Berühmte und bekannte Deutsche, die im Dezember 2025 verstarben
Berühmte und bekannte Deutsche, die im Dezember 2025 verstarben
Der Dezember ist der Monat des Innehaltens: Die Tage werden leiser, das Licht weicher, und zwischen all dem Trubel liegt ein Moment des Zurückblickens. Wir denken an das vergangene Jahr, an Begegnungen, Worte und Augenblicke, die geblieben sind.
Besonders erinnern wir uns an jene Menschen, die uns verlassen haben. Auch wenn sie nicht aus unserem direkten Umfeld stammen und wir sie nur von der Leinwand, Bühne, Popkultur oder sonst wie kennen, weil sie unser Leben direkt oder indirekt beeinflussten.
Deshalb wollen wir von EarlyGame zum Start ins neue Jahr noch einen letzten Blick zurück werfen, auf die berühmten und bekannten Deutschen, die uns im Dezember 2025 verlassen haben und ihnen einen Moment des Erinnerns schenken.
Albert Jugel († 1. Dezember 2025)
Albert Jugel war ein deutscher Kybernetiker, Wissenschaftler und Manager. Er studierte und promovierte im Bereich Kybernetik und war unter anderem Professor an der Technischen Universität Dresden sowie in führenden Positionen in der Industrie tätig, etwa als Vorstand bei der Drägerwerk AG. Jugel engagierte sich über viele Jahre im Feuerwehrwesen, unter anderem als langjähriger Vorsitzender des Förderkreises des Deutschen Feuerwehrverbandes. Sein Tod am 1. Dezember 2025 wurde in Deutschland vielfach betrauert und in Nachrufen verzeichnet. | © Rico Thumser/DFV
Wilfried Horn († 2. Dezember 2025)
Wilfried Horn (* 2. November 1938 in Letmathe; † 2. Dezember 2025 in Hagen) war ein deutscher Politiker der CDU und langjähriger Kommunalpolitiker. Er begann seine berufliche Laufbahn als Maschinenschlosser und engagierte sich früh gewerkschaftlich im Betriebsrat eines metallverarbeitenden Familienunternehmens. Horn war seit 1969 Mitglied der CDU und wurde noch im selben Jahr in den Rat der Stadt Hohenlimburg gewählt, bevor er später dem Rat der Stadt Hagen angehörte. Von 1994 bis 1999 war er ehrenamtlicher stellvertretender Oberbürgermeister von Hagen, bevor er als erster direkt gewählter Oberbürgermeister der Stadt von 1999 bis 2004 amtierte – ein bedeutender politischer Erfolg, da er als CDU-Kandidat einen SPD-Amtsinhaber besiegte. Für sein Engagement erhielt er die Ehrennadel der Stadt Hagen sowie das Bundesverdienstkreuz. Horn war verheiratet und Vater zweier Töchter. Sein Tod wurde im Dezember 2025 im Alter von 87 Jahren bekanntgegeben und löste in seiner Heimatstadt große Anteilnahme aus. | © Stadt Hagen
Heinrich Stadler († 3. Dezember 2025)
Heinrich Stadler (* 21. April 1962 in Lenggries; † 3. Dezember 2025) war ein deutscher Schauspieler und Braumeister, vor allem bekannt durch seine langjährige Rolle in der populären Fernsehserie Dahoam is Dahoam. Neben seiner Schauspielkarriere arbeitete er als Braumeister bei der Brauerei Bräu im Moos und führte zusätzlich eine Vinothek, in der er auch Weine verkaufte. Sein Durchbruch im Fernsehen kam 2004 mit einer Rolle im Komödienstadel, bevor er von 2007 bis 2024 regelmäßig als Braumeister in 136 Folgen von Dahoam is Dahoam auftrat – eine Figur, die ihm große Bekanntheit bei Zuschauern einbrachte. Stadler blieb bis zu seinem Tod auch außerhalb der Kamera in der regionalen Genuss- und Gastroszene aktiv. | © BR
Reiner Ulmcke († 4. Dezember 2025)
Reiner Ulmcke (* 26. März 1937 in Saarlouis; † 4. Dezember 2025) war ein deutscher Kommunalpolitiker (CDU) und über 25 Jahre Oberbürgermeister der Kreisstadt Homburg. Nach seinem Jurastudium und Stationen in der saarländischen Finanzverwaltung wurde er 1974 in den Homburger Stadtrat gewählt. Drei Jahre später wählten ihn die Räte zum Oberbürgermeister, und er bestätigte sich 1986 sowie 1996 jeweils erfolgreich im Amt. Unter seiner Führung entwickelte sich Homburg zu einem wirtschaftlich starken Standort, unter anderem durch die Ansiedlung wichtiger Betriebe, die Neugestaltung der Innenstadt und die Verbesserung der städtischen Infrastruktur. Ulmcke initiierte auch kulturelle und wissenschaftliche Projekte und war überregional aktiv, etwa als Präsident des Saarländischen Städte- und Gemeindetages. Für sein Wirken wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und 2007 Ehrenbürger seiner Stadt. Seine langjährige Leitung prägte die Stadtpolitik wesentlich, und er verstarb im Alter von 88 Jahren. | © Stadt Homburg
Edgar Jannott († 4. Dezember 2025)
Edgar Jannott war ein deutscher Versicherungsmanager mit großer Bedeutung für die deutsche Versicherungswirtschaft. Nach seinem Jurastudium promovierte er 1961 zum Dr. jur. und begann seine Karriere 1964 als Vorstandsassistent bei der Victoria Versicherungs-AG. Später war Jannott Vorstandsvorsitzender der Victoria und auch der ERGO Versicherungsgruppe AG, eines der größten Versicherungsunternehmen Deutschlands. Während seiner Karriere wurde er als Wirtschaftsexperte und Führungskraft geschätzt und spielte eine wichtige Rolle bei der Entwicklung moderner Versicherungsstrukturen. Darüber hinaus war er für sein Engagement in sozialen und kulturellen Belangen anerkannt. Sein Tod im Dezember 2025 wurde in der Wirtschaft und in seinem Heimatort Gotha mit großer Anteilnahme aufgenommen. | © Deutsches Stiftungszentrum
Dirk Schreyer († 5. Dezember 2025)
