen Motiven, die sie in Zyklen wie Passionsdarstellungen umsetzte. Auch politische Themen fanden Eingang in ihr Werk, etwa im sogenannten Vietnam-Zyklus oder in Arbeiten über Kinder in verschiedenen Lebenswelten.

Neben Malerei schuf sie Druckgrafiken wie Holz- und Linolschnitte, Radierungen und Lithografien. Sie stellte ihre Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen aus und war zudem Mitbegründerin des Radebeuler Grafikmarkts.

Für ihr umfangreiches künstlerisches Schaffen wurde sie 2022 mit dem Kunstpreis der Stadt Radebeul ausgezeichnet.

Lieselotte Finke-Poser verstarb am 10. April 2025 im Alter von 99 Jahren in Radebeul. | © Wikipedia

Verst 26 Maerz Jean Breuer

Jean Breuer († 12. April 2025)

Jean Breuer war ein deutscher Radrennfahrer, der sich auf Steherrennen im Bahnradsport spezialisierte und zu den erfolgreichsten deutschen Fahrern dieser Disziplin zählte.

Bereits in seiner Jugend begann Breuer mit dem Radsport und startete für die RSG 1919 Hürth. Seine Heimatbahn war die Radrennbahn in Hürth. Im Laufe seiner Karriere wurde er sechsmal westdeutscher Meister im Steherrennen und gehörte über viele Jahre der deutschen Nationalmannschaft an, mit der er 41 Länderkämpfe bestritt.

Seine größten internationalen Erfolge erzielte Breuer bei Weltmeisterschaften im Bahnradsport: 1972 gewann er die Silbermedaille im Steherrennen der Amateure, bevor er 1974 in Montreal Weltmeister wurde. Im Jahr darauf errang er zudem eine Bronzemedaille im Profibereich.

Auch national blieb er lange erfolgreich. Noch 1982 belegte er bei der deutschen Meisterschaft einen dritten Platz. Insgesamt bestritt er rund 1100 Rennen und erzielte dabei 185 Siege sowie zahlreiche weitere Podestplatzierungen. Seine aktive Karriere beendete er 1999.

Neben seiner sportlichen Laufbahn engagierte sich Breuer intensiv für den Radsport. Er war viele Jahre als Organisator von Steherrennen tätig und wirkte in seinem Heimatverein sowie im Kölner Radstadion an der Förderung des Bahnradsports mit.

Für seine Leistungen wurde er unter anderem mit dem Silbernen Lorbeerblatt und der Goldenen Leistungsnadel des Bundes Deutscher Radfahrer ausgezeichnet.

Jean Breuer verstarb am 12. April 2025 im Alter von 87 Jahren. | © Wikipedia

Verst 26 Maerz Manfred Kleimann

Manfred Kleimann († 13. April 2025)

Manfred Kleimann war ein deutscher Journalist, Übersetzer und Lektor. Er gilt als einer der Pioniere des deutschsprachigen Computerspielejournalismus.

Nach dem Abitur studierte Kleimann Stadt- und Landschaftsplanung und schloss das Studium als Diplom-Ingenieur ab. Anschließend begann er seine journalistische Laufbahn als Volontär bei einem lokalen Anzeigenblatt.

Eine zentrale Rolle in seiner Karriere spielte seine Tätigkeit beim Tronic-Verlag: Dort konzipierte er 1986 maßgeblich die Zeitschrift Aktueller Software Markt (ASM) und wurde deren erster Chefredakteur. Das Magazin gehörte zu den ersten deutschsprachigen Publikationen, die sich schwerpunktmäßig mit Computerspielen beschäftigten, und prägte die frühe Spieleberichterstattung nachhaltig.

Kleimann leitete die Redaktion der ASM bis Ende 1991. In dieser Zeit entwickelte sich die Zeitschrift zu einem der wichtigsten Magazine der deutschen Computerspielszene und stand im Wettbewerb mit anderen prägenden Publikationen wie Power Play.

Nach seinem Ausscheiden aus der Redaktion arbeitete er als Produktmanager beim Spieleunternehmen Konami in Frankfurt am Main. Zudem war er zeitweise als freier Redakteur für die Zeitschrift Amiga Joker tätig.

In späteren Jahren lebte Kleimann wieder in Kassel und arbeitete als freier Übersetzer und Lektor.

Manfred Kleimann verstarb am 13. April 2025 im Alter von 69 Jahren. | © Jürgen Fröhlich

Beruehmte Deutsche Im April 2025 Verstarben 03

Kristin Feireiss († 20. April 2025)

Kristin Feireiss war eine prägende Stimme im internationalen Architekturdiskurs. Die Architekturkuratorin, Autorin und Mitgründerin des Architekturforums Aedes in Berlin verstarb im Alter von 82 Jahren. Feireiss engagierte sich zeitlebens für den Dialog zwischen Architektur, Kunst und Gesellschaft. Unter anderem war sie Kuratorin des Deutschen Pavillons auf der Architekturbiennale in Venedig und Mitglied des Pritzker-Preis-Jurys, dem renommiertesten Architekturpreis der Welt. Für ihre Verdienste um die Vermittlung zeitgenössischer Architektur erhielt sie unter anderem das Bundesverdienstkreuz. Ihr Wirken wird in der internationalen Architekturszene schmerzlich vermisst werden.

Mit dem von ihr 1980 gemeinsam mit Helga Retzer gegründeten Architekturforum Aedes schuf Feireiss einen der weltweit ersten unabhängigen Ausstellungsorte für zeitgenössische Architektur. Das Forum entwickelte sich rasch zu einer international bedeutenden Plattform, auf der Architektinnen und Architekten, Stadtplaner sowie Künstler ihre Arbeiten präsentieren und diskutieren konnten. Zahlreiche heute renommierte Büros erhielten hier früh die Möglichkeit, ihre Projekte einem breiten Publikum vorzustellen.

Feireiss verstand Architektur stets als gesellschaftliche Aufgabe und förderte konsequent interdisziplinäre Ansätze. Ihre Ausstellungen und Publikationen zeichneten sich durch eine besondere inhaltliche Tiefe und internationale Perspektive aus. Dabei gelang es ihr, komplexe architektonische Themen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und den Diskurs über die gebaute Umwelt nachhaltig zu prägen.

Auch über Deutschland hinaus war sie eng mit Institutionen, Universitäten und kulturellen Einrichtungen weltweit vernetzt. Sie lehrte unter anderem an Hochschulen in den USA und Europa und wirkte als Jurorin bei zahlreichen internationalen Architekturwettbewerben.

Kristin Feireiss hinterlässt ein beeindruckendes Lebenswerk, das weit über einzelne Ausstellungen hinausreicht. Ihr Engagement für den kulturellen Austausch, ihre Neugier und ihr unermüdlicher Einsatz für die Architektur haben Generationen von Architekturschaffenden inspiriert. Ihre Stimme wird im internationalen Architekturdiskurs fehlen. | © Aedes Architecture Forum

Beruehmte Deutsche Im April 2025 Verstarben 04

Werner Lorant († 20. April 2025)

Der frühere Fußballtrainer und Kultfigur Werner Lorant verstarb im Alter von 76 Jahren in Wasserburg am Inn. Mit ihm verliert der deutsche Fußball eine der markantesten Persönlichkeiten der 1990er Jahre. Besonders eng verbunden bleibt sein Name mit dem TSV 1860 München, den er über viele Jahre hinweg entscheidend prägte.

Lorant übernahm die „Löwen“ Anfang der 1990er Jahre in einer sportlich schwierigen Phase und formte innerhalb weniger Jahre eine schlagkräftige Mannschaft. Unter seiner Leitung gelang 1994 der Aufstieg in die Bundesliga, ehe der Verein sich dort etablierte und sogar internationale Wettbewerbe erreichte. Der Einzug in den UEFA-Cup zählt zu den größten Erfolgen der jüngeren Vereinsgeschichte und ist untrennbar mit Lorants Wirken verbunden.