Dirk Schreyer war ein deutscher Ruderer und Olympiasieger. Für die Bundesrepublik Deutschland gewann er bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt die Goldmedaille in der Achter-Ruderriege, ein herausragender Erfolg in seiner Sportkarriere. Darüber hinaus sicherte er sich bei Welt- und Europameisterschaften mehrfach Spitzenplätze, darunter Gold bei den Europameisterschaften der 1960er-Jahre. Schreyer war eine prägende Figur im deutschen Rudersport seiner Zeit und wurde für seine Leistungen international anerkannt. Er verstarb im Alter von 81 Jahren; sein Tod wurde im Dezember 2025 vermeldet. | © Instagram / rudern.de
Norbert Rob Schittek († Dezember 2025)
Norbert Rob Schittek war ein deutscher Architekt, Bildhauer und Fotograf. Er arbeitete an der Schnittstelle von Architektur und freier Kunst und setzte sich in seinem Werk intensiv mit Raum, Material und Wahrnehmung auseinander. Neben architektonischen Projekten realisierte er plastische Arbeiten und fotografische Serien, die sowohl im öffentlichen Raum als auch in Ausstellungen präsentiert wurden. Sein künstlerisches Schaffen zeichnete sich durch eine interdisziplinäre Herangehensweise aus, die Architektur als kulturelle und gesellschaftliche Ausdrucksform verstand. | © Wikipedia
Herbert W. Roesky († Dezember 2025)
Herbert W. Roesky war ein international anerkannter deutscher Chemiker und Hochschullehrer. Er zählte zu den bedeutendsten Vertretern der anorganischen Chemie und erlangte insbesondere durch seine Forschungen zu Fluorverbindungen, Schwefel-Stickstoff-Chemie und Metallophosphazenen große wissenschaftliche Anerkennung. Roesky wirkte an mehreren Universitäten, leitete Institute und war Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Akademien. Mit einer großen Zahl an Publikationen prägte er Generationen von Chemikern und die Entwicklung seines Fachgebiets nachhaltig. | © Wikipedia
Wolfgang Petrick († Dezember 2025)
Wolfgang Petrick war ein bedeutender deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer und eine zentrale Figur des Kritischen Realismus. Er gehörte zu den Mitbegründern der Produzentengalerie „Großgörschen 35“ in Berlin und war Mitglied der Künstlergruppe Aspekt. Seine Werke thematisierten gesellschaftliche, politische und historische Konflikte in oft düsteren, dystopischen Bildwelten. Neben seiner eigenen künstlerischen Arbeit war Petrick als Professor an der Universität der Künste Berlin tätig und beeinflusste zahlreiche Studierende. | © Wikipedia
Michael Heymel († Dezember 2025)
Michael Heymel war ein deutscher evangelischer Theologe, Pfarrer und Autor. Er beschäftigte sich intensiv mit biblischer Theologie, insbesondere mit dem Johannesevangelium, und veröffentlichte dazu mehrere vielbeachtete Arbeiten. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit war er in der kirchlichen Praxis engagiert und verband theologische Reflexion mit seelsorgerischem Wirken. Heymel galt als profilierte Stimme innerhalb der evangelischen Theologie. | © michael-heymel.com
Jürgen Raps († Dezember 2025)
Jürgen Raps war ein deutscher Pilot, der beruflich in der Luftfahrt tätig war. Er wurde insbesondere durch seine langjährige fliegerische Erfahrung und seine Verbundenheit zur Luftfahrt bekannt. Von 2007 bis 2011 war er als Chief Operating Officer Mitglied des Vorstands der Lufthansa Passenger Airlines sowie Accountable Manager und Chefpilot. Er galt als engagierte Persönlichkeit, die ihren Beruf mit großer Leidenschaft und Liebe zum Fliegen ausübte. | © Wikipedia
Klaus Lucas († Dezember 2025)
Klaus Lucas war ein deutscher Maschinenbauingenieur. Er war in seinem Fachgebiet tätig und wurde für seine langjährige ingenieurwissenschaftliche Arbeit geschätzt. Sein berufliches Wirken stand exemplarisch für technische Kompetenz und praxisnahe Ingenieursarbeit. | © Wikipedia
Thomas Lindner († Dezember 2025)
Thomas Lindner war ein deutscher Künstler, der in der bildenden Kunst tätig war. Sein Werk bewegte sich innerhalb zeitgenössischer künstlerischer Ausdrucksformen und fand Beachtung im kulturellen Umfeld, in dem er wirkte. Er gehörte zu jener Generation von Künstlern, die das späte 20. und frühe 21. Jahrhundert mitprägten. | © mdr
Volker Anding († Dezember 2025)
Volker Anding war ein deutscher Regisseur, Medien- und Multimediakünstler. Er arbeitete vor allem im Bereich Video- und Performancekunst und war zudem als Dozent an Hochschulen tätig. In seinen Arbeiten verband er filmische Mittel mit experimentellen und performativen Ansätzen und leistete damit einen Beitrag zur zeitgenössischen Medienkunst. | © Westdeutsche Zeitung / Max Ch. Graeff
Hans Roericht († 8. Dezember 2025)
Hans Roericht war einer der markantesten Gestalter des deutschen Industriedesigns und ein Lehrer, der unzählige Designergenerationen inspirierte. Sein Stapelgeschirr TC 100 - entstanden als Diplomarbeit - wurde zu einem internationalen Designklassiker und ist bis heute Ausdruck seines tiefen Verständnisses von Funktionalität, Modularität und menschlicher Nutzung. In seiner Arbeit verband Roericht praktische Klarheit mit einem visionären Blick für den Alltag und die Bedürfnisse der Menschen; seine Entwürfe für Flugzeuggeschirr, Sitzmöbel oder Stadienplätze zeugen von dieser Haltung. Darüber hinaus prägte er als Professor an der Hochschule der Künste Berlin über Jahrzehnte die Designlehre und gab seine Überzeugung weiter, dass gutes Design immer auch den Menschen und seine Lebenswelt im Blick haben müsse. Sein Verlust wurde in der Design- und Bildungslandschaft als das einer prägenden, warmherzigen und stets suchenden Persönlichkeit betrauert. | © roericht.net
Peter Beye († 8. Dezember 2025)
Peter Beye war ein herausragender Kunsthistoriker und Museumsdirektor, dessen Herz für die Kunst und ihre Vermittlung schlug. Über 25 Jahre leitete er die Staatsgalerie Stuttgart und formte sie zu einem der bedeutendsten Häuser für moderne Kunst in Deutschland. Unter seiner Leitung wuchs die Sammlung nicht nur quantitativ, sondern qualitativ: Werke von Picasso, Klee, Beuys, Rothko und vielen anderen prägten das neue Gesicht des Museums. Dabei verstand Beye Kunst nicht als elitäres Privileg, sondern als zutiefst menschliche Erfahrung – als Einladung, die Welt in all ihren Facetten neu zu sehen. Seine Besonnenheit, sein kritischer Blick und seine Offenheit für Dialog machten ihn zu einem Vorbild für Kolleginnen und Besucherinnen gleichermaßen. Der Tod dieses großen Vermittlers der Kunstwelt hinterlässt eine spürbare Lücke in der Kulturlandschaft. | © Staatsgalerie Stuttgart
Wolfgang Baake († 8. Dezember 2025)
Wolfgang Baake war ein Theologe und Journalist, dessen Leben von der Überzeugung getragen war, dass Glaube und Kommunikation ein starkes Paar sind. Nach seinem Theologiestudium und dem Dienst als Pastor fand er seine Berufung darin, christliche Inhalte in die Öffentlichkeit zu tragen – als langjähriger Geschäftsführer des Christlichen Medienverbundes KEP und Leiter der Christlichen Medienakademie. In seinen Rollen als Moderator, Mentor und Wegbegleiter prägte er viele Menschen, die die Kraft von Medien und Gemeinschaft im Glaubenskontext teilten. Sein Wirken war von Wertschätzung, integrer Haltung und einem offenen Gesprächsgeist geprägt, und seine Familie, Kolleg*innen und viele in der christlichen Gemeinschaft werden sein feines Gespür für Menschen und Themen in dankbarer Erinnerung behalten. | © Wikipedia
Rodolfo Pedro Wirz Kraemer († 9. Dezember 2025)
Rodolfo Pedro Wirz Kraemer war ein deutsch-uruguayischer Bischof, der Generationen von Gläubigen geistlichen Beistand und Führung schenkte. In seiner langen Amtszeit setzte er sich mit großer Hingabe für die spirituelle Gemeinschaft, soziale Verantwortung und die Integration von Glauben und Alltag ein. Sein Leben als Seelsorger war geprägt von Empathie, tiefem Glauben und dem Wunsch, Menschen in schwierigen Lebenslagen Trost und Orientierung zu geben. Sein Wirken wurde sowohl in Uruguay als auch in der internationalen Kirche wertgeschätzt, und sein Tod markierte das Ende eines Lebens, das viele berührte und inspirierte. | © Conferencia Episcopal Del Uruguay
Reent Reins († 9. Dezember 2025)
Reent Reins war ein Schauspieler sowie Hörspiel- und Synchronsprecher, dessen Stimme vielen Menschen über Jahrzehnte vertraut war. Mit seinem Können und seiner Präsenz auf Bühne, im Studio und vor dem Mikrofon schenkte er Figuren Leben und berührte Zuhörerinnen und Zuschauerinnen gleichermaßen. Sein breit gefächertes Schaffen und seine Liebe zur Sprache hinterließen in der deutschen Medienlandschaft deutliche Spuren. Für Kolleg*innen und Fans bleibt seine Stimme ein bleibendes und warmes Erinnerungszeichen. | © ARD
Bernd Jordt († 9. Dezember 2025)
Bernd Jordt war ein deutscher Fußballspieler, der auf dem Platz durch Leidenschaft, Einsatzbereitschaft und Teamgeist überzeugte. In seinem sportlichen Wirken zeigte er nicht nur fußballerisches Können, sondern auch die Fähigkeit, Menschen um sich zu vereinen und zu inspirieren. Der Fußball war für ihn mehr als ein Spiel: Er war Ausdruck von Gemeinschaft, harter Arbeit und Lebensfreude. Sein Tod wurde von vielen Weggefährten und Fans mit großer Betroffenheit aufgenommen. | © holstein-kiel.de
Ernst Erich Metzner († 10. Dezember 2025)
Ernst Erich Metzner war ein renommierter Mediävist, dessen Forschung und Lehre die Beschäftigung mit dem Mittelalter nachhaltig prägten. Mit großer Akribie und tiefem historischen Verständnis widmete er sich den Quellen und Kulturen vergangener Zeiten, um sie verständlich in die Gegenwart zu vermitteln. Sein Engagement für wissenschaftliche Exzellenz und gleichzeitig zugängliche Vermittlung machte ihn zu einem geschätzten Mentor für Studierende und Kolleg*innen. Sein Tod bedeutet den Verlust eines gelehrten Geistes, der Brücken zwischen Epochen und Menschen zu bauen wusste. | © Adalbert Stifter Verein
Annemarie Kuhn († 10. Dezember 2025)
Annemarie Kuhn war eine engagierte deutsche Politikerin, die sich mit Herz und Verstand für das Gemeinwohl einsetzte. In ihrem politischen Wirken zeigte sie stets ein feines Gespür für die Bedürfnisse der Menschen, denen sie diente, und verkörperte eine Politik, die nah bei den Menschen ist. Für viele war sie eine verlässliche Ansprechpartnerin, die sich mit sozialer Verantwortung und politischer Leidenschaft einsetzte. Ihr Tod wurde von Weggefährt*innen und in der politischen Gemeinschaft mit großer Anteilnahme aufgenommen. | © Wikipedia
Peter Pilhofer († Dezember 2025)