Als Trainer war Lorant für seinen kompromisslosen Führungsstil bekannt. Er galt als harter Disziplinar, der von seinen Spielern absoluten Einsatz forderte und wenig Raum für Kompromisse ließ. Gleichzeitig besaß er ein feines Gespür für Mannschaftsdynamik und verstand es, aus oft unterschätzten Spielern ein funktionierendes Team zu formen. Seine direkte Art brachte ihm nicht nur Respekt, sondern auch zahlreiche Konflikte ein – sowohl innerhalb des Vereins als auch mit Medienvertretern.

Auch als Spieler konnte Lorant auf eine erfolgreiche Laufbahn zurückblicken. In der Bundesliga absolvierte er zahlreiche Partien, unter anderem für Eintracht Frankfurt, mit denen er 1980 den UEFA-Pokal gewann. Weitere Stationen waren unter anderem Rot-Weiss Essen und der 1. FC Saarbrücken. Schon in seiner aktiven Zeit fiel er durch seine kämpferische Spielweise und große Einsatzbereitschaft auf – Eigenschaften, die später auch seine Trainerkarriere prägen sollten.

Über den Sport hinaus wurde Lorant durch seine emotionalen Auftritte am Spielfeldrand bekannt. Seine lautstarken Anweisungen, hitzigen Diskussionen und unverstellten Reaktionen machten ihn zu einer unverwechselbaren Figur des deutschen Fußballs. Für viele Fans verkörperte er Authentizität und Leidenschaft in einer Form, die im modernen Profifußball zunehmend selten geworden ist.

Nach seiner Zeit in München war Lorant bei verschiedenen Vereinen im In- und Ausland tätig, konnte jedoch nicht mehr an seine größten Erfolge anknüpfen. Dennoch blieb er stets eine prägende Persönlichkeit, deren Name mit einer besonders intensiven Phase des deutschen Fußballs verbunden ist.

Werner Lorant hinterlässt das Bild eines Trainers alter Schule – unbequem, leidenschaftlich und konsequent. Sein Einfluss auf den deutschen Fußball, insbesondere auf den TSV 1860 München und die Bundesliga der 1990er Jahre, wird unvergessen bleiben. | © Pressefoto Baumann

Beruehmte Deutsche Im April 2025 Verstarben 01

Alexandra Fröhlich († 22. April 2025)

Die bekannte deutsche Journalistin und Bestsellerautorin Alexandra Fröhlich wurde im Alter von 58 Jahren tot auf ihrem Hausboot im Hamburger Stadtteil Moorfleet aufgefunden. Ihr unerwarteter Tod, der nach ersten Erkenntnissen im Zusammenhang mit einem Gewaltverbrechen stehen könnte, hat weit über die Literaturszene hinaus für große Bestürzung gesorgt.

Fröhlich war eine der markantesten Stimmen der deutschen Unterhaltungsliteratur der vergangenen Jahre. Mit viel Gespür für zwischenmenschliche Dynamiken erzählte sie in ihren Romanen von familiären Konflikten, kulturellen Missverständnissen und den kleinen Absurditäten des Alltags. Ihr literarischer Durchbruch gelang ihr mit dem humorvollen und zugleich autobiografisch gefärbten Werk Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen, das ein breites Publikum begeisterte und sie schlagartig bekannt machte.

Auch mit nachfolgenden Büchern wie Gestorben wird immer knüpfte sie an diesen Erfolg an. Ihre Geschichten zeichneten sich durch eine besondere Mischung aus Witz, Warmherzigkeit und feiner Beobachtungsgabe aus. Dabei gelang es ihr, selbst ernste Themen mit einer Leichtigkeit zu behandeln, ohne ihnen die emotionale Tiefe zu nehmen. Fröhlich verstand es, ihre Leserinnen und Leser gleichermaßen zum Lachen wie zum Nachdenken zu bringen.