Peter Pilhofer war ein deutscher evangelischer Theologe und Liturgiewissenschaftler, der sich mit großer Hingabe der Erforschung, Gestaltung und Weitergabe gottesdienstlicher Praxis widmete. Sein wissenschaftliches Arbeiten war geprägt von Genauigkeit, historischem Bewusstsein und zugleich von der Überzeugung, dass Liturgie lebendig bleiben müsse, um Menschen wirklich zu erreichen. In Lehre und Publikationen setzte er sich intensiv mit der Geschichte und Gegenwart evangelischer Gottesdienstformen auseinander und schlug Brücken zwischen akademischer Reflexion und kirchlicher Praxis. Kolleginnen und Kollegen schätzten ihn als ruhigen, klugen Gesprächspartner, Studierende als engagierten Lehrer, der komplexe Inhalte verständlich und mit spürbarer Leidenschaft vermittelte. Mit seinem Tod verliert die evangelische Theologie eine Stimme, die Wissenschaft und gelebten Glauben stets miteinander zu verbinden wusste. | © philippoi.de
Horst Hano († Dezember 2025)
Horst Hano war ein deutscher Journalist und Fernsehmoderator, der insbesondere durch seine Arbeit für das ZDF einem breiten Publikum bekannt wurde. Als sachlicher, zugleich menschlich zugewandter Berichterstatter prägte er über viele Jahre die politische Fernsehberichterstattung in Deutschland. Seine Interviews waren von Respekt, aber auch von journalistischer Klarheit getragen; er verstand es, komplexe politische Zusammenhänge verständlich darzustellen, ohne sie zu vereinfachen. Hano galt als Vertreter eines Journalismus, der Verantwortung ernst nahm und dem Publikum Orientierung bieten wollte. Sein Tod markiert das Ende einer Ära, in der journalistische Glaubwürdigkeit, Haltung und Professionalität eng miteinander verbunden waren. | © tagesschau
Helmut Fahrenbach († Dezember 2025)
Helmut Fahrenbach war ein deutscher Philosoph, dessen Denken vor allem von der Auseinandersetzung mit der Kritischen Theorie und der Philosophie der Moderne geprägt war. In Forschung und Lehre setzte er sich intensiv mit Fragen von Vernunft, Gesellschaft und menschlicher Freiheit auseinander. Seine Arbeiten zeichneten sich durch analytische Schärfe, theoretische Tiefe und eine große Ernsthaftigkeit im Umgang mit philosophischen Problemen aus. Als Hochschullehrer war er ein fordernder, aber inspirierender Mentor, der Studierende dazu ermutigte, eigenständig zu denken und Position zu beziehen. Mit seinem Tod verliert die deutsche Philosophie einen Gelehrten, der philosophische Reflexion stets als gesellschaftlich relevante Aufgabe verstand. | © Talheimer Verlag / YouTube
Gerhard Curdes († Dezember 2025)
Gerhard Curdes war ein deutscher Architekt und Stadtplaner, der sich insbesondere mit Fragen nachhaltiger Stadtentwicklung und verantwortungsvoller Planung beschäftigte. In seinem beruflichen Wirken verband er architektonische Gestaltung mit sozialem und ökologischem Bewusstsein. Curdes verstand Städte als Lebensräume, die den Bedürfnissen der Menschen dienen und zugleich langfristig tragfähig sein müssen. Neben seiner praktischen Arbeit engagierte er sich auch in Lehre und Fachdebatten und prägte damit das Denken über moderne Stadtplanung. Sein Tod bedeutet einen Verlust für eine Disziplin, die von seinem reflektierten, verantwortungsvollen Ansatz nachhaltig profitierte. | © Wikipedia
Rolf Becker († Dezember 2025)
Rolf Becker war ein deutscher Soziologe, der sich insbesondere mit Bildungsforschung, sozialer Ungleichheit und sozialer Mobilität beschäftigte. Seine empirisch fundierten Arbeiten trugen wesentlich zum Verständnis von Bildungsbiografien und gesellschaftlichen Chancenstrukturen bei. Becker verband theoretische Präzision mit einem klaren Blick für soziale Realität und scheute sich nicht, unbequeme Befunde offen zu benennen. Als Wissenschaftler und Hochschullehrer war er bekannt für seine Genauigkeit, seine kritische Haltung und sein Engagement für wissenschaftliche Redlichkeit. Sein Tod hinterlässt eine spürbare Lücke in der deutschen Sozialforschung. | © Wikipedia
Lutz Heidemann († Dezember 2025)
Lutz Heidemann war ein deutscher Militärhistoriker, der sich mit großer Sorgfalt und historischer Verantwortung der Erforschung deutscher Militärgeschichte widmete. Seine Arbeiten zeichneten sich durch Quellenkenntnis, analytische Tiefe und ein ausgeprägtes Bewusstsein für die gesellschaftlichen und politischen Dimensionen militärischen Handelns aus. Heidemann verstand Geschichtsschreibung nicht als bloße Rekonstruktion von Ereignissen, sondern als Beitrag zur kritischen Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart. Sein Wirken wurde in Fachkreisen geschätzt, sein Tod mit großem Respekt aufgenommen. | © Institut für Stadtgeschichte / Dr. Daniel Schmidt
Elke Haltaufderheide († Dezember 2025)
Elke Haltaufderheide war eine deutsche Medizinethikerin, die sich mit sensiblen Fragen an der Schnittstelle von Medizin, Ethik und Gesellschaft auseinandersetzte. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit lag auf Demenz, Pflegeethik und dem Umgang mit vulnerablen Menschen. Mit großer Empathie und intellektueller Klarheit setzte sie sich dafür ein, ethische Prinzipien nicht abstrakt, sondern konkret und menschenbezogen zu denken. In Forschung, Lehre und öffentlicher Debatte war sie eine wichtige Stimme für Würde, Verantwortung und Mitmenschlichkeit. Ihr Tod bedeutet einen schweren Verlust für die medizinethische Diskussion in Deutschland. | © Elke Haltaufderheide
Thomas Johannes Mayer († 15. Dezember 2025)