Neben ihrer Tätigkeit als Autorin war sie auch als Journalistin aktiv und arbeitete unter anderem für verschiedene Magazine. Ihre journalistische Erfahrung spiegelte sich in der präzisen Sprache und den lebendigen Figuren ihrer Romane wider.

Ihr plötzlicher Tod reißt eine spürbare Lücke in die deutsche Literaturlandschaft. Kolleginnen und Kollegen würdigen sie als kluge, humorvolle und zugleich sehr genaue Beobachterin menschlicher Beziehungen. Leserinnen und Leser verlieren mit ihr eine Autorin, deren Werke durch ihre Authentizität und ihren unverwechselbaren Ton bestachen.

Alexandra Fröhlich hinterlässt ein literarisches Werk, das weit über den Moment hinaus Bestand haben dürfte. Ihre Romane, in denen sich viele Menschen wiederfinden konnten, werden auch künftig ihren festen Platz in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur behalten. | © Amazon

Beruehmte Deutsche Im April 2025 Verstarben 02

Hans-Günther Bücking († 24. April 2025)

Der renommierte Kameramann und Regisseur Hans-Günther Bücking ist im Alter von 73 Jahren in Sollstedt-Wülfingerode verstorben. Mit ihm verliert die Film- und Fernsehlandschaft einen der prägenden Bildgestalter seiner Generation, dessen Arbeiten über Jahrzehnte hinweg sowohl national als auch international Beachtung fanden.

Bücking begann seine Karriere als Kameramann und entwickelte früh einen unverwechselbaren visuellen Stil. Seine Bildsprache war geprägt von einer besonderen Sensibilität für Licht, Raum und Atmosphäre. Er verstand es, Stimmungen nicht nur einzufangen, sondern aktiv zu formen – eine Fähigkeit, die seine Arbeiten nachhaltig auszeichnete. Ob große Kinoproduktion oder anspruchsvolles Fernsehprojekt: Bückings Handschrift war stets erkennbar.

Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen Filme wie Schneeland und Jennerwein, in denen seine Fähigkeit zur visuellen Verdichtung besonders deutlich wird. Seine Bilder waren nie bloß illustrativ, sondern trugen wesentlich zur Erzählung bei. Landschaften, Innenräume und Figuren verschmolzen unter seiner Kamera zu dichten, oft poetischen Bildwelten, die lange nachwirkten.

Neben seiner Tätigkeit als Kameramann arbeitete Bücking auch als Regisseur und bewies dabei ein feines Gespür für Dramaturgie und Inszenierung. Gerade in seinen Regiearbeiten verband er visuelle Präzision mit erzählerischer Tiefe. Häufig war er an ambitionierten Fernsehproduktionen beteiligt, die sich durch eine überdurchschnittliche gestalterische Qualität auszeichneten.

Für seine herausragenden Leistungen wurde er vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Deutschen Filmpreis und dem Bayerischen Filmpreis. Diese Ehrungen würdigten nicht nur sein technisches Können, sondern auch seinen künstlerischen Anspruch, der seine Arbeit stets leitete.

In der Branche galt Bücking als stiller Perfektionist, der sich ganz in den Dienst der Geschichte stellte. Gleichzeitig war er für viele jüngere Filmschaffende ein wichtiger Impulsgeber. Seine Offenheit, sein handwerkliches Wissen und sein Gespür für visuelle Innovation machten ihn zu einer geschätzten Persönlichkeit am Set und darüber hinaus.

Hans-Günther Bücking hinterlässt ein beeindruckendes filmisches Werk, das von großer ästhetischer Kraft und erzählerischer Dichte zeugt. Seine Filme und Bilder werden weiterwirken – als Beispiele für eine Filmkunst, die das Visuelle als eigenständige Sprache begreift und konsequent nutzt. | @ MDR

Verst 26 Maerz Urte Blankenstein

Urte Blankenstein († 27. April 2025)

Urte Blankenstein war eine deutsche Schauspielerin, die vor allem durch ihre Arbeit im Kinderfernsehen der DDR bekannt wurde.