Thomas Johannes Mayer war ein international geschätzter deutscher Opernsänger im Fach des Bass-Baritons, dessen kraftvolle Stimme und tief empfundene Bühnenpräsenz Opernhäuser in ganz Europa erfüllten. Er studierte zunächst Geisteswissenschaften und Musikwissenschaft, bevor er sein Gesangsstudium an der Musikhochschule Köln absolvierte und damit den Grundstein für eine bemerkenswerte Karriere legte. Mayer trat an renommierten Häusern wie der Hamburgischen Staatsoper, der Wiener Staatsoper, dem Theater Basel und dem Staatstheater Karlsruhe auf und arbeitete mit bedeutenden Dirigenten wie Daniel Barenboim, Zubin Mehta oder Sir Simon Rattle zusammen. Besonders bekannt war er für seine Interpretation anspruchsvoller Wagner-Partien wie Wotan, Telramund und Amfortas sowie für seine Darstellung des Wozzeck im gleichnamigen Werk von Alban Berg, mit dem er internationales Ansehen gewann. Mayer verband technische Meisterschaft mit emotionaler Tiefe, sodass jede Rolle, die er gestaltete, ein Stück seiner künstlerischen Seele spiegelte. Sein unerwarteter Tod hinterlässt eine Lücke in der Welt der Oper, die nur schwer zu schließen sein wird. | © Opera national de Paris
Arnulf Thiede († 17. Dezember 2025)
Arnulf Thiede war ein hoch angesehener deutscher Chirurg und Hochschullehrer, bekannt für seine fachliche Exzellenz, sein menschliches Einfühlungsvermögen und seine unermüdliche Hingabe an die medizinische Ausbildung junger Kolleginnen und Kollegen. Im Laufe seiner langen akademischen Laufbahn widmete er sich nicht nur der operativen Medizin, sondern auch der Weiterentwicklung chirurgischer Techniken und der Vermittlung ethischer Verantwortung im ärztlichen Handeln. Seine Studierenden und Mitarbeitenden erinnerten ihn als eine Persönlichkeit, die stets Zeit für Gespräche fand und mit großem Respekt auf die individuellen Bedürfnisse von Patient*innen einging. Thiede hinterlässt ein vielfältiges wissenschaftliches wie pädagogisches Erbe und bleibt vielen als Arzt und Mentor in dankbarer Erinnerung. | © Management Forum Starnberg
Rosa von Praunheim († 17. Dezember 2025)
Rosa von Praunheim war eine der prägendsten Persönlichkeiten des deutschen Films, ein unerschrockener Aktivist und eine kulturelle Leitfigur, deren Werk und Haltung weit über die Grenzen des Kinos hinauswirkten. Unter seinem Künstlernamen – inspiriert von der queeren Symbolik – schuf er über fünf Jahrzehnte mehr als 150 Filme, die Tabus brachen, gesellschaftliche Normen infrage stellten und vielen Menschen Mut machten, ihr Leben selbstbewusst zu leben. Sein 1971 entstandener Langfilm „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ gilt als Meilenstein, der die homosexuelle Emanzipationsbewegung in Deutschland entscheidend beförderte. Neben seiner Filmarbeit war Praunheim als Autor, Professor für Regie und unermüdlicher Verfechter der LGBTQ-Rechte aktiv, der mit Witz, Provokation und Tiefgang gesellschaftliche Diskurse anstieß. Erst wenige Tage vor seinem Tod hatte er seinen langjährigen Partner standesamtlich geheiratet – ein letzter Akt persönlicher Freiheit und liebevoller Verbundenheit. Sein Verlust wurde in Kultur, Gesellschaft und Politik breit betrauert, und zahlreiche Stimmen würdigten ihn als einen wahren Pionier der Offenheit und Vielfalt. | © Wikipedia
Hilbert Meyer († 17. Dezember 2025)
Hilbert Meyer war ein renommierter deutscher Pädagoge, dessen Lebenswerk die Professionalisierung und Weiterentwicklung des Lehrberufs nachhaltig prägte. Als Autor zahlreicher bildungswissenschaftlicher Standardwerke und engagierter Hochschullehrer verstand er Bildung als einen lebendigen, dialogischen Prozess, in dem Lernende und Lehrende gemeinsam wachsen. Meyer verband theoretische Klarheit mit praktischem Gespür und trug dazu bei, pädagogische Fragestellungen für die Praxis zugänglich zu machen. Besonders in der Lehrerbildung setzte er sich dafür ein, dass Pädagogik nicht nur als Wissenschaft, sondern als soziale Verantwortung verstanden wird. Sein Tod wurde von Bildungsforschern, Lehrkräften und ehemaligen Studierenden als großer Verlust empfunden. | © Wikipedia
Armin de Meijere († 17. Dezember 2025)
Armin de Meijere war ein international anerkannter deutscher Chemiker, dessen Stimme, Gedanken und Forschungsgeist die organische Chemie maßgeblich bereicherten. In einer beeindruckenden akademischen Karriere – von Studienzeiten in Freiburg und Göttingen über Forschungsaufenthalte in Yale bis hin zu Professuren in Hamburg und Göttingen – entwickelte er neue Reaktionswege und Synthesemethoden, die weitreichende Bedeutung für die chemische Forschung und ihre Anwendungen hatten. Seine Arbeiten zu Übergangsmetallkatalysen und komplexen organischen Molekülen zeichneten sich durch tiefe wissenschaftliche Einsichten ebenso aus wie durch praktischen Nutzen. Als Mentor prägte er Generationen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die seiner Leidenschaft für präzise Forschung und offene wissenschaftliche Debatte nacheiferten. Sein Tod wurde sowohl in der akademischen Gemeinschaft als auch von ehemaligen Studierenden und Kolleg*innen als schmerzlicher Verlust beklagt. | © Wikipedia
Manfred Kammal († 17. Dezember 2025)