Nach ihrer Kindheit, die durch Flucht und Umzug geprägt war, kam sie mit ihrer Familie nach Wismar. Erste berufliche Erfahrungen sammelte sie unter anderem als Hilfssäuglingsschwester. Nach einer zunächst erfolglosen Bewerbung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ wurde sie an das Nachwuchsstudio des Deutschen Fernsehfunks vermittelt, wo sie eine dreijährige Ausbildung absolvierte.

Ihre Schauspielausbildung setzte sie von 1964 bis 1966 in Berlin fort. Anschließend erhielt sie Engagements am Theater, unter anderem am Kleist-Theater in Frankfurt (Oder), wo sie in der Rolle des Aschenputtels auftrat.

Einem breiten Publikum wurde Blankenstein ab 1967 durch ihre Arbeit im DDR-Fernsehen bekannt. Ihre größte Popularität erlangte sie in der Rolle der „Frau Puppendoktor Pille“, die sie von 1968 bis 1988 im Abendgruß des Kinderprogramms spielte. In rund 1500 Sendungen wurde sie damit zu einer prägenden Figur für mehrere Generationen von Kindern.

Neben dieser Rolle wirkte sie in weiteren Fernsehsendungen mit, darunter Kinder- und Unterhaltungssendungen sowie Moderationen wie das Tele-Lotto. Auch nach dem Ende der Fernsehausstrahlung blieb sie ihrer bekanntesten Figur treu und trat weiterhin mit entsprechenden Bühnenprogrammen auf, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene.

Urte Blankenstein lebte in Berlin-Johannisthal und hatte einen Sohn sowie eine Enkelin. Sie verstarb am 27. April 2025 im Alter von 81 Jahren nach kurzer Krankheit in einem Berliner Krankenhaus. | © OSF

Verst 26 Maerz Rainer Gossmann

Rainer Gossmann († 28. April 2025)

Rainer Gossmann war ein deutscher Eishockeytorwart und -funktionär, der sowohl als Spieler als auch als Sportfunktionär den deutschen Eishockeysport maßgeblich prägte.

Als aktiver Spieler war Gossmann von 1962 bis 1970 Torwart bei der Düsseldorfer EG. In der Saison 1966/67 gewann er mit der Mannschaft die deutsche Meisterschaft und gehörte damit zu den frühen Leistungsträgern des Vereins. Zudem absolvierte er zwei Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft.

Nach dem Ende seiner sportlichen Laufbahn wandte sich Gossmann dem Management und der Organisation im Eishockey zu. Er führte ein Gebäudereinigungsunternehmen und engagierte sich gleichzeitig intensiv bei der Düsseldorfer EG, wo er unter anderem als Präsident und Schatzmeister tätig war. In dieser Zeit konnte der Verein mehrere nationale Titel gewinnen.

1995 wurde Gossmann zum Präsidenten des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB) gewählt. In dieser Funktion war er unter anderem Chef des Organisationskomitees der Eishockey-Weltmeisterschaft 2001 in Deutschland.

Seine Amtszeit endete jedoch vorzeitig: 2002 wurde er wegen Steuerhinterziehung in mehreren Fällen zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung sowie einer Geldstrafe verurteilt und trat daraufhin als DEB-Präsident zurück.

Rainer Gossmann war Vater des Eishockeytorwarts Carsten Gossmann (1974–2024), der ebenfalls in der Deutschen Eishockey Liga aktiv war.

Rainer Gossmann verstarb am 28. April 2025 im Alter von 83 Jahren. | © Facebook / DEG

Verst 26 Maerz Rolf Nagel

Rolf Nagel († 29. April 2025)

Rolf Nagel war ein deutscher Schauspieler und Schauspiellehrer, der über mehrere Jahrzehnte hinweg sowohl auf der Bühne als auch in Film, Fernsehen und Hörspiel tätig war.