Manfred Kammal war ein deutscher Fußballspieler, der in seiner aktiven Zeit durch sportliche Leidenschaft, Technik und Teamgeist beeindruckte. Er war in Vereinen aktiv, in denen er sich nicht nur durch seine spielerischen Fähigkeiten, sondern auch durch seine menschliche Präsenz auszeichnete, und galt als Vorbild für junge Fußballer, die seinen Weg mit großer Bewunderung verfolgten. Sein Engagement auf und neben dem Platz machte ihn zu einer geschätzten Persönlichkeit in der Fußballcommunity, und sein Tod wurde von Fans, Vereinskamerad*Innen und Weggefährten mit großer Betroffenheit aufgenommen. | © SSV Reutlingen
Dirk Koch († 17. Dezember 2025)
Dirk Koch war ein deutscher Journalist und Publizist, der über viele Jahrzehnte das mediale Leben seines Landes mitgeprägt hat. Mit seiner präzisen Beobachtungsgabe, seinem klaren Stil und seiner journalistischen Integrität gelang es ihm, komplexe Themen verständlich zu vermitteln und Debatten zu bereichern. Als Autor und Kommentator war er in Printmedien und Rundfunk präsent und schätzte die journalistische Verantwortung, Fakten zu hinterfragen und Hintergründe aufzuzeigen. Koch galt als respektierter Kollege, dessen kritischer Geist und vielseitige Erfahrung junge Journalist*innen inspirierten. Sein Tod wurde von der medialen Gemeinschaft betrauert. | © Ellen Wilke / Deutschlandradio
Iskender Gider († 17. Dezember 2025)
Iskender Gider war ein türkisch-deutscher Illustrator, Maler und Autor, dessen künstlerisches Werk durch kreative Vielfalt und kulturelle Tiefe geprägt war. Mit seinen lebendigen Bildern und Geschichten entwarf er Welten, die Leser und Betrachter gleichermaßen fesselten – oft mit einem feinen Gespür für Humor, Menschlichkeit und feine Details. Seine Arbeiten in Kinderbuchillustrationen und bildender Kunst berührten Menschen aller Altersgruppen und machten ihn zu einer geschätzten Figur in der deutsch-sprachigen Kulturszene. Sein Tod wurde von Kunst- und Literaturfreund*innen mit großer Anteilnahme aufgenommen. | © NordSüd Verlag
Eike von Savigny († 18. Dezember 2025)
Eike von Savigny war ein deutscher Philosoph und Sprachwissenschaftler, der durch sein reflektiertes Denken und seine präzisen Beiträge zur philosophischen und sprachtheoretischen Diskussion bekannt wurde. Er war in der akademischen Welt anerkannt für seine Arbeit zu Fragen der Bedeutung, Sprache und Erkenntnis und inspirierte mit seiner klaren, zugleich tiefgründigen Analyse Studierende und Kolleg*innen gleichermaßen. Seine Lehrtätigkeit und seine Publikationen trugen wesentlich dazu bei, methodische wie inhaltliche Debatten in seinem Fachbereich weiterzuentwickeln. Sein Tod war ein Verlust für die philosophische Gemeinschaft, die seine Stimme und seinen Geist schätzte. | © Universität Bielefeld
Jan-Jürgen Wasmuth († 19. Dezember 2025)
Jan-Jürgen Wasmuth war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker, dessen Leben der Musik und dem spirituellen Ausdruck gewidmet war. Über viele Jahre prägte er das liturgische Leben in Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen mit seinen Werken – von festlichen Chorsätzen bis zu feinfühligen Instrumentalstücken, die den Zuhörerinnen Trost, Freude und Reflexion schenkten. Seine Kompositionen verbanden tiefe kirchliche Tradition mit zeitgenössischer Musiksprache und waren Ausdruck eines zutiefst persönlichen Verständnisses von Glaube, Klang und Gemeinschaft. Wegbegleiter und Musikerkolleginnen erinnerten sich an ihn als warmherzigen, leidenschaftlichen Künstler, der mit seiner Musik Menschen miteinander und ins Gespräch brachte. Sein Tod hinterlässt eine spürbare Lücke im kirchlich-musikalischen Leben. | © Wikipedia
Peter Kupferschmidt († 19. Dezember 2025)
Peter Kupferschmidt war ein deutscher Fußballspieler, dessen sportliche Laufbahn in einer Zeit wuchs, in der der deutsche Fußball noch stark im Wandel war. Er stand für Leidenschaft, Einsatzbereitschaft und den puren Stolz, Teil einer Mannschaft zu sein – Werte, die ihn sowohl auf dem Platz als auch im Leben begleiteten. Über Jahre spielte er auf hohem Niveau, zeigte Technik und Herz, und wurde von Mitspielern wie Fans gleichermaßen geschätzt. Auch nach seiner aktiven Karriere blieb er dem Sport verbunden und inspirierte jüngere Generationen, die Leidenschaft für das Spiel nicht nur als Wettkampf, sondern als Ausdruck von Teamgeist und Lebensfreude zu begreifen. Sein Tod wurde in der Fußball-Community mit großer Anteilnahme aufgenommen. | © sport.de
Roland Bock († 19. Dezember 2025)
Roland Bock war ein deutscher Ringer und Wrestler, der sich über Jahrzehnte hinweg nicht nur sportlich, sondern auch menschlich einen festen Platz in den Herzen vieler Menschen erarbeitet hat. In seiner aktiven Zeit stand er für Disziplin, Mut und körperliche wie mentale Stärke – Eigenschaften, die ihm im Sport wie im Leben Respekt und Anerkennung einbrachten. Über den Ring hinaus war er auch als Unternehmer und Persönlichkeit des öffentlichen Lebens aktiv und blieb stets ein Vorbild für junge Sportler*innen, die in ihm einen Mentoren und Freund sahen. Sein Tod wurde von der Sportwelt als Verlust eines wahren Athleten und Charakters betrauert. | © News Break / YouTube
Sebastian Hertner († 20. Dezember 2025)