Nagel erhielt seine Ausbildung an der Schule für Musik und Theater in Hamburg. Anschließend folgten zahlreiche Engagements an verschiedenen Bühnen, darunter eine langjährige Tätigkeit am Thalia Theater in Hamburg, wo er rund 15 Jahre wirkte.

Seine Fernsehkarriere begann bereits 1954 mit einer Liveübertragung von Gogols Stück Die Spieler. Einem breiteren Publikum wurde er 1966 durch den Fernseh-Dreiteiler Die Gentlemen bitten zur Kasse bekannt, in dem er die Rolle des Gentlemanganoven Jerry Williams spielte.

In den folgenden Jahrzehnten war Nagel in zahlreichen Fernsehproduktionen präsent. Dazu zählen unter anderem Serien wie alphateam – Die Lebensretter im OP sowie die ZDF-Comedyserie Zwei alte Hasen. Besonders große Bekanntheit erlangte er später bei einem jüngeren Publikum durch seine Rolle als Zollbeamter Uli in der Kinder- und Jugendserie Die Pfefferkörner (1999–2003), die er selbst als seinen größten Erfolg bezeichnete.

Auch in der ARD-Telenovela Rote Rosen war er über viele Jahre hinweg zu sehen: Zwischen 2007 und 2013 verkörperte er in über 800 Folgen verschiedene Rollen innerhalb der Serie.

Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit engagierte sich Nagel stark in der Ausbildung des Nachwuchses. Von 1966 bis 1995 leitete er die Schauspielabteilung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Darüber hinaus war er als Sprecher in zahlreichen Hörspielen und Hörbüchern aktiv und Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.

Rolf Nagel veröffentlichte 2020 seine Autobiografie unter dem Titel Das Hundeauge. Er verstarb am 29. April 2025 im Alter von 95 Jahren und wurde auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg beigesetzt. | © ARD

Verst 26 Maerz Gerd Helbig

Gerd Helbig († 29. April 2025)

Gerd Helbig war ein deutscher Fernsehjournalist, der über mehrere Jahrzehnte als Auslandskorrespondent und Moderator für das ZDF tätig war.

Nach dem Abitur studierte Helbig Germanistik, Philosophie, Geschichte sowie Politikwissenschaft an den Universitäten Kiel und Erlangen-Nürnberg. 1967 wurde er zum Dr. phil. promoviert.

Seine journalistische Laufbahn begann er 1968 mit einem Volontariat beim ZDF. Zunächst arbeitete er in der Redaktion „Aktuelles“ und sammelte früh Auslandserfahrungen, unter anderem im Nahen Osten. 1972 wurde er zweiter Korrespondent im ZDF-Studio Washington.

In den folgenden Jahren prägte Helbig die Auslandsberichterstattung des Senders maßgeblich. Von 1977 bis 1980 moderierte er das auslandsjournal, 1985 war er Moderator des heute-journals. Zudem wirkte er an der Reihe Bilder aus Amerika mit.

Er leitete über viele Jahre hinweg wichtige ZDF-Auslandsstudios, darunter in Washington und Brüssel, und berichtete aus zahlreichen internationalen Krisen- und politischen Kontexten. Später war er unter anderem als Sonderkorrespondent tätig; seine letzte Station führte ihn von 2005 bis 2009 nach Tel Aviv.

Neben seiner journalistischen Tätigkeit veröffentlichte Helbig auch mehrere Bücher, die sich mit den USA und internationalen politischen Entwicklungen beschäftigten.

Gerd Helbig war mit der Journalistin Karin Storch verheiratet. Er verstarb am 29. April 2025 im Alter von 86 Jahren. | © ZDF / Renate Schäfer

Im März Verstorben

Berühmte Deutsche, die 2025 verstorben sind

Um weiterer bekannter und berühmter deutscher Persönlichkeiten zu Gedenken, haben wir von EarlyGame hier außerdem Galerien zu jenen, die im Januar, Februar, März, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und Dezember von uns gegangen sind.

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