Sebastian Hertner war ein deutscher Fußballspieler, der im Profi-Fußball Anerkennung für seine Schnelligkeit, Technik und seinen Kampfgeist fand. Auch wenn sein Leben viel zu früh endete, bleibt die Erinnerung an ihn als Sportler lebendig – ein junger Mann, der seinen Weg mit vollem Engagement ging, auf dem Platz Emotionen weckte und sowohl Teamkollegen als auch Fans begeisterte. Sein Tod wurde von vielen, die seine Spiele verfolgten und seine Entwicklung begleiteten, mit großer Bestürzung vernommen. | © Wikipedia
Ortrun Wenkel († 21. Dezember 2025)
Ortrun Wenkel war eine herausragende deutsche Opernsängerin (Kontra-Alt), deren Stimme und kunstvolle Interpretation Opernbühnen und Konzertsäle in aller Welt erfüllten. Besonders bekannt wurde sie für ihre kraftvolle Darstellung von Wagner-Partien, darunter Erda im legendären «Jahrhundertring» beim Bayreuth-Festspiel, sowie weitere zentrale Rollen, die sie mit Ausdruckstiefe und starker Bühnenpräsenz gestaltete. Ihre Karriere begann in den 1960er Jahren mit Oratorien und Konzerten, bevor sie über Jahrzehnte zu einer festen Größe im internationalen Opernbetrieb wurde, in Theatern von Heidelberg über München bis zu renommierten Festspielen. Kolleg*innen und Publikum schätzten sie gleichermaßen für die Wärme und Tiefe ihrer Kunst, die weit über das gesungene Wort hinaus wirkte. Mit ihrem Tod nach kurzer Krankheit ging eine große künstlerische Persönlichkeit verloren, deren künstlerisches Erbe noch lange nachklingen wird. | © Wikipedia
Walter Schultheiß († 22. Dezember 2025)
Walter Schultheiß war ein deutscher Schauspieler und Bühnenkünstler, dessen Leben der Darstellenden Kunst gewidmet war. Jahrzehnte lang stand er auf Theaterbrettern und vor Kameras und berührte mit seiner Präsenz generationen von Zuschauer*innen. Ob im klassischen Theater, in Fernsehproduktionen oder in Filmrollen – seine Darstellungen waren geprägt von Authentizität, Humor und einem tiefen Verständnis für die Figuren, die er verkörperte. Viele kennen und schätzen ihn für seinen wandelbaren Charakter, seine Stimme und seine Fähigkeit, Menschen in den unterschiedlichsten Facetten des Lebens zu spiegeln. Sein Tod mit 101 Jahren wurde als Abschied eines wahrhaft großen Schauspielers erlebt, der sein Publikum über Jahre hinweg faszinierte und inspirierte. | © SWR
Uwe Kockisch († 22. Dezember 2025)
Uwe Kockisch war ein deutscher Schauspieler, bekannt aus Bühne, Film und Fernsehen, dessen markante Präsenz und nuanciertes Spiel ihn zu einem der profiliertesten Charakterdarsteller seines Landes machten. In Rollen, die von widerständigen Figuren bis zu tiefgründigen, emotional komplexen Charakteren reichten, zeigte er immer wieder seine Vielseitigkeit, Professionalität und sein feines Gespür für die innere Wahrheit einer Figur. Besonders im Kriminalfall-Genre erlangte er große Popularität, aber auch in ernsthaften Dramen und literarischen Stoffen begeisterte er sein Publikum. Sein Tod wurde in der deutschen Schauspielszene als Ende einer außergewöhnlichen Künstlerlaufbahn betrauert, die viele geprägt und inspiriert hat. | © Nikolas Maack / ARD
Gisela von Bruchhausen († 22. Dezember 2025)
Gisela von Bruchhausen war eine deutsche Bildhauerin, deren Arbeiten einen eigenständigen, sinnlich empfundenen Ausdruck der Form und der menschlichen Erfahrung trugen. Ihr künstlerisches Schaffen verband oft figürliche Elemente mit einer eindringlichen, modernen Sprache, die Betrachterinnen und Betrachter herausforderte, aber auch einlud, neu über Gestalt, Raum und Bedeutung nachzudenken. Ihre Skulpturen wurden in Ausstellungen und im öffentlichen Raum gezeigt und spiegelten einen sensiblen Blick für Dynamik und Ruhe zugleich. Als Lehrende und Mentorin gab sie ihr Wissen weiter und inspirierte viele junge Künstler*innen. Ihr Tod wurde von der Kunstwelt als Abschied einer profunden, einfühlsamen Gestalterin empfunden. | © Wikipedia
Peter Sattmann († 25. Dezember 2025)
Peter Sattmann war ein deutscher Schauspieler, Autor und Komponist, der in Theater, Film und Fernsehen ein breites Publikum erreichte. Sein Schaffen zeichnete sich durch eine tiefe Präsenz und die Fähigkeit aus, Figuren mit Seele und Witz zu beleben – sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera. Mit Rollen in bekannten Serien und Kinofilmen sowie eigenen literarischen und musikalischen Beiträgen wurde er über Jahrzehnte hinweg zu einem geschätzten Vertreter der deutschen Kulturszene. Seine Vielseitigkeit, kreative Kraft und die menschliche Wärme, die er in viele seiner Rollen legte, machten ihn zu einer prägenden Persönlichkeit des deutschsprachigen Theaters und Films. Sein Tod wurde von Kolleg*innen, Fans und der Öffentlichkeit mit großer Anteilnahme vernommen. | © Rick Friedmann / ZDF
Johann P. Tammen († 26. Dezember 2025)
Johann P. Tammen war ein deutscher Kulturwissenschaftler und Autor, der sich mit großer Ernsthaftigkeit und Leidenschaft der Erforschung kultureller Ausdrucksformen widmete. Sein wissenschaftliches Interesse galt insbesondere den Wechselwirkungen zwischen Geschichte, Gesellschaft und kultureller Identität. In seinen Veröffentlichungen verband er präzise Analyse mit einem tiefen Verständnis für historische Zusammenhänge und deren Bedeutung für die Gegenwart. Als Lehrender und Gesprächspartner war er für seine ruhige, reflektierte Art bekannt, mit der er Diskussionen öffnete und Denkprozesse anregte. Sein Tod bedeutet den Verlust eines Gelehrten, der Kultur stets als lebendigen, verantwortungsvollen Prozess verstand. | © Freie Akademie der Künste Hamburg
Karl Quade († 26. Dezember 2025)
Karl Quade war ein deutscher Schauspieler, der über viele Jahre hinweg in Theater-, Film- und Fernsehproduktionen präsent war. Mit seinem markanten Auftreten und seiner wandelbaren Darstellungskraft verkörperte er unterschiedlichste Rollen – oft leise, präzise und von innerer Spannung getragen. Kolleginnen und Kollegen schätzten ihn als verlässlichen Ensemble-Schauspieler mit großer Professionalität und feinem Gespür für Figuren. Sein Wirken hinterließ Spuren in der deutschen Schauspielkunst, und viele erinnern sich an ihn als Künstler, der nie die Aufmerksamkeit suchte, sondern stets der Rolle diente. | © Wikipedia
Ruth Wagner († 28. Dezember 2025)
Ruth Wagner war eine deutsche Autorin, deren literarisches Schaffen von sprachlicher Sensibilität und thematischer Tiefe geprägt war. In ihren Texten setzte sie sich mit menschlichen Beziehungen, gesellschaftlichen Veränderungen und inneren Konflikten auseinander und fand dafür eine klare, oft eindringliche Sprache. Leserinnen und Leser schätzten ihre Fähigkeit, komplexe Emotionen behutsam und ehrlich darzustellen. Mit ihrem Tod verliert die literarische Öffentlichkeit eine Stimme, die leise wirkte, aber lange nachhallte. | © Wikipedia
Rudi Spring († 28. Dezember 2025)
Rudi Spring war ein österreichischer Komponist, dessen musikalisches Schaffen zeitgenössische Klangsprache mit persönlichem Ausdruck verband. Seine Werke reichten von Kammermusik bis zu größeren Ensemble- und Orchesterkompositionen und zeugten von großer formaler Klarheit und emotionaler Tiefe. Als Lehrer und Mentor förderte er junge Musikerinnen und Musiker mit Geduld und Offenheit. Musik war für ihn stets ein Raum des Dialogs – zwischen Menschen, Generationen und Ideen. Sein Tod hinterlässt eine spürbare Lücke in der zeitgenössischen Musiklandschaft. | © Hochschule Musik & Theater Münnchen / C.A. Hellhake
Roman Kaminski († 28. Dezember 2025)
Roman Kaminski war ein deutscher Journalist, der für sorgfältige Recherche, analytische Schärfe und journalistische Integrität stand. In seinen Beiträgen setzte er sich mit politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen auseinander und suchte stets nach Einordnung und Verständlichkeit. Kolleginnen und Kollegen schätzten ihn als ruhigen, verlässlichen Redakteur, der Diskussionen mit Sachlichkeit und Respekt führte. Sein Tod bedeutet einen Verlust für einen Journalismus, der auf Genauigkeit, Verantwortung und Haltung setzte. | © ZDF
Rosemarie Rataiczyk († 29. Dezember 2025)
Rosemarie Rataiczyk war eine deutsche Pädagogin, die sich über viele Jahre hinweg engagiert für Bildung, Förderung und Chancengleichheit einsetzte. Ihr berufliches Wirken war geprägt von Empathie, Geduld und dem festen Glauben an die Entwicklungsmöglichkeiten jedes einzelnen Menschen. Sie verstand Bildung nicht nur als Wissensvermittlung, sondern als Begleitung und Stärkung persönlicher Wege. Viele ihrer ehemaligen Schülerinnen und Schüler erinnern sich an sie als prägende, ermutigende Persönlichkeit. | © Wikipedia
Margarete Palz († 30. Dezember 2025)
Margarete Palz war eine deutsche Sozialaktivistin, die sich mit großem persönlichen Einsatz für soziale Belange engagierte. Ihr Wirken galt insbesondere benachteiligten Menschen und dem Ziel, gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Mit Beharrlichkeit und menschlicher Wärme setzte sie sich für Verbesserungen ein und wurde von vielen als verlässliche Stimme der Solidarität geschätzt. Ihr Tod hinterlässt eine Lücke dort, wo Engagement oft leise, aber wirkungsvoll geschieht. | © Jörg Jacobi / Saarbrücker Zeitung
Ulrich Eckhardt († 30. Dezember 2025)
Ulrich Eckhardt war ein deutscher Kulturmanager, der über Jahrzehnte hinweg das kulturelle Leben mitprägte. In leitenden Funktionen setzte er sich für zeitgenössische Kunst, internationale Zusammenarbeit und kulturellen Austausch ein. Sein Wirken zeichnete sich durch Offenheit, intellektuelle Neugier und den Mut aus, neue Wege zu gehen. Für viele Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende war er ein wichtiger Förderer und Gesprächspartner. Sein Tod wird als großer Verlust für die Kulturlandschaft empfunden. | © Zeitzeugen Portal / YouTube
Cord Benecke († 30. Dezember 2025)
Cord Benecke war ein deutscher Unternehmer, der mit Verantwortungsbewusstsein und Weitblick wirtschaftliches Handeln gestaltete. Er verband unternehmerischen Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung und setzte sich für nachhaltige Strukturen ein. Mitarbeitende beschrieben ihn als zugewandten, fairen und verlässlichen Menschen, der wirtschaftliche Entscheidungen stets im größeren Zusammenhang sah. Sein Tod hinterlässt nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch im persönlichen Umfeld eine schmerzliche Lücke. | © Cord Benecke / Instagram
Berühmte und bekannte Deutsche, die 2025 verstarben
Um auch einigen bekannten deutschen Persönlichkeiten zu Gedenken, die bereits vor Juni 2025 verstorben sind, findet ihr hier bei EarlyGame auch Listen zu Prominenten, die im Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober und November von uns gegangen sind.
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